Monatsarchiv für Juni 2011

Altes in neuem Glanz

9. Juni 2011

Von Sanierungsmaßnahmen und der Entstehung eines besonderen Burgmuseums

 

Die Burgenstraße lebt von ihren historischen Bauten. Doch im Laufe der Jahrhunderte nagt der Zahn der Zeit an diesen Kulturschätzen. Um deren Erhaltung zu gewährleisten und ihren Besuchern immer wieder faszinierende Erlebnisse zu bescheren, wurden in den letzten Jahren und werden auch in Zukunft keine Mühen und Kosten gescheut…

 

1. Schlossplatz Schwetzingen

Rechtzeitig zur Spargel- und Festspielsaison zeigte sich der Schwetzinger Schlossplatz nach dem Umbau von seiner schönsten Seite. Die Lindenallee, helle  Farben, schöne Materialien, ein neues Lichtdesign, schmalerer Fahrbahnen und breite Fußgängerbereiche schaffen eine Atmosphäre von großzügiger Eleganz und Leichtigkeit und schlagen die Brücke zum benachbarten Schlossgarten.

 

Das schöne Wetter der vergangenen Wochen nutzten bereits zahlreiche Schwetzinger und Gäste aus Nah und Fern zu einem Ausflug nach Schwetzingenn und genossen die tolle Atmosphäre auf dem Platz. Foto: Tobias Schwerd

Das schöne Wetter der vergangenen Wochen nutzten bereits zahlreiche Schwetzinger und Gäste aus Nah und Fern zu einem Ausflug nach Schwetzingen und genossen die tolle Atmosphäre auf dem Platz.

 

Die nächtliche Beleuchtung versetzt den Einen oder Anderen schon mal in romantische Stimmung.

Die nächtliche Beleuchtung versetzt den Einen oder Anderen schon mal in romantische Stimmung.

 

2. Greckenschloss in Bad Friedrichshall

Bei Bauuntersuchungen in den Jahren 2001 bis 2003 zeigte sich, dass das Schloss erhebliche bauliche und konstruktive Schäden aufweist und dringend einer umfangreichen Sanierung bedarf. Ursprünglich sollte in einer ersten Bauphase Dachwerk und Fassade, in einer zweiten Bauphase der Umbau im Innern insbesondere für schulische Zwecke und als dritter Bauabschnitt der Ausbau des großen Gewölbekellers unter dem Nordflügel zum Kleinkunstkeller in Angriff genommen werden.

Wie so oft bei alten Bauwerken kam es anders. Bei Beginn der Arbeiten im Jahr 2004 zeigten sich im Zuge der umfangreichen Sanierung des Dachwerks ganz erhebliche Schäden im Holztragewerk. Hinzu kamen u.a. unerlässliche Steinmetzarbeiten und eine Wandflächensanierung. Dies war notwendig geworden, um wieder eine denkmalverträgliche Nutzung – vor allem des Schulgebäudes – zu ermöglichen.

 

Auch im Inneren musste Einiges getan werden.

Auch im Inneren musste Einiges getan werden.

 

Am Tag des offenen Denkmals kamen zahlreiche Besucher, um sich über Stand der Sanierungsarbeiten zu informieren.

Am Tag des offenen Denkmals kamen zahlreiche Besucher, um sich über Stand der Sanierungsarbeiten zu informieren.

 

Die Markierung in diesem Bild zeigt den Ausschnitt des obigen Fotos.

Die Markierung in diesem Bild zeigt den Ausschnitt des obigen Fotos.

 

Im September 2010  erstrahlt das Schloss nach 6-jähriger Bauzeit wieder in neuem Gewand. Rund 5,5 Millionen Euro hat die Salzstadt in ihr rund 400 Jahre altes Wahrzeichen investiert. Einen Beitrag zum Erhalt des Gebäudes leisteten auch die Bürger der Stadt. Die 2004 gegründete „Bürgerstiftung zur Förderung des kulturellen Lebens und zur Denkmalpflege der Stadt Bad Friedrichshall“ rief eine sog.  Baustein-Aktion ins ins Leben, bei der sich Jeder mit 50 € an der Sanierung beteiligen konnte. So wurde dann auch ein Betrag von 43.850 € von engagierten Bürgern beigesteuert.

 

Das Greckenschloss nach der Sanierung

Das Greckenschloss nach der Sanierung

 

3. Orangerie in Ansbach

Rund 7,5 Millionen Euro wurden in die Sanierung der Orangerie im Hofgarten Ansbach investiert. Seit November letzten Jahres steht einer der schönsten und größten Veranstaltungsräume Frankens wieder zur Verfügung und bietet darüber hinaus den neuesten Stand der Technik. Die neu gestalteten und mit Sonnenschutz und Lüftungsanlage ausgestatteten Gast- und Veranstaltungsräume des Restaurants bieten ebenso wie das umgebaute Foyer eine spannende Balance zwischen historischem Bau und ansprechender Gegenwartsarchitektur. In den Festsälen, die jetzt barrierefrei zugänglich sind, wurden mit dem Erhalt der Farbigkeit und der Beleuchtung durch die Lüster wesentliche gestalterische Elemente beibehalten.

 

Blick vom Hofgarten auf die Orangerie

Blick vom Hofgarten auf die Orangerie

 

4. Mannheimer Schloss

Die Sanierung des Mannheimer Schlosses liegt zwar schon ein paar Jahre zurück, ist aber aufgrund ihrer umfangreichen Veränderungen erwähnenswert.

Begonnen hat alles im Jahr 2000 mit einem Workshop von Studieren in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur wob, in dem Überlegungen angestellt wurden, wie man die im Schloss beherbergte Universität (Rundgang) attraktiver machen und somit den Anforderungen an eine moderne Bildungseinrichting gerecht werden kann. Mit dem Ziel, den Mief der 50er Jahre zu vertreiben und die Universität Mannheim zur schönsten Hochschule Deutschlands zu machen, bei der sich das Spitzenniveau der Uni auch in den Innenräumen widerspiegelt, wurde die Idee “Renaissance des Barockschlosses” geboren. Studierende, Mitarbeiter, Professoren und sogar der Bürgermeister griffen zum Pinsel, um zu beweisen, dass es ihnen ernst ist und ihnen die Verschönerung der Hochschule wirklich am Herzen liegt. In den folgenden Jahren übernahmen bekannte Persönlichkeiten und Firmen bei dieser mehrmals preisgekrönten Initiative  sogenannte Patenschaften für die verschiedenen Räume. Aber auch viele Bürger aus Mannheim und der Region machten die “Renaissance des Barockschlosses” zu ihrem Anliegen. Unter der Regie der Werbeagentur wob und des “Mannheimer Morgen” wurde eine Initiative für einen “Bürgerhörsaal” ins Leben gerufen, bei der die Bürger als “Stuhlpaten” 250 Euro spendeten oder kleinere Beträge gaben, damit sie nun einen festen Sitzplatz mit ihrem Namen auf einem Messingschild haben: Ein Stückchen Schloss für Jedermann quasi.

Insgesamt 40 Millionen Euro (davon eine 10-Millionen-Euro-Spende des SAP-Mitgrüdersvom Hasso Plattner) wurde in die Sanierung des Schlosses investiert: Für 18 Millionen Euro war die Universitätsbibliothek im Mittelbau errichtet, für acht Millionen Euro das Schlossmuseum gebaut und die historische Raumfolge rekonstruiert, für fünf Millionen Euro Kunstgut angeschafft und restauriert worden. Hinzu kommen drei Millionen Euro für den Ehrenhof und noch sechs Millionen für die Fassadensanierung.

Ende März 2007 war es dann endlich soweit: Nachdem das Schloss ganze 3 Jahre geschlossen blieb, blühen nun Stadt- und Landesgeschichte wieder auf.

 

Das Mannheimer Schloss vor der Sanierung

Das Mannheimer Schloss vor der Sanierung

 

Äußerlich fällt nach den Arbeiten vor allem die zusätzliche Etage auf.

Äußerlich fällt nach den Arbeiten vor allem die zusätzliche Etage auf.

 

5. Burg Abenberg

Nachdem bereits in den vergangenen Jahren 12,2 Millionen Euro in die Sanierung der Burg investiert wurden, sollen die bereitgestellten Mittel nun für weitere Baumaßnahmen aufgewandt werden. Mitunter steht die Sanierung der Burgmauer auf dem Programm. Und weil sich viele einig sind, dass ein solch historisches Denkmal wie die Burg mit Leben gefüllt werden muss, beschloss man zusätzlich die Anschaffung einer geeigneten Bühne und die Konzeption neuer Ausstellungen bzw. deren Erweiterung sowie die Schaffung von Freiräumen für die Kinder- und Jugendarbeit.

Für den Wiederaufbau der Zinnen wurde 2005 eine Spendenaktion ins Leben gerufen, bei der Vereine, Verbände, Institutionen, Firmen, Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens und Privatleute insgesamt 88 Spenden einreichten. Auch spezielle Aktionen, wie das Zinnenfest trugen so zu den rund 35.000 Euro bei, die bis 2009 beim Förderkreis Burg Abenberg eingingen.

Der Förderkreis existiert seit mittlerweile 25 Jahren und ist von großer Bedeutung für das Bestehen der Burg, denn ohne diesen wäre die Burg heute wahrscheinlich um vieles ärmer und die Sanierungsarbeiten wären nicht ohne zeitliche Verzögerungen und Unterbrechungen möglich gewesen.

 

 

6. Deutsches Burgenmuseum in Bad Colberg-Heldburg

Ein deutsches Burgenmuseum, das die Entwicklung der Burgen, die geschichtlichen Bedingungen, die wichtigsten Gebäude und deren Funtionen sowie das Leben in der Burg erläutert, fehlt bislang völlig. Dieser Aufgabe soll das Deutsche Burgenmuseum, welches auf der Veste Helbburg entsteht, gerecht werden. Dabei wird weiterhin ein Überblick über die Entwicklung des Burgenbaus im deutschen Kulturraum und seines kulturellen und historischen Umfelds gegeben.

Nach Gründung des Trägervereins im Jahr 2005 und einer entsprechendenInfoausstellung in der Veste 2007 begann zwei Jahre später der Innenausbau der Museumsräume. Im Sommer 2013 soll dann die geplante Eröffnung des ersten Deutschen Burgenmuseums gefeiert werden.

 

Auch auf der Veste Helburg sind aufwendige Wiederaufbaumaßnahmen vorgenommen worden. Der Französische Bau wurde wiederhergestellt und die beiden Renaissance-Erker restauriert. Alle Dächer wurden erneuert.

Auch auf der Veste Helburg sind aufwendige Wiederaufbaumaßnahmen vorgenommen worden. Der Französische Bau wurde wiederhergestellt und die beiden Renaissance-Erker restauriert. Alle Dächer wurden erneuert.

 

7. Markgräfliches Opernhaus Bayreuth

Auch das wohl bedeutendste und besterhaltene Beispiel höfischer Opernhausarchitektur und Opernkultur des Barock – das Markgräfliche Opernhaus in Bayreuth – wird grundlegend restauriert. Anfang April hat Bayerns Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) grünes Licht für die Planung der nötigen Baumaßnahmen gegeben. Die Gesamtkosten werden mit fast 19 Millionen Euro veranschlagt. Ein Großteil der Kosten entfalle mit rund 12 Millionen Euro auf die Restaurierung des Zuschauerraumes und die Wiederherstellung der originalen Bühnenöffnung. Dadurch soll das Opernhaus neben seiner musealen Nutzung auch von Mai bis Oktober denkmalverträglich mit Konzerten bespielbar sein. Denn bisher war eine solche Nutzung in den Sommermonaten aufgrund der empfindlichen Holzverkleidungen mit seinen Malereien nicht verträglich. Begonnen werden soll mit den Bauarbeiten voraussichtlich Anfang des Jahres 2013. Bei planmäßigem Verlauf wird das Opernhaus nach vierjähriger Bauzeit in 2017 wieder eröffnet.

Mal sehen, ob es dann auf der Welterbeliste der Unesco steht. Denn über den am 1. Februar 2011 gestellten Antrag wird voraussichtlich im Juli 2012 entschieden.

 

Prächtige Wand- und Deckengestaltung im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth, Foto: Kongreß- und Tourismuszentrale Bayreuth

Prächtige Wand- und Deckengestaltung im Markgräflichen Opernhaus Bayreuth

 

 

Kulinarische Köstlichkeiten und andere Gaumenfreuden (3)

7. Juni 2011

“Eine Kultur, in der Alkohol verboten ist, hat es ebenso schwer, geistreich zu sein wie eine Kultur, in der Alkohol eine zu große Rolle spielt.”

(Zitat: Gregor Brand, geb. 1957, deutscher Schriftsteller, Lyriker und Verleger)

 

Den Abschluss unserer Serie über die Spezialitäten der Burgenstraße bildet ein Beitrag zu ausgewählten alkoholischen Getränken, die mit einer langen Tradition verbunden sind. Gerade zu einen gut schmeckendem Gericht bietet sich eine dieser edlen Tropfen an…

Rauchbier in Bamberg

Kenner schätzen dieses ganz besondere Bier; denn das nach frisch Geräuchertem schmeckende Aroma verleiht dem Bier seinen unverwechselbaren Charakter. Das tief dunkle, herbwürzige und untergärige Märzenbier ist eine der hergestellten Geschmacksrichtungen.

Der Ursprung dieses Bier reicht bis ins Mittelalter zurück und führt unweigelich zum historischen Brauereiausschank Schlenkerla (urkundlich erstmals 1405 erwähnt), eine von heute zwei Brauereien, in der dieses Bier noch hergestellt wird.

Touristen aus aller Welt besuchen die Schenke um dieses einzigartige Bier zu probieren. Sogar Michael Jackson bezeichnete es als einen Klassiker nicht nur unter den Bieren, sondern unter allen alkoholischen Getränken sowie als das weltberühmteste Rauchbier. Dass von der Qualität und dem Geschmack des Schlenkerla Rauchbieres nicht nur der King of Pop überzeugt war, verdeutlichen die vielen Auszeichnungen.

Becherovka aus Kalsbad

Die Geschichte dieses tschechischen Kräuterschnaps beginnt Anfang des 19. Jahrhunderts.  Seit 1807 wird der noch heute nach Orininalrezept hergestellte Likör ausschließlich im Unternehmen Jan Becher produziert.

Aufgrund der Wirkstoffe von über 20 Heilpflanzenarten, die in diesem Magenbitter enthalten sind, wurde er anfänglich in Apotheken verkauft. Denn angeblich soll er zur damaligen Zeit erfolgreich als Prophylaktikum bei Cholera-Epidemien angewandt worden sein. Daher erhielt er den Beinamen “13. Karlsbader Heilquelle”.

Der Kräuterlikör wird entweder pur und eisgekühlt oder als Mischgetränk getrunken. Ein beliebter Long-Drink ist der sog. Beton, bestehend aus Becherovka und Tonic Water. Mittlerweile findet er jedoch auch als Zutat in Cocktails immer mehr Anhänger.

Streitberger Bitter und Fränkische Geister

Aus den Früchten der Region wird eine Vielzahl an diesen „guten Geister“ gewonnen. Der wohl bekannteste unter ihnen ist der Streitberger Bitter, der schon seit Ende des 19. Jh.  hergestellt wird. Seinen kräftig-würzigen Geschmack verdankt er einer ausgewogenen Komposition aus 53 Kräutern, Beeren, Wurzeln und Rinden, dazu weiteren 20 Ingredienzien wie Fruchtsäfte, Fruchtweine und natürlich einigen Geheimnissen.

Auch er wird entweder vor dem Essen als Aperitif oder „klassisch“ nach dem Essen als Degistif getrunken. Aber auch als Longdrink wird er genossen, vorwiegend mit Bitter Lemon gemischt und einer Scheibe Zitrone auf Eis.

Die Kulturhausbrennerei Hans Hertlein in Streitberg stellt neben diesem Kräuterlikör noch eine Vielzahl weiterer Spiritousen von höchster Qualität her. Als Spezialität gilt Hertleins Streitberger Schlehengeist. Dass das Unternehmen zudem experimentierfreudig ist, beweisen ihre “exotischen” Kreationen, bei denen u.a. Steinpilze und Spargel Verwendung finden.

 

TV/Radio-Tipps und “Sonderveranstaltungen” im Juni

1. Juni 2011

4. Juni, 20.15 Uhr auf arte 

König Ludwig II. von Bayern – Der einzig wahre König (Dokumentation)

Wiederholungen: 07.06.2011, 10:00 Uhr und12.06.2011, 15:30 Uhr

 

8. Juni, 20-22 Uhr im SWR2

Meilensteine der Sakralmusik

LIVE- Übertragung von den Schwetzinger SWR Festspielen 2011

 

14. Juni, 22 Uhr im SWR

Porträt von Schwetzingen (u.a. über Schloss, Park, Spargel und Festspiele)

in der Sendung Sendung “Fahr mal hin”

 

26. Juni bis 3. Juli auf dem Newsportal The Guardian

Die Meistersinger von Nürnberg

LIVE-Übertragung der Oper vom Glyndebourne-Festival

Kulinarische Köstlichkeiten und andere Gaumenfreuden (2)

1. Juni 2011

 

“Sauer macht lustig, sagt ein altes Sprichwort. Was Süßes macht aber auch nicht traurig!
(Zitat: Willy Meurer, (*1934), deutsch-kanadischer Kaufmann, Aphoristiker und Publizist)


Nachdem sich der erste Beitrag dieser Serie den herzhaften Spezialitäten widmete, soll sich dieser um die süßen Genüsse drehen. Lassen Sie sich diese Köstlichkeiten auf der Zunge zergehen und versüßen Sie ein wenig Ihr Leben …

 

Teil 2: Süße Versuchungen

 

Heidelberger Studentenkuss

Wie sollte es auch anders sein, als dass in dieser Stadt, die für Menschen in aller Welt ein Inbegriff der Romantik ist, eine Köstlichkeit mit romantischen Hintergrund kreiert wurde. Die Rede ist vom Heidelberger Studentenkuss – einem Konfekt mit einer Praliné-Nougat-Chocoladen-Füllung auf feinem Waffelboden in edler Zartbitter-Couverture, dass noch heute nach altem Originalrezept von 1863 hergestellt wird.

Rothenburger Schneeballen

Diese fränkische Spezialität wurde schon vor mehreren Jahrhunderten in der ehemaligen Reichsstadt Rothenburg gebacken. Heute gibt es eine Vielzahl an Variationen des Schneeballen. Schauen Sie sich doch einmal an, wie die Schneeballen hergestellt werden und lassen sich dazu anregen, es selbst zu versuchen.

Erdbeervariationen auf Burg Hornberg

Das Burgrestaurant legt Wert auf eine abweckslungsreiche gehobene Küche, bei der vor allem saisonale Speisen serviert werden. Daher wird momentan nicht nur der Spargel ganz groß geschrieben, sondern auch eine fruchtig süße Versuchung – die Erdbeere. So kommt die Frucht beispielsweise im Zusammenspiel mit einem herzhaften Salat als Vorspeise zum tragen oder wird hauseigens zu Erdbeersorbet oder Erdbeer- Rhabarbergrütze verarbeitet.

Weitere appetitanregende und ausgefallene Gerichte finden Sie auf der Speisekarte.

Nürnberger Lebkuchen

Noch ist es nicht soweit – aber die Vorfreude auf  eine andere Spezialität soll an dieser Stelle schon einmal geweckt werden…

Gegen Ende des Sommers haben nämlch die Nürnberger Lebkuchen Saison, die sich dann vor allem in der Advents- und Weihnachtszeit großer Beliebtheit erfreuen.

Die Herstellung von Lebkuchen hat in Nürnberg eine lange Tradition: Seit dem Mittelalter ist Nürnberg weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt für seine köstlichen Lebkuchensorten. Als besondere Spezialität gilt der sogenannte Elisenlebkuchen.

Den einzigartige Geschmack verdankt dieses Gebäck neben Mandeln und Nüssen vor allem exotischen Gewürzen aus allen Teilen der Welt: Anis, Nelken, Ingwer, Kardamom, Nelken, Muskatblüte, Koriander, Piment, Orangeat, Zitronat und Zimt.