admin 25. November 2011
Der Schnee knirscht unter den Füßen, es duftet nach Lebkuchen und Bienenwachskerzen und eine Tasse Glühwein oder Punsch wärmt die Hände. Wenn man dazu noch die atemberaubende Kulisse einer Burg, eines Schlosses oder einer romantischen Altstadt als Rahmen hat, weiß man, dass man sich auf einem der vielen Weihnachtsmärkte an der Burgenstraße befindet.
Neben den vielen Weihnachtsmärkten mit ihren Ständen oder den inzwischen häufigen Eisbahnen, die in weihnachtlichem Ambiente zum Eislaufen einladen, gibt es auch viele besondere Veranstaltungen, die einen Besuch besonders lohnenswert machen. Einige davon möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Einer der größten Weihnachtsmärkte Deutschlands - der Mannheimer Weihnachtsmarkt
Vom 23. November bis 23. Dezember 2011 laden gleich zwei Weihnachtsmärkte in Mannheim zum Besuch ein. Der Mannheimer Weihnachtsmarkt rund um das Wahrzeichen der Stadt, den Wasserturm, ist einer der größten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Wer dort nicht das passende Weihnachtsgeschenk für die Lieben entdeckt hat, wird mit Sicherheit auf Mannheims zweitem Weihnachtsmarkt fündig. Dieser einzigartige Markt befindet sich auf den Kapuzinerplanken inmitten der Mannheimer Einkaufsstraßen und hat sich auf Kunsthandwerk sowohl aus Deutschland als auch aus den Nachbarländern spezialisiert. Eine Besonderheit ist bei diesem Markt sicherlich, dass viele Aussteller wöchentlich wechseln, so dass der Besuch keine einmalige Sache bleiben muss, um Neues zu entdecken.
Erstmalig findet in diesem Jahr in Schwetzingen der “Kurfürstliche Weihnachtsmarkt” mit Kunsthandwerkermarkt statt. Im Ehrenhof des Schlosses werden die Besucher am 2.,3. und 4. Adventswochenende inmitten 30 stimmungsvoll beleuchteter Zelte flanieren, in denen Hobbykünstler und Kunsthandwerker ihre Schätze anbieten. Ganz neu ist in diesem Jahr auch auf dem nördlichen Schlossplatz ein beheiztes, gemütliches Kaffeezelt. Genau der richtige Ort, um sich während des Besuchs richtig aufzuwärmen.

Die Heidelberger Schlossweihnacht mit beeindruckendem Blick auf die Heidelberger Altstadt (Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg)
Ein besonderes Erlebnis ist sicherlich die “Heidelberger Schlossweihnacht“, die vom 1. bis 6. Dezember 2011 zum Besuch eines Kunsthandwerkermarktes im Schlossgarten einlädt. Umrahmt wird der Markt von einem bunten Programm mit Musik, Bastelaktionen, weihnachtlichen Inszenierungen und magischen Momenten. Aber auch in der Altstadt von Heidelberg herrscht weihnachtliche Stimmung. In diesem Jahr ist das Rahmenprogramm des Weihnachtsmarktes umfangreicher denn je. Besonders zu erwähnen ist das große Programm des Theaters der Stadt Heidelberg, weiterer kultureller Institutionen und der Kirchen. Auf dem Weihnachtsmarkt selbst wird an jedem Sonntag Live-Musik geboten, an jedem Samstag spezielle Weihnachtsmarktführungen, außerdem Eislauf-Workshops, kostenloses Eislaufen für Schulklassen und Kindergartengruppen oder die Show der Magier “TOPAS UND ROXANNE” am 21.12.2011.
In Hirschhorn gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal die Adventsfenster. Vier Kinder- bzw. Jugendgruppen aus Hirschhorn werden an den vier Adventssamstagen ein Adventsfenster rund um den „Freien Platz“ vor dem Rathaus gestalten. Diese Fenster bleiben bis zum 6. Januar beleuchtet und laden zum Betrachten und Innehalten ein. Vom 02. Dezember 2011 bis 08. Januar 2012 sorgt eine mobile Eisbahn auf dem Parkplatz am Museum in Hirschhorn mit 360m² für riesigen Spaß auf spiegelglatter Fläche.
Auch in diesem Jahr lockt das romantische Fachwerkstädtchen Mosbach wieder mit seinem Weihnachtsmarkt vom 2. bis 21. Dezember. Das diesjährige Motto “Sternenzauber” findet sich in der Sternenaktion auf dem Marktplatz am 26. November wieder. Ausgestanzte Sternenflocken, die die Wochen zuvor und an diesem Tag für 3 Euro verkauft wurden, werden in den festlich erleuchteten Weihnachtsbaum gehängt. Alle Erlöse gehen an das ambulante Kinderhospiz Neckar-Odenwald-Kreis e.V. Ein Erlebnis der besonderen Art ist sicher das Winterkino auf dem Marktplatz am 26. November. Gezeigt wird der Film “Die Feuerzangenbowle” mit Heinz Rühmann und dem entsprechenden Getränk. Am 3. Dezember wird der längste Butterstollen der Metropolregion Rhein-Neckar-Odenwald von der Bäckerinnung Mosbach verkauft. Alle Erlöse gehen zugunsten des Jugendrotkreuz.
Bad Wimpfen mit seiner romantischen Altstadt ist an den ersten drei Adventswochenenden immer einen Besuch wert. Die Besonderheit auf dem hiesigen Weihnachtsmarkt ist sicherlich das Skandinavische Weihnachtsdorf im Wormser Hof, wo skandinavische Spezialitäten und Geschenkideen einen Einblick in eine andere europäische Weihnachtskultur vermitteln. Für die Kleinen ist die lebende Krippe mit Esel, Ziegen und Schafen ein besonderer Höhepunkt.
Das Besondere an dem Weihnachtsmarkt in Bad Friedrichshall ist seine Atmosphäre zwischen dem alten Gemäuer der Sebastianskirche und dem restaurierten Greckenschloss. Allein dieses Flair ist schon ein real existierendes Weihnachtsmärchen.Kenner behaupten, er zählt zu den gemütlichsten in der Region, klein und fein, und nur ortsansässige Vereine, Gastronomen und Privatpersonen sorgen vom 25. bis 27. November dafür, dass es den Besuchern an nichts mangelt. Wie in jedem Jahr ist der Weihnachtsmarkt besonders für Kinder ein Fest der Sinne mit Märchenzelten, viel Kinderprogramm und einer Wünschehütte. Am Samstag und Sonntag ziehen Märchenerzähler und Geschichtenspieler die Kleinen in zwei Märchenzelten ganz in ihren Bann. Abwechseln wird erzählt, gespielt, gestaunt und gelacht.

Der Coca-Cola Weihnachtstruck mit Santa Claus besucht den Heilbronner Weihnachtsmarkt
Der Heilbronner Weihnachtsmarkt, der in diesem Jahr vom 24. November bis 22. Dezember seine Pforten für die Besucher geöffnet hat, hat in diesem Jahr zwei Besonderheiten zu bieten. Eine mobile Modelleisenbahnausstellung auf dem Marktplatz bringt sicher nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. Am 1. Dezember kommt der Coca-Cola Santa Claus mit seinem Weihnachtstruck in die Stadt und bietet für Groß und Klein ein abwechslungsreiches Programm. Jährliche Besucher des Heilbronner Weihnachtsmarktes kennen sie bereits, die Skihütte auf dem Marktplatz. Dort fühlt man sich bei zünftigen Speisen und Getränken in urigem Ambiente gleich wie nach einem Skitag in den Bergen.

Der Öhringer Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz (Foto: Susanne Drößler)
Öhringen verwandelt sich für alle vier Adventswochenenden wieder in ein “Wintermärchen“. Besondere Höhepunkte sind in diesem Jahr der Auftritt der “Feuerspinner” am 26. November und 17. Dezember sein, sowie das Eisskulpturenschnitzen am 10. Dezember. Am 3. Dezember wird es zudem ein Candlelight-Shopping geben mit Feuerkünstlern, Walkacts in der Innenstadt und romantischem Lichtermeer im Hofgarten.
Eine große Veränderung gibt es dieses Jahr in Schwäbisch Hall. Vom 1. bis 18. Dezember ist der Hauptweihnachtsmarkt auf dem Marktplatz zu finden und lockt dort mit seinen Ständen. Wie jedes Jahr gibt es in Schwäbisch Hall noch weitere Weihnachtsmärkte und viele Aktionen. Ein Blick ins Programm lohnt daher auf jeden Fall!

Der Reiterlesmarkt in Rothenburg ob der Tauber (Foto: Rothenburg Tourismus Service)
Der Reiterlesmarkt von Rothenburg ob der Tauber kann inzwischen auf eine über 500 Jahre alte Tradition zurückblicken. Bereits seit dem 15. Jahrhundert wird die festliche Adventszeit durch einen wundervollen Weihnachtsmarkt begleitet. In manchen Jahren ist auch das Nürnberger Christkind zu Gast in Rothenburg. So auch dieses Jahr, wenn es am 28. November gegen 17 Uhr auf dem Rothenburger Marktplatz spricht.
Eine Besonderheit gibt es in diesem Jahr in Colmberg - einen riesigen Adventskalender über das ganze Dorf verteilt. Vom 1. bis 24. Dezember findest sich irgendwo in Colmberg ein besonders schön geschmücktes “Weihnachtsfenster”, jeweils mit der Zahl des entsprechenden Tages gekennzeichnet. Die Häuser, an denen die Kalenderfenster zu finden sind, sind Teil eines Rätsels, das durch die ganze Adventszeit führt. Außerdem gibt es natürlich am 27. November den Colmberger Advents-Bauernmarkt mit fränkischen Spezialitäten und Erzeugnissen von den örtlichen Direktvermarktern.
Der Wolframs-Eschenbacher Sternlesmarkt findet in diesem Jahr am 10. und 11. Dezember statt. Für die Kinder gibt es dieses Jahr am Samstagnachmittag erstmals eine “Lebende Krippe” mit der Heiligen Familie und ein paar Tieren. Sie wird im Gewölbe unter dem Museum zu sehen sein. Eine weitere Besonderheit dieses Jahr ist die Ausstellung auf der Galerie des Bürgersaals, in der Peter Dreyling aus seiner privaten Sammlung verschiedene Parzifal-Werke unter dem Titel “Parzival-LESEHum” zeigen wird.

Das weihnachtliche Abenberg
Die Kulisse des Abenberger Weihnachtsmarktes ist einmalig. Hier abends die illuminierte, bunt mit Fahnen geschmückte Burg, auf der kleinen Anhöhe gegenüber die mit Scheinwerfern angestrahlte Stadtpfarrkirche. Der Weg und die Treppen dazwischen ausgeleuchtet mit Windlichtern. Und überall auf den Plätzen verteilt, brennende Holzstämme und Feuer mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen. Dazu der Besuch des Nürnberger Christkinds am Sonntag Nach-mittag. Alles zusammen bietet eine einzigartige Kulisse und ein unnachahmliches Flair.
Vom 26. November bis 4. Dezember findet in Roth der Christkindlesmarkt statt. In diesem Jahr gibt es an verschiedenen Terminen weitere Weihnachtsmärkte mit den Gewerbetreibenden, die noch mehr Geschenkideen für das große Fest bereit halten. Außerdem finden sich vom 25. November bis 6. Januar in den Geschäften rund um den Kugelbühlplatz beim Rother Krippenweg die unterschiedlichsten Krippen. Die Krippe im Rother Rathaus steht zur Versteigerung oder Verkauf für einen sozialen Zweck bereit.
Auf dem Nürnberger Hauptmarkt, im Herzen der Stadt, öffnet in jedem Jahr Deutschlands berühmtester Weihnachtsmarkt, der Nürnberger Christkindlesmarkt, seine Buden für Besucher aus der ganzen Welt. Immer am Freitag vor dem ersten Advent eröffnet das Nürnberger Christkind um 17.30 Uhr von der Empore der Frauenkirche aus mit dem feierlichen Prolog seinen Markt. Bis zum Heiligen Abend besuchen jährlich mehr als zwei Millionen Menschen aus aller Welt den Christkindlesmarkt.

Der Forchheimer Weihnachtsmarkt in der Fränkischen Schweiz
Romantisch geht es in der Adventszeit auch vor der spätmittelalterlichen Fachwerkfassade des Forchheimer Rathauses zu. Drei echte Weihnachtsengel verkünden hier täglich im “schönsten Adventskalender der Welt” die frohe Botschaft. Die Erwartung der Besucher gilt vom 1. bis 24. Dezember der Verlosung, denn mit dem “Fensterchen” geht es jeden Abend ab 18.30 Uhr um einen attraktiven Preis. Adventsstimmung herrscht auch im Pfalzmuseum Forchheim. In der weihnachtlich geschmückten Kaiserpfalz machen die Sonderausstellung “Spielzeug aus 100 Jahren”, die Eisenbahn-Ausstellung, die im Pfalzgraben untergebrachte lebende Krippe und ein mittelalterliches Krippenspiel den Besuch zu einem Erlebnis.
In besonderem Ambiente findet am 27. November der Aufseßer Weihnachtsmarkt statt. Im Schlosshof des Schlosses Unteraufseß werden allerlei Leckereien und Geschenkideen angeboten.

Die Kulmbacher Plassenburg thront über der winterlich verschneiten Stadt
Sie gehören zum Schönsten – und auch zum Greifbarsten –, was die Weihnachtszeit ausmacht: Krippen. Das gilt für Bamberg ganz besonders, denn Bamberg ist Krippenstadt. Beim besinnlichen Krippenwandern entdeckt man an knapp 40 Stationen nahezu 400 Krippen: im Dom und in kleinen Kapellen, in Museen und öffentlichen Gebäuden in der gesamten Bamberger Altstadt.
Der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt in Coburg mit seiner kleinen Budenstadt auf dem malerischen Marktplatz, eingebettet zwischen historischem Rathaus und der alten herzoglichen Kanzlei, lockt vom 25. November bis 23. Dezember nach Franken. Zum ersten Mal in seiner Geschichte bietet Coburg täglich ein Rahmenprogramm, wobei der besonderste Termin wohl der Auftritt von 200 Coburger Kindern am 18. Dezember sein wird, die unter dem Motto “So ist Coburg” von vier Seiten auf dem Coburger Weihnachtsmarkt singen werden. Auch die Handwerker in der Aktionsbude haben Zuwachs bekommen: in diesem Jahr führen auch ein Drechsler und eine Malerin ihr Können vor.
In Kulmbach präsentiert die Sonderausstellung “Advent – Zeit der Verheißung” vom 26. November bis 8. Januar im Historischen Badhaus in Kulmbach Kunstwerke, die einen besonderen Bezug zum Weihnachtsgeschehen haben. Konzentriert auf das erste Adventswochenende vom 25. bis 27. November finden unter dem Titel „Kulmbach im Advent“ der Adventsmarkt und ein Kunsthandwerkermarkt statt.
Alle Weihnachtsmarkttermine entlang der Burgenstraße finden Sie auf unserer Homepage. Suchen Sie sich aus, ob Sie Lust auf einen Besuch der großen, bekannten Weihnachtsmärkte haben oder lieber einen Markt in den kleinen, gemütlichen Orten der Burgenstraße für sich entdecken wollen. Überall gibt es auch ein Rahmenprogramm, das von musikalischen Veranstaltungen, über Handwerkervorführungen oder speziellen Weihnachtsführungen über die Märkte und durch die Orte reicht. Lassen Sie sich von der weihnachtlichen Stimmung verzaubern! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!