1000 Jahre Bamberger Dom

4. Mai 2012

Dieses Wochenende wird in Bamberg gefeiert: Am 6. Mai 1012 wird der Dom geweiht, nur 5 Jahre nach der Gründung des Bistums Bamberg. Heinrich II. legt den Weihetermin des Bamberger Doms auf seinen Geburtstag, ein Zeichen dafür, wie sehr sich der König und spätere Kaiser mit “seinem” Dom identifiziert.

Der Bamberger Dom mit Alter Hofhaltung

1000 Jahre nach der Weihe lädt das Erzbistum Bamberg mit zahlreichen Veranstaltungen ein, das Jubiläum dieses überragenden Gotteshauses und Baukunstwerkes zu feiern. Rund um die Kathedrale ist für alle etwas geboten: liturgische Angebote, spezielle Führungen, Theaterstücke, Spielszenen zu der 1000jährigen Domgeschichte, Kinderprogramme und Festbetrieb mit Musik und buntem Treiben. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt.

Zwei Sonderausstellungen bringen dem Besucher die Geschichte des Doms näher. Zum einen die große Ausstellung “Dem Himmel entgegen – 1000 Jahre Kaiserdom Bamberg 1012 – 2012″ im Diözesanmuseum, die sich mit dem Bauwerk und den Menschen, die es prägten, beschäftigt. Die Sonderausstellung ist vom 4. Mai bis zum 31. Oktober 2012 geöffnet.
Die Staatsbibliothek Bamberg zeigt vom 14. Mai bis zum 11. August 2012 in ihrer Ausstellung “Schatz für die Ewigkeit”  Buchstiftungen Kaiser Heinrichs II. für seinen Dom zum Bamberger Domweihejubiläum, heute Buchkunstwerke von Weltrang.

Weitere Informationen zum Festprogramm, den Sonderführungen oder speziellen Angeboten erhalten Sie auch bei der Tourist Information Bamberg unter Telefon 0951/2976-200.

Segway-Touren an der Burgenstraße

17. April 2012

Vielleicht sind Sie Ihnen auch schon begegnet – kleine Gruppen mit Segways, die auf Stadterkundungstour sind. Inzwischen werden auch in immer mehr Mitgliedsorten an der Burgenstraße spezielle Führungen mit dem Segway angeboten. Der Vorteil ist sicherlich, dass durch die Motorisierung auch Sehenswürdigkeiten in eine Besichtigungsrunde integriert werden können, ohne einen anstrengenden Fußmarsch unternehmen zu müssen.

Mit dem Segway vor Schloss Schwetzingen

Bei der Tour durch Schwetzingen ist der Startpunkt im Gewerbepark Hardtwald 10 im benachbarten Oftersheim. Von dort aus geht es über die Felder in Richtung Schwetzingen. Am schönen Schlossgarten vorbei, natürlich mit Fotostops, geht die Fahrt weiter in die Innenstadt auf den Schwetzinger Schlossplatz, um dann auf dem Rückweg über die Fahrradwege zur Oftersheimer Grillhütte und am Golfplatz vorbei durch den Wald zurück zum Ausgangspunkt zu gelangen. Die Tour nach Schwetzingen dauert etwa 2,5 Stunden und kostet 49 Euro pro Person. Start ist Dienstag und Donnerstag jeweils um 9.30 und 15 Uhr, Freitag um 16 Uhr, Samstag um 15 Uhr und Sonntag um 10 Uhr. Weitere Informationen und Gutscheine gibt es bei der Stadtinformation Schwetzingen unter Telefon 0 62 02/94 58 75 oder stadtinfo@schwetzingen.de. Sondertermine und Angebote für Gruppen erhalten Sie auf Anfrage.

“Die (R)evolution der Bewegung” nennt sich die Segway-Tour durch Heidelberg für Einzelkunden. Nach einer Einweisung gleiten Sie am Neckar bis zum historischen und trendigen Stadtteil Neuenheim. Von hier aus geht es immer am Wasser entlang in Richtung Zoo und durch das Neuenheimer Feld mit seinen beeindruckenden Universitäts- und Klinikgebäuden. Krönender Abschluss ist die Fahrt auf dem Philosophenweg mit einem fantastischen Blick auf das Schloss und Abfahrt durch den Wald zurück zum Startpunkt. Fahrspaß garantiert! Während der Fahrt gibt der Tourbegleiter interessante Informationen zur Strecke und zu den Sehenswürdigkeiten. Die Tour dauert etwa 1¾ Stunden und kostet 49 Euro pro Person. Die Touren werden von März bis Oktober täglich auf Deutsch/ Englisch jeweils um 9.30, 13 und 16 Uhr angeboten, von Juni bis August gibt es zusätzlich das SummerNightSpecial von Montag bis Donnerstag um 19 Uhr. Für Gruppen von 10 bis 20 Personen kostet die Tour 45 Euro, kleinere und größere Gruppen sind auf Anfrage möglich. Auch bei den Heidelberger Touren ist eine Vorreservierung unter Telefon 0 62 21/5 84 02-23 oder guide@heidelberg.de notwendig!

In Schwäbisch Hall besteht erst seit kurzem die Möglichkeit die Stadt und ihre Umgebung per Segway zu erkunden. Die Touren führen ab dem Stadtzentrum durch den idyllischen Stadtpark zur Großcomburg rauf, die mit ihrem umlaufend begehbaren Wehrgang und den romanischen Kunstschätzen zu den Hauptsehenswürdigkeiten Schwäbisch Halls zählt. Die von der Touristik Marketing Schwäbisch Hall vermittelten Touren dauern etwa 1,5 Stunden und kosten 65 Euro. Buchung und Information erhalten Sie unter Telefon 0 79 41/9 94 99 65 oder info@seg-event.de.

Auf Erkundungstour durch Bamberg

Auch Bamberg lässt sich mit einer geführten Segway-Tour erkunden. Zum Einrollen geht´s erst einmal durch Bambergs Englischen Garten, den Hain mit seinem alten Eichenbestand. Die Regnitz entlang führt der Weg zur Schleuse 100 des alten Ludwig-Donau-Kanals, vorbei am prächtigen Barockpalais Villa Concordia hinein in die Altstadt. Im Herzen der Stadt überqueren Sie die Untere Brücke und genießen den Blick auf Klein Venedig und die Farbenpracht des Alten Rathauses. Nach einer kleinen Ehrenrunde auf dem Pfahlplätzchen geht´s auf historischen Pfaden weiter den Domberg hinauf. Von der vergangenen Macht der Fürstbischöfe künden die barocke Residenz und die Alte Hofhaltung mit ihrem romantischen Innenhof. Von weitem sichtbar erhebt sich im Norden der Stadt das ehemalige Kloster St. Michael. Bequem überwinden Sie das Auf und Ab der Bamberger Hügel bis wir vor der Kirche stehen. Vom Abtsgarten aus lässt sich der Blick über die Dächer der Stadt bis weit ins Land hinaus genießen. Nach rasanter Abfahrt geht´s am Alten Krankenhaus vorbei zurück an die Regnitz, die Sie wieder zum Ausgangspunkt zurückführt. Die Tour durch Bamberg dauert etwa 1,5 Stunden und kostet 50 Euro pro Person. Die Termine zwischen dem 1. März und 31. Oktober 2012 erfahren Sie bei der Tourist Information Bamberg unter Telefon 09 51/29 76-200 oder info@bamberg.info. Dort erhalten Sie auch die Karten für die Segway-Tour.

Wie schon im vergangenen Jahr bietet die Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH in Kooperation mit der Firma Sigway auch 2012 wieder Segway-Touren durch Bayreuths Süden an. Nach einer kurzen Fahrt durchs Unigelände führt die Tour unter fachkundiger Leitung auf dem Radweg bis zum Röhrensee, vorbei an den Tiergehegen bis zum Studentenwald. Weiter geht´s entlang der Universitätsstraße zunächst nach Fürsetz und dann weiter nach Oberkonnersreuth. Von dort aus folgt man dem Radweg zurück zur Universität und ist nach einer guten Stunde wieder am Ausgangspunkt. Der Preis für eine Segway-Tour beträgt 35 Euro pro Person. Die Termine werden auf der Internetseite der Bayreuth Marketing & Tourismus GmbH veröffentlicht. Weitere Informationen und Buchung unter Telefon 09 21/8 85 88 oder info@bayreuth-tourismus.de.

Das Segway ist ein Hightech-Roller mit Elektroantrieb, der von selbst die Balance hält. Gelenkt wird er durch die Gewichtsverlagerung des Fahrers, was leicht zu erlernen ist. Bei allen Anbietern startet die Tour mit einer Einweisung und einem kleinen Fahrtraining. Fahren darf das als Verkehrsmittel für den öffentlichen Straßenverkehr zugelassene Segway jeder ab 15 Jahren mit einem Mindestgewicht von 45 Kilo, der mindestens über einen gültigen Mofa-Führerschein verfügt.

Ein neues Zuhause und ein neuer alter Name

9. Februar 2012

Der Unternehmer Reinhold Würth hat sich über die Jahre als Kunstsammler einen Namen gemacht. Seit Ende Januar präsentiert er nun der Öffentlichkeit eines der teuersten Kunstwerke Deutschlands: Die Schutzmantelmadonna von Hans Holbein dem Jüngeren ist der Höhepunkt der Dauerausstellung “Alte Meister” in der Johanniterkirche in Schwäbisch Hall.

Die "Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen" hat in Schwäbisch Hall ein neues Zuhause gefunden (Foto: Philipp Schönborn)

Vor knapp 500 Jahren schuf Hans Holbein der Jüngere (1497 – 1543) in Basel sein Meisterwerk, die “Madonna des Bürgermeisters Jacob Meyer zum Hasen“. Seinen Namen erhielt das Gemälde von seinem Auftraggeber, dem damaligen Bürgermeister der Stadt Basel. Das Bild zeigt ihn mit seiner Familie knieend zu Füßen Marias, die mit dem Jesuskind auf dem Arm schützend ihren Mantel ausbreitet. Diese Form der Mariendarstellung weist Holbeins Madonna als sogenannte “Schutzmantelmadonna” aus. Es wird vermutet, dass sich Bürgermeister Meyer mit diesem Bild gegen die Reformation stellen und ein katholisches Glaubensbekenntnis ablegen wollte.
Nach dem Tod des Bürgermeisters blieb das Bild zunächst im Besitz der Familie seiner Tochter, wechselte jedoch in der Folgezeit mehrmals seine Besitzer. Mitte des 19. Jahrhunderts gelangte es dann nach Darmstadt, wurde im 2. Weltkrieg nach Schlesien ausgelagert und so vor dem Brand des Darmstädter Schlosses 1944 bewahrt.

Der neue Platz der Schutzmantelmadonna in der Johanniterkirche in Schwäbisch Hall (Foto: andi Schmidt)

Das Ölgemälde war früh schon sehr beliebt, so dass bald eine Kopie der Madonna angefertigt wurde, die dem Maler Bartholomäus Sarburgh zugeschrieben wird. Im 19. Jahrhundert kam es schließlich zu einem Streit, welches der beiden Bilder das echte sei. Das Original war inzwischen im Besitz der hessischen Großherzöge und befand sich im Darmstädter Schloss, während die Fälschung als Holbein’sche Madonna in die Dresdner Gemäldegalerie gelangt war. Das Dresdner Gemälde wurde von den Zeitgenossen meist als das schönere und vollendetere angesehen. Die durch den Kopisten vorgenommenen Änderungen schienen dem Zeitgeschmack des 19. Jahrhunderts mehr zu entsprechen als Holbeins Original. Kunsthistoriker kamen nach eingehenden Untersuchungen, die später durch Röntgen- und Ultraschalluntersuchungen bestätigt wurden, zu dem Schluss, dass die Darmstädter Madonna das Original von Holbein sei.

Das neue Zuhause der Madonna, die Johanniterkirche, hat ebenfalls eine wechselvolle Geschichte hinter sich. Der Kirchenbau stammt aus dem 12. Jahrhundert, wurde aber seit der Säkularisation als Profanbau genutzt. So wurde die Johanniterhalle, wie sie lange Zeit genannt wurde, im November 2008 als Dependendance der Kunsthalle Würth neu eröffnet. Nach umfangreicher denkmalgerechter Sanierung ist sie zum idealen Umfeld von Reinhold Würths Sammlung Alter Meister, die unter anderem Werke Lucas Cranach d. Ä., Tilman Riemenschneider oder Hans Holbein d. Ä. umfasst,  geworden. Mit dem Umzug der Schutzmantelmadonna wurde die Johanniterhalle wieder in Johanniterkirche umbenannt, womit ihrer ursprünglichen Funktion als Kirche Rechnung getragen werden soll.

Die Ausstellung “Alte Meister in der Sammlung Würth” in der Johanniterkirche in Schwäbisch Hall kann von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt besucht werden. Führungen für alle Altersgruppen sind buchbar unter Telefon 07 91/946 72-14 oder johanniterkirche@wuerth.com.

Film ab!

31. Januar 2012

Aufbau für "Die drei Musketiere" in der Alten Hofhaltung in Bamberg (Foto: Pressestelle Stadt Bamberg)

Daniel Craig, Orlando Bloom, Matthias Schweighöfer, Heike Makatsch, Richard Burton, Joseph Fiennes, Heino Ferch, Lex Barker, O.W. Fischer, Liselotte Pulver, Peter Ustinov, Heinz Rühmann. Diese Reihe lässt sich noch fortsetzen und liest sich wie das Who-is-who der Schauspielerrige. Was sie außer der Schauspielerei gemeinsam haben? Sie waren alle schon zu Gast an der Burgenstraße – als Hauptdarsteller von Historienfilmen, Schnulzen oder Filmen für Kinder.

So fechten “Die drei Musketiere” in der Alten Hofhaltung in Bamberg gegen die Leute des Königs, Daniel Craig kämpfte als James Bond in “Casino Royal” auf dem tschechischen Abschnitt der Burgenstraße gegen das Böse, die Veste Coburg wurde in “Luther” für Joseph Fiennes zur Wartburg und Heike Makatsch verkaufte als “Margarete Steiff” in Bad Wimpfen zum ersten Mal die berühmten Filzelefanten.

Wer noch alles wo für welche Filme in Mitgliedsorten der Burgenstraße vor der Kamera stand können Sie ab Seite 52 im neuen Burgenstraßen-Katalog 2012 lesen. Den Katalog können Sie kostenlos bei der Geschäftsstelle der Burgenstraße, Allee 28, 74072 Heilbronn, Telefon 0 71 31/56 40 28, info@burgenstrasse.de oder im Internet bestellen. Ungeduldige können aber auch gleich online im Burgenstraßen-Katalog 2012 blättern!

 

Öhringen – seit Jahresbeginn neues Mitglied der Burgenstraße!

29. Januar 2012

Die Burgenstraße freut sich über ein neues Mitglied! Seit dem 1. Januar 2012  schließt Öhringen die Lücke zwischen Weinsberg und Neuenstein und bereichert die Burgenstraße um ein weiteres attraktives Ziel. Die Stadt liegt eingebettet in die schöne Landschaft Hohenlohes, deren Bezeichnung auf das Geschlecht derer von Hohenlohe zurück geht, die auch in Öhringen eine wichtige Rolle gespielt haben.
Anja Hettenbach, Mitarbeiterin in der Tourist-Information Öhringen: “Öhringen ist Teil der Burgenstraße, da die “heimliche Hauptstadt Hohenlohes” mit ihrem ehemaligen Residenzschloss und dem historischen Hofgarten ein schönes Eingangsportal ins Hohenloher Land, dem ´Land der Burgen und Schlösser´ bietet.”

Das Kornhaus am Öhringer Marktplatz


Die ältesten Ursprünge Öhringens reichen bis in die Steinzeit zurück. Geschichtlich bedeutsam wurde die Stadt erstmals unter den Römern, bei denen sie als “Vicus Aurelianus”, benannt nach dem damaligen Kaiser Marcus Aurelius, durch ihre Lage eine große wirtschaftliche und militärische Bedeutung erlangte. Der Limes, ein fünf Meter hoher Grenzwall, schützte die römische und einheimische Bevölkerung vor den von Osten andrängenden Germanen. Das heutige Weltkulturerbe kann noch heute nahe Öhringen auf knapp 300 Metern begangen werden. Als jedoch um 260 nach Christus die Alamannen in die Region eindrangen, zerfiel das römische Öhringen.
Erst 800 Jahre später taucht die Stadt als Oringowe wieder aus der Geschichte auf. 1037 entstand mit der Gründung eines Öhringer Chorherrenstifts ein erstes geistliches Zentrum. Dessen Gründungsurkunde ist die älteste, die bisher überhaupt über Öhringen gefunden wurde und wird noch heute im Hohenlohe Zentralarchive in Neuenstein, ebenfalls Mitglied der Burgenstraße, aufbewahrt.
Gute 200 Jahre später erregte ein Streit zwischen den Herren von Hohenlohe und Weinsberg über die Vogtei des Stifts große Aufmerksamkeit. In der Urkunde des “Öhringer Weistum” wurde 1253 der Schiedsspruch niedergeschrieben, in dem Öhringen als Stadt bezeichnet wird. Einen Beleg für die offizielle Erhebung Öhringens als Stadt gibt es nicht, jedoch wurden im “Öhringer Weistum” die geistlichen und weltlichen Rechte der Stadt neu geregelt. Die Urkunde gilt derzeit als eine der ältesten in deutscher Sprache.
Das Geschlecht derer von Hohenlohe übte vom 13. bis ins 19. Jahrhundert großen Einfluss auf die Entwicklung Öhringens aus.  Die spätere Fürstenfamilie erhob die Stadt im 17. Jahrhundert zur Residenz. Auch in baulicher Hinsicht wurden damals zahlreiche Marksteine gesetzt, die bis heute das Stadtbild prägen. 

Das Öhringer Schloss

Das Öhringer Schloss – Residenz der Familie von Hohenlohe
Öhringer Schloss wurde 1611 nach Plänen des gräflich hohenlohischen Baumeisters Georg Kern im Renaissance-Stil erbaut und diente ursprünglich als Witwensitz der Gräfin Magdalena von Hohenlohe. Im Laufe der Geschichte wurde es durch das Haus Hohenlohe zum Fürstensitz und zur Residenz erhoben.
Die historischen Repräsentationsräume Blauer und Weißer Saal, das von Hofmaler Schillinger gestaltete Landschaftszimmer und der riesige Gewölbekeller sind, trotz Umbau des Schlosses zum Sitz der Stadtverwaltung, erhalten geblieben und dienen heute als stimmungsvolle Räumlichkeiten für Konzerte und Veranstaltungen. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind während der Dienstzeiten gerne bereit, interessierten Besuchern einen kurzen Blick in die Säle des Schlosses zu gewähren, sofern diese nicht wegen einer Besprechung oder Tagung belegt sind. Besucher können sich einfach an der Information im Schloss melden.
Eine große Freitreppe führt vom Schlosshof in den malerischen Hofgarten, der mit seinem Jahrhunderte alten Baumbestand, Wasserlauf, Tiergehege und ehemaligem Hoftheater mit Orangerie eine wunderschöne grüne Oase mitten in der Stadt bildet. Wurde er einst als barocker Schlossgarten angelegt, so ist er heute eher ein Landschaftspark, der einen wunderschönen Rahmen für vielfältige Feste bietet. Bis ins Jahr 2016 wird der Hofgarten behutsam weiterentwickelt, um dann als Teil der Öhringer Landesgartenschau unter dem Motto „Der Limes blüht auf“ viele Besucher und Gäste anzulocken.

Das Schloss und die Stiftskirche von Öhringen

Noch mehr Sehenswürdigkeiten
Markant überragen die beiden Türme der spätgotischen Stiftskirche den mittelalterlichen Stadtkern, deren Bau auf das von Kaisermutter Adelheid im Jahr 1037 gegründete Chorherrenstift zurückgeht. In der Krypta der Kirche steht der Sarkophag der Stifterin.
Das Obere Tor wurde im Jahre 1792 unter Fürst Ludwig Friedrich Karl zu Hohenlohe-Neuenstein-Öhringen durch Johann Wilhelm Glenck und Johann Georg Glenck erbaut. Das im klassizistischen Stil gehaltene Tor wurde an jener Stelle errichtet, an welcher einst ein sogenannter Obertorturm aus der Stauferzeit gestanden hatte.
Erbaut wurde das Alte Rathaus im Jahre 1504 am Standort des abgebrannten früheren Rathauses, das Graf Kraft VI. von Hohenlohe im Jahre 1496 der Bürgerschaft übergeben hatte. Das stadtbildprägende Gebäude beherbergt seit dem Jahr 1994 die Stadtbücherei der Stadt Öhringen und ist ein kulturell bedeutsamer Anlaufpunkt für Gäste und Besucher aus der gesamten Region.

Die Öhringer Museen
Öhringen hat dem Besucher auch einige Museen anzubieten, die ganz unterschiedliche Themen näher beleuchten. Das Weygang-Museum geht auf den Öhringer Bürger August Weygang (1859 – 1946) zurück, der sein gesamtes Vermögen in Gestalt der “August-und-Thekla-Weygang-Stiftung” der Stadt vermachte, unter der Bedingung, dass in seinem Haus “für alle Zeiten” ein Museum eingerichtet würde. Heute werden dort eine bedeutende Zinn- und Fayencesammlung sowie die Römerfunde aus Öhringen präsentiert. August Weygang war Zinngießer, dessen Handwerksbetrieb zu einem der bedeutendsten der Branche wurde. Daher ist dem Museum eine Zinngießerwerkstatt angeschlossen, die unter anderem Platz für besondere Aktionen ist wie beispielsweise das traditionelle Hasengießen vor Ostern. Kinder können ihre eigene Figur gießen, bearbeiten und dann natürlich mit nach Hause nehmen.
Das Turm-Museum befindet sich auf dem Blasturm der Stiftskirche und war gleichzeitig städtischer Wachturm wie auch Kirchturm. Der Lebens- und Arbeitsplatz des Öhringer Türmers sowie die frühere Nutzung wird den Besuchern auf lebendige Weise dargestellt.
Die Werkstatt Pflaumer war früher eine Schlosserei und später Schleiferei und Messerschmiede. Drei Generationen pflegten die alten Überlieferungen und bewahrten alles nur denkbare Brauchbare auf, so dass der Besucher des Museums Werkstatt Pflaumer heute Einblicke in ein altes Handwerk mit seinen Traditionen und Veränderungen erhalten kann. Die Einrichtung der Werkstatt blieb über Generationen hinweg fast unverändert, was das Filmteam des ARD-Spielfilms “Carl und Bertha Benz” dazu veranlasste dort die Szenen der ersten Wirkungsstätte des Automobilerfinders zu drehen.
Das Auto- und Motorradmuseum und angeschlossene Museum für modernes Glas geht aus der Sammelleidenschaft des Gründers Paul Heyd hervor. Gezeigt werden hauptsächlich Autos und Motorräder der 50er und 60er Jahre. Daneben wird Glaskunst der Jahre 1950 bis 2000 ausgestellt.
Im Meeresmuseum werden die schönsten Muschel- und Schneckenarten aus allen Weltmeeren, darunter viele seltene Stücke wie Tiefwasserformen aus bis zu 4200 Metern Tiefe gezeigt. Die private Sammlung von Kurt Kreipl umfasst derzeit mehr als 36.000 Stücke, von denen ca. 1.800 im Museum zu sehen sind.

Das Öhringer Weindorf

Veranstaltungen im Jahresreigen
Jeweils am dritten Montag im Februar strömen jährlich Tausende von Besuchern auf den traditionellen Öhringer Pferdemarkt. Der Markt findet bereits seit 1823 regelmäßig statt und verbindet auf anschauliche Weise alte Traditionen mit zeitgemäßer und innovativer Landtechnik. Inmitten der malerischen Kulisse des Öhringer Marktplatzes und Schlosshofes kredenzen regionale Weingärtnergenossenschaften und private Weingüter während des Hohenloher Weindorfes ihre edlen Tropfen. Zudem locken in jedem Jahr ein attraktives musikalisches Rahmenprogramm sowie kulinarische Schmankerl viele Weinfreunde in die Stadt.
Einen Abend lang geht es in Öhringen um „die Bretter, die die Welt bedeuten“: Zur Langen Nacht der Kultur präsentieren Theatergruppen aus der Region Auszüge aus ihrem Programm. Zusammen mit Musik und Lichtilluminationen machen sie Öhringen für eine Nacht zu einer großen Theaterbühne. Vorhang auf! Ein bezauberndes Wintermärchen erleben die Besucher in der Vorweihnachtszeit in Öhringen. Vor der romantischen Kulisse von Schloss und Stiftskirche laden auf dem Marktplatz und in den verwinkelten Gassen Kunsthandwerker der Region zum Bummel über den Weihnachtsmarkt ein.


Öhringen mit Führungen entdecken

Besucher Öhringens erhalten in der Tourist-Information das kostenlose Faltblatt “historischer Stadtführer“. Damit kann man – ähnlich dem Weg einer Stadtführung – die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in einem Rundgang besuchen. Es gibt auch an ein paar Terminen im Jahr öffentliche Stadtführungen – bitte fragen Sie dazu auch in der Tourist-Information nach.
Für Gruppen hat Öhringen einige Führungen anzubieten, bei denen die Besucher allerhand über die Große Kreisstadt erfahren können. Die allgemeine Stadtführung nimmt sie mit auf einen Rundgang durch den historischen Stadtkern Öhringens und zeigt neben den bekannten Sehenswürdigkeiten auch verborgene Winkel und Ecken. “Langeweile tschüss und ade!” heißt es bei den Spielstadtführungen durch Öhringen, die für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren das Richtige sind. Die Umgebung Öhringens können Besucher beispielsweise bei den Führungen am UNESCO-Welterbe Limes oder, wer sich lieber von der hügeligen Weinlandschaft verzaubern lassen möchte, bei den Wein-Erlebnisführungen entdecken. Sowohl für Kinder als auch Erwachsene bieten sich auch die natur- und heimatkundlichen Führungen mit einer erfahrenen Naturparkführerin an. Wer lieber alleine unterwegs ist, für den ist die AudioTour durch den Schwäbischen Wald – “Abhören erlaubt!” – eine gute Wahl. Mit dem Handy können zahlreiche Audiodateien über Sehenswürdigkeiten angewählt werden.

Mehr Informationen über Öhringen erhalten Sie bei der Tourist-Information am Marktplatz 15, per Telefon 0 79 41/ 68-118, per Email unter tourist@oehringen.de oder im Internet unter www.oehringen.de. Natürlich findet sich Öhringen auch bereits auf der Internetseite der Burgenstraße und im Burgenstraßen-Katalog 2012!

Die Burgenstraße freut sich, dass Öhringen neues Mitglied unserer Ferienstraße ist

und lädt alle Besucher der Route ein, diese schöne Stadt in Hohenlohe näher kennenzulernen.

Frankens große Ausstellungen 2012

3. Januar 2012

Was haben Gespenster, Karawanen, Festungen, Albrecht Dürer und ein Kaiserdom miteinander zu tun? Richtig, sie sind jeweils Thema in den vielen großen Ausstellungen, die dieses Jahr auf dem fränkischen Teil der Burgenstraße den Besuchern andere Zeiten und Kulturen nahe bringen.

Mehr als 130 Gemälde, Zeichnungen und Grafiken zeigt das Neue Museum Nürnberg in seiner Winterausstellung „Gespenster, Magie und Zauber“ bis zum 26. Februar 2012. Die Werke stammen von über 40 Künstlern aus der Zeit seit dem späten 18. Jahrhundert. Die Aufklärung hatte Geister, Hexen, Zauberwesen und magische Erscheinungen damals ins Reich des Irrationalen verbannt, in der Kunst fand die Beschäftigung damit ein umso willkommeneres Ventil und provozierte geradezu eine fantasievolle, zugleich sinnliche wie übersinnliche Bilderfülle. Mit exemplarischen Positionen spannt die Ausstellung einen Bogen von Johann Heinrich Füssli über den „Hexenmeister“ Faust und den Spiritismus des 19. Jahrhunderts bei Gabriel von Max bis zur Gegenwart mit Joseph Beuys, Sigmar Polke, Arnulf Rainer und anderen Protagonisten.

Bis aus Indien, China und Südostasien gelangten exotische Gewürze, Seide und Porzellan über uralte Handelsrouten an die Küsten des östlichen Mittelmeers und damit nach Europa: Die „Seidenstraße“ oder die „Weihrauchstraße“ wecken noch heute Fernweh und Vorstellungen von großartigen Kulturschätzen, und die Kamelkarawanen waren nicht weniger als die Wegbereiter des globalen Wirtschaftsaustauschs. Im Nürnberger DB-Museum schlägt jetzt bis 29. April 2012 eine Sonderausstellung eine Brücke von der Jahrhunderte langen Tradition der „Wüstenschiffe“ über die Bahnlegenden wie den „Orient-Express“ und die Bagdad-Bahn bis zu den Warenströmen und Verkehrsmitteln der Gegenwart. In der in Zusammenarbeit mit dem Verein Arabisches Museum Nürnberg entstandenen Schau “Karawanen” entführen große Exponate wie ein Beduinenzelt, viele Bilder und Karten, Musik und Kalligrafie in die Welt von 1.001 Nacht und stellen sie der Transporttechnik des 20. und 21. Jahrhunderts gegenüber.

Dürer Haller Madonna

Albrecht Dürers sogenannte "Haller Madonna"

2012 steht Nürnberg ganz im Zeichen Albrecht Dürers. Damit widmet sich Nürnberg nicht nur einem der berühmtesten Söhne der Stadt, sondern auch einem der bedeutendsten Maler Deutschlands. Dreh- und Angelpunkt ist dabei das Germanische Nationalmuseum (GNM) mit der Ausstellung „Der frühe Dürer“, die vom 24. Mai bis 2. September 2012 läuft. Mit rund 200 Originalwerken Dürers – darunter das Porträt von Dürers Mutter als ältestem bekannten Dürer-Gemälde – ist sie die größte Dürer-Ausstellung seit 40 Jahren in Deutschland. Sie schafft ganz neue Zugänge zu diesem Künstler – unter anderem durch das „Dürer-Labor“, das einen Einblick in die Arbeitsweise von Kunsthistorikern gewährt.

Doch Dürers Vermächtnis ist auch außerhalb des GNM deutlich spürbar. Das merkt man, wenn man etwa auf dem „Dürer-Weg“ in die Fußstapfen des Meisters tritt. Er beginnt am GNM und führt quer durch die Nürnberger Altstadt bis zum Albrecht-Dürer-Haus in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kaiserburg. Ausgerüstet mit einem Mini-Computer erschließt sich in Bild und Ton, wie Dürer mit der Stadt, ihrer Architektur, ihrer Kunst und ihrer Geschichte verbunden ist. Wer am Dürer-Haus angekommen ist, sollte sich einen Besuch nicht entgehen lassen. Das Haus, in dem die Dürers von 1509 an lebten, wurde inhaltlich neu konzeptioniert: Unter anderem präsentiert eine neue Medienstation 43 ausgewählte Werke aus Dürers 43 Schaffensjahren und der neue Dürersaal zeigt die wichtigsten Gemälde Dürers in historischen Kopien.

Im Nürnberger „Jahr der Kunst“ steht aber noch ein weiterer Höhepunkt an: der 350. Geburtstag der Nürnberger Akademie der Bildenden Künste und damit der ältesten Kunstakademie Deutschlands. Dieses Jubiläum wird mit besonderen Ausstellungen im Stadtmuseum Fembohaus und im Neuen Museum gefeiert. Auch der Kunstwettbewerb der „Blauen Nacht“, Nürnbergs beliebter Nacht der Kunst und Kultur mit ihren eindrucksvollen Lichtinstallationen am 19. Mai 2012, ist in diesem Jahr ganz den Studenten der Akademie vorbehalten.

Festung Rosenberg

Die Festung Rosenberg in Kronach (Foto: Hajo Dietz)

In Bamberg führt ein großes Jubiläum 1.000 Jahre zu einem bedeutenden Tag für die UNESCO-Welterbestadt zurück: Am 6. Mai des Jahres 1012 und damit an seinem Geburtstag lässt König Heinrich II., späterer deutscher Kaiser, in einer großartigen Zeremonie den Bamberger Dom weihen. Auch 1.000 Jahre später ist er mit seinen vier über 70 Meter hohen Türmen noch das Wahrzeichen der Stadt. Kunstschätze wie die Figur des „Bamberger Reiters“, das Doppelgrab des heilig gesprochenen Ehepaars Heinrich und Kunigunde und das einzige erhaltene Papstgrab nördlich der Alpen machen ihn zu einem wichtigen Bestandteil des Weltkulturerbes. Die ganze Geschichte des Bauwerks zeigt vom 4. Mai bis 31. Oktober 2012 die Sonderausstellung „Dem Himmel entgegen – 1000 Jahre Kaiserdom Bamberg 1012-2012“ im Diözesanmuseum. Sie schlägt nicht nur einen interaktiven Bogen von der Baugeschichte des Doms zu seiner sakralen Bedeutung, sondern ermöglicht auch den Zugang zu sonst nicht öffentlichen Orten im Dom. Viele Feste, Führungen und Aktionen machen den Dom das ganze Jahr über zum Jubiläumsort. Höhepunkt der Feierlichkeiten ist das Heinrichsfest vom 6. bis 8. Juli 2012.

Frankens Burgen rücken 2012 zudem besonders in den Mittelpunkt – dank der Bayernausstellung „Frankens Bollwerke“ auf der Festung Rosenberg in Kronach. Vom 16. Mai bis 21. Oktober 2012 erwecken mit dieser Ausstellung das Haus der Bayerischen Geschichte und die Stadt Kronach ein Stück wehrhafter fränkischer Geschichte zum Leben. Als einer der am besten erhaltenen Festungsanlagen in Deutschland ist die Festung Rosenberg der ideale Rahmen für die Ausstellung, die unter anderem mit vielen Aktivstationen sowohl Kriegszeiten und Belagerungen als auch den Alltag der Soldaten, der Handwerker und ihrer Familien thematisiert.

Lichterfeste als Zeugnis der Volksfrömmigkeit

2. Januar 2012

 

Bergfeuer in Pottenstein

Bergfeuer in Pottenstein (Foto: Stadt Pottenstein)

Die Fränkische Schweiz hat sommers wie winters seinen Gästen viel zu bieten: eine wunderschöne Landschaft, vielfältige Sehenswürdigkeiten und nicht zuletzt schmackhafte kulinarische Köstlichkeiten.  Im wahrsten Sinne des Wortes “Highlights” im jährlichen Veranstaltungskalender in dieser Ferienregion sind die Lichterfeste, die immer um den Jahreswechsel herum alte Traditionen wieder aufleben lassen.

 

Die Prozessionsfeiern zum Ende der Ewigen Anbetung finden mit dem Abbrennen von Bergfeuern ihren religiösen Höhepunkt. In kleinen Orten unten im Tal, umgeben von 150 bis 200 Meter hohen, felsigen Hängen, werden Hunderte kleiner Holzfeuer entzündet, wenn nach Einbruch der Dunkelheit die kirchliche Prozession durch den Ort beginnt. Am bekanntesten ist sicherlich die Prozession in Pottenstein am 6. Dezember (ab 17 Uhr), die seit Jahren Tausende von Besuchern aus Nah und Fern anlockt, die sich von den circa 1000 Feuern auf den Hängen rund um die Stadt verzaubern lassen möchten. Wer es noch früher in die Fränkische Schweiz schafft, der sollte am 3. Januar ab 17 Uhr in Obertrubach sein. Unmengen von kleinen Lichtern, Lichterketten, Holzfeuern, bengalischen Feuern und Silvesterraketen begleiteten die Gläubigen auf einem einstündigen Rundkurs durch den Ort.

Mehr Informationen zu den Lichterfesten in der Fränkischen Schweiz finden Sie auf der Internetseite der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz.

Willkommen 2012!

2. Januar 2012

Das Team der Burgenstraße wünscht allen Freunden der Burgenstraße
ein gesundes und glückliches Jahr 2012!

 

Möge es Altbewährtes gut bleiben lassen und Neues besser hinzufügen.

Silvesterfeuerwerk über Nürnberg

Silvesterfeuerwerk über Nürnberg

Lebkuchen und Zuckerguss

25. November 2011

Der Schnee knirscht unter den Füßen, es duftet nach Lebkuchen und Bienenwachskerzen und eine Tasse Glühwein oder Punsch wärmt die Hände. Wenn man dazu noch die atemberaubende Kulisse einer Burg, eines Schlosses oder einer romantischen Altstadt als Rahmen hat, weiß man, dass man sich auf einem der vielen Weihnachtsmärkte an der Burgenstraße befindet.

Neben den vielen Weihnachtsmärkten mit ihren Ständen oder den inzwischen häufigen Eisbahnen, die in weihnachtlichem Ambiente zum Eislaufen einladen, gibt es auch viele besondere Veranstaltungen, die einen Besuch besonders lohnenswert machen. Einige davon möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Einer der größten Weihnachtsmärkte Deutschlands - der Mannheimer Weihnachtsmarkt

Vom 23. November bis 23. Dezember 2011 laden gleich zwei Weihnachtsmärkte in Mannheim zum Besuch ein. Der Mannheimer Weihnachtsmarkt rund um das Wahrzeichen der Stadt, den Wasserturm, ist einer der größten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Wer dort nicht das passende Weihnachtsgeschenk für die Lieben entdeckt hat, wird mit Sicherheit auf Mannheims zweitem Weihnachtsmarkt fündig. Dieser einzigartige Markt befindet sich auf den Kapuzinerplanken inmitten der Mannheimer Einkaufsstraßen und hat sich auf Kunsthandwerk sowohl aus Deutschland als auch aus den Nachbarländern spezialisiert. Eine Besonderheit ist bei diesem Markt sicherlich, dass viele Aussteller wöchentlich wechseln, so dass der Besuch keine einmalige Sache bleiben muss, um Neues zu entdecken.

Erstmalig findet in diesem Jahr in Schwetzingen der “Kurfürstliche Weihnachtsmarkt” mit Kunsthandwerkermarkt statt. Im Ehrenhof des Schlosses werden die Besucher am 2.,3. und 4. Adventswochenende inmitten 30 stimmungsvoll beleuchteter Zelte flanieren, in denen Hobbykünstler und Kunsthandwerker ihre Schätze anbieten. Ganz neu ist in diesem Jahr auch auf dem nördlichen Schlossplatz ein beheiztes, gemütliches Kaffeezelt. Genau der richtige Ort, um sich während des Besuchs richtig aufzuwärmen.

Die Heidelberger Schlossweihnacht mit beeindruckendem Blick auf die Heidelberger Altstadt (Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg)

Ein besonderes Erlebnis ist sicherlich die “Heidelberger Schlossweihnacht“, die vom 1. bis 6. Dezember 2011 zum Besuch eines Kunsthandwerkermarktes im Schlossgarten einlädt. Umrahmt wird der Markt von einem bunten Programm mit Musik, Bastelaktionen, weihnachtlichen Inszenierungen und magischen Momenten. Aber auch in der Altstadt von Heidelberg herrscht weihnachtliche Stimmung. In diesem Jahr ist das Rahmenprogramm des Weihnachtsmarktes umfangreicher denn je. Besonders zu erwähnen ist das große Programm des Theaters der Stadt Heidelberg, weiterer kultureller Institutionen und der Kirchen. Auf dem Weihnachtsmarkt selbst wird an jedem Sonntag Live-Musik geboten, an jedem Samstag spezielle Weihnachtsmarktführungen, außerdem Eislauf-Workshops, kostenloses Eislaufen für Schulklassen und Kindergartengruppen oder die Show der Magier “TOPAS UND ROXANNE” am 21.12.2011.

In Hirschhorn gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal die Adventsfenster. Vier Kinder- bzw. Jugendgruppen aus Hirschhorn werden an den vier Adventssamstagen ein Adventsfenster rund um den „Freien Platz“ vor dem Rathaus gestalten. Diese Fenster bleiben bis zum 6. Januar beleuchtet und laden zum Betrachten und Innehalten ein. Vom 02. Dezember 2011 bis 08. Januar 2012 sorgt eine mobile Eisbahn auf dem Parkplatz am Museum in Hirschhorn mit 360m² für riesigen Spaß auf spiegelglatter Fläche.

Auch in diesem Jahr lockt das romantische Fachwerkstädtchen Mosbach wieder mit seinem Weihnachtsmarkt vom 2. bis 21. Dezember. Das diesjährige Motto “Sternenzauber” findet sich in der Sternenaktion auf dem Marktplatz am 26. November wieder. Ausgestanzte Sternenflocken, die die Wochen zuvor und an diesem Tag für 3 Euro verkauft wurden, werden in den festlich erleuchteten Weihnachtsbaum gehängt. Alle Erlöse gehen an das ambulante Kinderhospiz Neckar-Odenwald-Kreis e.V. Ein Erlebnis der besonderen Art ist sicher das Winterkino auf dem Marktplatz am 26. November. Gezeigt wird der Film “Die Feuerzangenbowle” mit Heinz Rühmann und dem entsprechenden Getränk. Am 3. Dezember wird der längste Butterstollen der Metropolregion Rhein-Neckar-Odenwald von der Bäckerinnung Mosbach verkauft. Alle Erlöse gehen zugunsten des Jugendrotkreuz.

Bad Wimpfen mit seiner romantischen Altstadt ist an den ersten drei Adventswochenenden immer einen Besuch wert. Die Besonderheit auf dem hiesigen Weihnachtsmarkt ist sicherlich das Skandinavische Weihnachtsdorf im Wormser Hof, wo skandinavische Spezialitäten und Geschenkideen einen Einblick in eine andere europäische Weihnachtskultur vermitteln. Für die Kleinen ist die lebende Krippe mit Esel, Ziegen und Schafen ein besonderer Höhepunkt.

Das Besondere an dem Weihnachtsmarkt in Bad Friedrichshall ist seine Atmosphäre zwischen dem alten Gemäuer der Sebastianskirche und dem restaurierten Greckenschloss. Allein dieses Flair ist schon ein real existierendes Weihnachtsmärchen.Kenner behaupten, er zählt zu den gemütlichsten in der Region, klein und fein, und nur ortsansässige Vereine, Gastronomen und Privatpersonen sorgen vom 25. bis 27. November dafür, dass es den Besuchern an nichts mangelt. Wie in jedem Jahr ist der Weihnachtsmarkt besonders für Kinder ein Fest der Sinne mit Märchenzelten, viel Kinderprogramm und einer Wünschehütte. Am Samstag und Sonntag ziehen Märchenerzähler und Geschichtenspieler die Kleinen in zwei Märchenzelten ganz in ihren Bann. Abwechseln wird erzählt, gespielt, gestaunt und gelacht.

Der Coca-Cola Weihnachtstruck mit Santa Claus besucht den Heilbronner Weihnachtsmarkt

Der Heilbronner Weihnachtsmarkt, der in diesem Jahr vom 24. November bis 22. Dezember seine Pforten für die Besucher geöffnet hat, hat in diesem Jahr zwei Besonderheiten zu bieten. Eine mobile Modelleisenbahnausstellung auf dem Marktplatz bringt sicher nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. Am 1. Dezember kommt der Coca-Cola Santa Claus mit seinem Weihnachtstruck in die Stadt und bietet für Groß und Klein ein abwechslungsreiches Programm. Jährliche Besucher des Heilbronner Weihnachtsmarktes kennen sie bereits, die Skihütte auf dem Marktplatz. Dort fühlt man sich bei zünftigen Speisen und Getränken in urigem Ambiente gleich wie nach einem Skitag in den Bergen.

Der Öhringer Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz (Foto: Susanne Drößler)

Öhringen verwandelt sich für alle vier Adventswochenenden wieder in ein “Wintermärchen“. Besondere Höhepunkte sind in diesem Jahr der Auftritt der “Feuerspinner” am 26. November und 17. Dezember sein, sowie das Eisskulpturenschnitzen am 10. Dezember. Am 3. Dezember wird es zudem ein Candlelight-Shopping geben mit Feuerkünstlern, Walkacts in der Innenstadt und romantischem Lichtermeer im Hofgarten.

Eine große Veränderung gibt es dieses Jahr in Schwäbisch Hall. Vom 1. bis 18. Dezember ist der Hauptweihnachtsmarkt auf dem Marktplatz zu finden und lockt dort mit seinen Ständen. Wie jedes Jahr gibt es in Schwäbisch Hall noch weitere Weihnachtsmärkte und viele Aktionen. Ein Blick ins Programm lohnt daher auf jeden Fall!

Der Reiterlesmarkt in Rothenburg ob der Tauber (Foto: Rothenburg Tourismus Service)

Der Reiterlesmarkt von Rothenburg ob der Tauber kann inzwischen auf eine über 500 Jahre alte Tradition zurückblicken. Bereits seit dem 15. Jahrhundert wird die festliche Adventszeit durch einen wundervollen Weihnachtsmarkt begleitet. In manchen Jahren ist auch das Nürnberger Christkind zu Gast in Rothenburg. So auch dieses Jahr, wenn es am 28. November gegen 17 Uhr auf dem Rothenburger Marktplatz spricht.

Eine Besonderheit gibt es in diesem Jahr in Colmberg - einen riesigen Adventskalender über das ganze Dorf verteilt. Vom 1. bis 24. Dezember findest sich irgendwo in Colmberg ein besonders schön geschmücktes “Weihnachtsfenster”, jeweils mit der Zahl des entsprechenden Tages gekennzeichnet. Die Häuser, an denen die Kalenderfenster zu finden sind, sind Teil eines Rätsels, das durch die ganze Adventszeit führt. Außerdem gibt es natürlich am 27. November den Colmberger Advents-Bauernmarkt mit fränkischen Spezialitäten und Erzeugnissen von den örtlichen Direktvermarktern.

Der Wolframs-Eschenbacher Sternlesmarkt findet in diesem Jahr am 10. und 11. Dezember statt. Für die Kinder gibt es dieses Jahr am Samstagnachmittag erstmals eine “Lebende Krippe” mit der Heiligen Familie und ein paar Tieren. Sie wird im Gewölbe unter dem Museum zu sehen sein. Eine weitere Besonderheit dieses Jahr ist die Ausstellung auf der Galerie des Bürgersaals, in der Peter Dreyling aus seiner privaten Sammlung verschiedene Parzifal-Werke unter dem Titel “Parzival-LESEHum” zeigen wird.

Das weihnachtliche Abenberg

Die Kulisse des Abenberger Weihnachtsmarktes ist einmalig. Hier abends die illuminierte, bunt mit Fahnen geschmückte Burg, auf der kleinen Anhöhe gegenüber die mit Scheinwerfern angestrahlte Stadtpfarrkirche. Der Weg und die Treppen dazwischen ausgeleuchtet mit Windlichtern. Und überall auf den Plätzen verteilt, brennende Holzstämme und Feuer mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen. Dazu der Besuch des Nürnberger Christkinds am Sonntag Nach-mittag. Alles zusammen bietet eine einzigartige Kulisse und ein unnachahmliches Flair.

Vom 26. November bis 4. Dezember findet in Roth der Christkindlesmarkt statt. In diesem Jahr gibt es an verschiedenen Terminen weitere Weihnachtsmärkte mit den Gewerbetreibenden, die noch mehr Geschenkideen für das große Fest bereit halten. Außerdem finden sich vom 25. November bis 6. Januar in den Geschäften rund um den Kugelbühlplatz beim Rother Krippenweg die unterschiedlichsten Krippen. Die Krippe im Rother Rathaus steht zur Versteigerung oder Verkauf für einen sozialen Zweck bereit.

Auf dem Nürnberger Hauptmarkt, im Herzen der Stadt, öffnet in jedem Jahr Deutschlands berühmtester Weihnachtsmarkt, der Nürnberger Christkindlesmarkt, seine Buden für Besucher aus der ganzen Welt. Immer am Freitag vor dem ersten Advent eröffnet das Nürnberger Christkind um 17.30 Uhr von der Empore der Frauenkirche aus mit dem feierlichen Prolog seinen Markt. Bis zum Heiligen Abend besuchen jährlich mehr als zwei Millionen Menschen aus aller Welt den Christkindlesmarkt.

Der Forchheimer Weihnachtsmarkt in der Fränkischen Schweiz

Romantisch geht es in der Adventszeit auch vor der spätmittelalterlichen Fachwerkfassade des Forchheimer Rathauses zu. Drei echte Weihnachtsengel verkünden hier täglich im “schönsten Adventskalender der Welt” die frohe Botschaft. Die Erwartung der Besucher gilt vom 1. bis 24. Dezember der Verlosung, denn mit dem “Fensterchen” geht es jeden Abend ab 18.30 Uhr um einen attraktiven Preis. Adventsstimmung herrscht auch im Pfalzmuseum Forchheim. In der weihnachtlich geschmückten Kaiserpfalz machen die Sonderausstellung “Spielzeug aus 100 Jahren”, die Eisenbahn-Ausstellung, die im Pfalzgraben untergebrachte lebende Krippe und ein mittelalterliches Krippenspiel den Besuch zu einem Erlebnis.

In besonderem Ambiente findet am 27. November der Aufseßer Weihnachtsmarkt statt. Im Schlosshof des Schlosses Unteraufseß werden allerlei Leckereien und Geschenkideen angeboten.

Die Kulmbacher Plassenburg thront über der winterlich verschneiten Stadt

Sie gehören zum Schönsten – und auch zum Greifbarsten –, was die Weihnachtszeit ausmacht: Krippen. Das gilt für Bamberg ganz besonders, denn Bamberg ist Krippenstadt. Beim besinnlichen Krippenwandern entdeckt man an knapp 40 Stationen nahezu 400 Krippen: im Dom und in kleinen Kapellen, in Museen und öffentlichen Gebäuden in der gesamten Bamberger Altstadt.

Der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt in Coburg mit seiner kleinen Budenstadt auf dem malerischen Marktplatz, eingebettet zwischen historischem Rathaus und der alten herzoglichen Kanzlei, lockt vom 25. November bis 23. Dezember nach Franken. Zum ersten Mal in seiner Geschichte bietet Coburg täglich ein Rahmenprogramm, wobei der besonderste Termin wohl der Auftritt von 200 Coburger Kindern am 18. Dezember sein wird, die unter dem Motto “So ist Coburg” von vier Seiten auf dem Coburger Weihnachtsmarkt singen werden. Auch die Handwerker in der Aktionsbude haben Zuwachs bekommen: in diesem Jahr führen auch ein Drechsler und eine Malerin ihr Können vor.

In Kulmbach präsentiert die Sonderausstellung “Advent – Zeit der Verheißung” vom 26. November bis 8. Januar im Historischen Badhaus in Kulmbach Kunstwerke, die einen besonderen Bezug zum Weihnachtsgeschehen haben. Konzentriert auf das erste Adventswochenende vom 25. bis 27. November finden unter dem Titel „Kulmbach im Advent“ der Adventsmarkt und ein Kunsthandwerkermarkt statt.

Alle Weihnachtsmarkttermine entlang der Burgenstraße finden Sie auf unserer Homepage. Suchen Sie sich aus, ob Sie Lust auf einen Besuch der großen, bekannten Weihnachtsmärkte haben oder lieber einen Markt in den kleinen, gemütlichen Orten der Burgenstraße für sich entdecken wollen. Überall gibt es auch ein Rahmenprogramm, das von musikalischen Veranstaltungen, über Handwerkervorführungen oder speziellen Weihnachtsführungen über die Märkte und durch die Orte reicht. Lassen Sie sich von der weihnachtlichen Stimmung verzaubern! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wein, Kürbis & Co – Veranstaltungen im Herbst, Teil 2

19. September 2011

Im ersten Teil von “Wein, Kürbis & Co” hatten wir Ihnen die herbstlichen Veranstaltungen entlang der Burgenstraße im September vorgestellt. Nun naht der Oktober mit großen Schritten und es ist Zeit die Termine für diesen “goldenen” Monat vorzustellen. Wir sind sicher, auch diesmal ist etwas für Sie dabei!

Kürbismarkt in Mosbach

Der Veranstaltungsreigen im Oktober wird eingeleitet vom Kürbismarkt in Mosbach. Kürbisse, Früchte, bunte Farben, Lichter und Schönes für Behaglichkeit daheim – das alles gehört jetzt zur Jahreszeit und zum herbstlichen Erlebnismarkt am 1. Oktober.

Um zwischendurch wieder ein paar Pfunde purzeln zu lassen, bieten sich die Rothenburger Herbstwanderwochen “Wandern durch die bunten Herbstwälder” vom 8. bis 16. Oktober an. Um nur ein paar der geplanten Touren zu nennen: Mühlenwanderung, Waldwanderung, Kneipp-Wanderung, Weinbergwanderung “Stein und Wein” oder gar Nordic Walking – die Landschaft rund um Rothenburg ob der Tauber lässt Genießern das Herz höher schlagen.

Gutes Essen in historischem Ambiente, dazu noch ein traumhafter Ausblick auf das Neckartal – so lassen sich die Wildspezialitäten, die vom 8. bis 28. Oktober die Speisekarte im Hotel Restaurant Burg Hornberg erweitern, besonders gut schmecken.

Kulturelle Darbietungen, ein historischer Festumzug um 12 Uhr, das historische Pfalzgrafenpaar, Musikgruppen und Präsentationen verschiedener Handwerksberufe – das alles können Sie beim Besuch des Kurpfälzer Erntefestes im herrlichen Fachwerkambiente der Mosbacher Altstadt am 9. Oktober sehen.

Auf dem Sinsheimer Herbst

Ebenfalls am 9. Oktober findet ein paar Kilometer weiter der Sinsheimer Herbst statt. Über 85 mobile Händler aus ganz Europa, Weinhändler und Selbstvermarkter der Region sowie der Sinsheimer Einzelhandel laden mit dem Duft von Zwiebelkuchen und Wein in der Nase zum Einkaufsbummel entlang der Hauptstraße ein.

Beim Eberbacher Apfeltag dreht sich alles um der Deutschen wohl liebstes Obst. Das Apfeltag-Wochenende 8./9.  Oktober beginnt am Samstag mit dem Kinder-Nachmittag mit vielen Spielen, bei denen es immer um den Apfel geht. Am Sonntag gibt es neben vielen Informationen und Attraktionen rund um den Apfel auch die Frucht selbst in den verschiedensten Arten zur Verkostung: frischer Apfelmost, knackige Äpfel, leckerer Apfelkuchen. Wem läuft da nicht das Wasser im Munde zusammen?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Die Jahreszeiten des Weins” in Weinsberg nimmt Sie Weinexperte Rudolf Fox bei den “Herbstfantasien” am 22. Oktober mit auf den Rundgang entlang des Wein- und Rosenrundwegs. Bei einer kleinen Traubenverkostung können Sie die Unterschiede der verschiedenen Sorten schmecken und Weinerlebnisführerin Margarete Drautz wird den Rundweg durch Herbstgedichte auflockern. Ab 17 Uhr gibt es in der Vinothek Neuen Wein und Zwiebelkuchen.

Am 23. Oktober wird es in Wolframs-Eschenbach musikalisch beim diesjährigen Herbstkonzert des Gesangvereins “Frohsinn 1860″ e.V., dem Jugendchor “Next Generation” sowie weiteren Gästen.

Bunt wie die Blätter im Herbst: So verspricht der traditionelle Kulmbacher Herbstmarkt am letzten Oktoberwochenende zu werden. Vom 28. bis 30. Oktober verwandelt sich der Zentralparkplatz in der historischen Innenstadt wieder in einen beliebten Treffpunkt für Jung und Alt, der viele Möglichkeiten zum einkaufen, schauen und “waafen” bietet.

Burg Guttenberg im Neckartal

Spannend wird es am 28. Oktober für Kinder ab 4 Jahren und Junggebliebene in der Sophienhöhle bei Burg Rabenstein in der Fränkischen Schweiz. Unter dem Titel “Von einem, der auszog das Fürchten zu lernen” erzählt “Pablo”, der von den Kindern geliebte Höhlenführer, Höhlenmärchen zu Halloween.

Auf der Burg Guttenberg sind am 29. Oktober die Hexen los. Beim Großen Hexenspektakel mit Hexen, Drachtentöchtern, Feuergnom und mittelalterlichen Musici geht es heiß her. Dazu gibt es ein Mahl, bei dem der Hexentrunk natürlich nicht fehlen wird.

Über eine Woche lang geht es in Rothenburg ob der Tauber ums bummeln, einkaufen, schlemmen und sich informieren. Die Rothenburger Herbstmesse mit Gewerbeschau und angeschlossenem Volksfest findet vom 29. Oktober bis 6. November statt.

Jedes Jahr am 31. Oktober kann man inzwischen überall auf kleine Hexen und Geister treffen. So auch in diesem Jahr auf Schloss Heidelberg, wo Kinder ab 8 Jahren bei “Schaurige Basteleien und Geisterstunde Halloween” gemeinsam Masken basteln und eine Geisterstunde im Schloss erleben.

Seit einigen Jahren steht das Fest Halloween am letzten Oktobertag im Vordergrund, doch an diesem Tag wird in Deutschland auch der Reformationstag gefeiert. Aus diesem Anlass führen am 31. Oktober Martin Luther und Katharina von Bora “höchstpersönlich” durch die Veste Coburg. Luther hatte dort während des Augsburger Reichstages 1530 ein gutes halbes Jahr gewohnt.

Ältere »