Monatsarchiv für Mai 2012

Bollwerke gegen Feinde

17. Mai 2012

Die Burgenstraße führt die Besucher zu zahlreichen Schlössern, Burgen und Festungen. Eine der mächtigsten unter ihnen ist die Festung Rosenberg in Kronach. Dort ist seit dem 17. Mai 2012 in Zusammenarbeit mit dem Haus der Bayerischen Geschichte die große Ausstellung “Festungen – Frankens Bollwerke” zu sehen.

Die Festung Rosenberg in Kronach (Foto: Tourismus & Veranstaltungsbetrieb Kronach)

Schon früh begannen die Menschen sich und ihren Besitz durch militärische Befestigungsanlagen vor Feinden zu schützen. Die Anlagen wurden mit der Zeit durch die Modernisierung der Waffen immer ausgeklügelter und größer. Die Hochzeit der großen Festungen begann im späten 15. Jahrhundert, als immer mehr Feuerwaffen eingesetzt wurden. Dementsprechend mussten die Bauwerke auch Kanonenkugeln aufhalten können. So wurden die schmalen, hohen Mauern der Burgen zu massiven Wallmauern und Bastionen.

In Franken veranlasste vor allem der Krieg des Kulmbacher Markgrafen Albrecht Alkibiades 1552 – 1554 die ansässigen Fürsten zum Ausbau strategischer Stützpunkte in Festungen, um ihre Gebiete zu schützen. Die darauffolgenden Zeiten waren kriegerisch und so hatten die Festungen manchen Angriff abzuwehren. Nicht zuletzt der Dreißigjährige Krieg 1618 – 1648 stellte für viele eine Bewährungsprobe dar.

Doch wie lebte es sich auf einer Festung – während eines Krieges und in Friedenszeiten? Wer plante den Bau einer Festung und wie wurde sie errichtet? Wann und warum nahm die Bedeutung der Festungen ab und wie wurden sie danach genutzt?

Das alles erfährt der interessierte Besucher beim Besuch der Ausstellung im Fürstenbau der Festung Rosenberg anhand von faszinierenden Objekten und Mitmach-Stationen. Die Ausstellung “Festungen – Frankens Bollwerke” läuft bis zum 21. Oktober 2012 und ist von Dienstag bis Sonntag von 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr geöffnet. Weitere Informationen erhalten Sie bei der Tourist-Information Kronach per Telefon 0 92 61/ 97-236 oder Email touristinfo@stadt-kronach.de.

1000 Jahre Bamberger Dom

4. Mai 2012

Dieses Wochenende wird in Bamberg gefeiert: Am 6. Mai 1012 wird der Dom geweiht, nur 5 Jahre nach der Gründung des Bistums Bamberg. Heinrich II. legt den Weihetermin des Bamberger Doms auf seinen Geburtstag, ein Zeichen dafür, wie sehr sich der König und spätere Kaiser mit “seinem” Dom identifiziert.

Der Bamberger Dom mit Alter Hofhaltung

1000 Jahre nach der Weihe lädt das Erzbistum Bamberg mit zahlreichen Veranstaltungen ein, das Jubiläum dieses überragenden Gotteshauses und Baukunstwerkes zu feiern. Rund um die Kathedrale ist für alle etwas geboten: liturgische Angebote, spezielle Führungen, Theaterstücke, Spielszenen zu der 1000jährigen Domgeschichte, Kinderprogramme und Festbetrieb mit Musik und buntem Treiben. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt.

Zwei Sonderausstellungen bringen dem Besucher die Geschichte des Doms näher. Zum einen die große Ausstellung “Dem Himmel entgegen – 1000 Jahre Kaiserdom Bamberg 1012 – 2012″ im Diözesanmuseum, die sich mit dem Bauwerk und den Menschen, die es prägten, beschäftigt. Die Sonderausstellung ist vom 4. Mai bis zum 31. Oktober 2012 geöffnet.
Die Staatsbibliothek Bamberg zeigt vom 14. Mai bis zum 11. August 2012 in ihrer Ausstellung “Schatz für die Ewigkeit”  Buchstiftungen Kaiser Heinrichs II. für seinen Dom zum Bamberger Domweihejubiläum, heute Buchkunstwerke von Weltrang.

Weitere Informationen zum Festprogramm, den Sonderführungen oder speziellen Angeboten erhalten Sie auch bei der Tourist Information Bamberg unter Telefon 0951/2976-200.