Archiv für die Kategorie 'Kommende Woche an der Burgenstraße'

Mal uni, mal bunt – tausende Eier schmücken derzeit die Osterbrunnen in der Fränkischen Schweiz

16. März 2013

Etwa 80 laufende Meter Girlandenschmuck, rund 2000 handbemalte Eierschalen, verziert in zahllosen Stunden Handarbeit, mehrere Tage Schmücken des Brunnens, viele helfende Hände – das braucht es alles für einen durchschnittlichen Osterbrunnen in der Fränkischen Schweiz.

Der Osterbrunnen in Gößweinstein

Der Osterbrunnen in Gößweinstein

Der Brauch Osterbrunnen zu schmücken stammt aus der Fränkischen Schweiz und hat sich seit den 1980er Jahren auch weit über die Region hinaus verbreitet. Theorien zur Herkunft gibt es viele. Die am häufigsten genannte führt den Brauch auf die Wasserarmut auf der Hochebene der Fränkischen Schweiz zurück. Das fränkische Jura besteht aus wasserdurchlässigem Dolomit- und Kalkstein, die natürlichen Quellen liegen am Grund der tiefen Täler. Das frische Wasser musste mühsam in die Bergdörfer geschafft werden. Mancherorts wurden Brunnen mit bis zu hundert Meter tiefen Stollen gebaut, die mit aufwändig gemauerten Brunnenhäusern geschützt wurden, wie es beispielsweise auf Schloss Greifenstein oder der Burg Pottenstein der Fall ist. Auch das gemeinschaftliche Reinigen der Brunnen im Frühjahr mag in dieser wasserarmen Region eine besondere Bedeutung gehabt haben.

„100 Jahre Osterbrunnen“ feiert die Fränkische Schweiz in diesem Jahr! 1913 wurde in Engelhardsberg, einem Ortsteil von Wiesenttal, zum ersten Mal im 20. Jahrhundert ein Osterbrunnen geschmückt. Anlass war der Bau einer Wasserleitung hinauf in das Dorf. Ein Grund zum Feiern, da man sich von nun an das mühsame Wasserholen sparen konnte. Wurde zuvor nur die Quelle im Tal geschmückt, waren es nun die an die Wasserleitung angeschlossenen Brunnen, die mit vielen bunten Bändern, den „Pensala“ geschmückt wurden. Von hier aus verbreitete sich das Schmücken von Brunnen in der gesamten Region. Da dies meist um die Osterzeit geschah, kamen fast überall Ostereier dazu.

Das Schmücken der Brunnen folgt einem festen Ablauf. Zunächst wird die Brunnenanlage vom Dreck des Winters und des vergangenen Jahres befreit. Dieses sogenannte „Brunnen fegen“ wurde früher von den jungen Burschen erledigt, heute sind es entweder die den Brunnen schmückenden Frauen oder deren Ehemänner. Danach erfolgt das eigentliche Brunnen schmücken. Der Volksmund spricht hier vom „Brunnen putzen“. Dafür werden aus Fichtenzweigen gebundene Girlanden mit einfarbigen oder kunstvoll bemalten Eierschalen sowie den „Pensala“ genannten bunten Papierbändern verziert. Die Girlanden werden zuvor um die Brunnen gebunden oder mithilfe von Gerüsten zu kunstvollen Formen geflochten. In einigen Orten ziert zudem echter Blumenschmuck die Osterbrunnen. Traditionell werden die meisten Osterbrunnen an Karfreitag aufgestellt. Zwei der berühmtesten Brunnen, die von Heiligenstadt und von Bieberbach, werden in der Woche vor Ostern geschmückt und man kann tagsüber zuschauen, wie viel Mühe dahinter steckt.

Ins Guinnessbuch der Rekorde hat es der Osterbrunnen von Bieberbach, einem Ortsteil von Egloffstein, geschafft. Mit sage und schreibe 11.108 handbemalten Eierschalen gilt er als der größte Osterbrunnen der Welt. Beachtenswert für ein kleines, unscheinbares Dorf auf der Jurahöhe! Der Brunnen ist jedes Jahr von Palmsonntag bis zwei bis drei Wochen nach Ostern, abhängig vom Wetter, geschmückt.

Eine Liste der geschmückten Osterbrunnen erhalten Sie auf der Internetseite der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz, wo Sie auch weitere Informationen zu Veranstaltungen und Reisetipps zur Osterzeit erhalten.

Die Freilichttheater-Saison ist in vollem Gange

17. Juli 2012

Ein lauer Sommerabend, die Dämmerung malt ein Farbenfeuerwerk, zunächst in orange und pink, später in grün und blau an den abendlichen Himmel, bevor dieser die Nacht willkommen heißt. Mitten in Mauern, die selbst Teil der Geschichte sind, erleben die Besucher Theater vom Feinsten: Mal lustig, mal traurig, doch immer unterhaltsam! An der Burgenstraße gibt es jeden Sommer einige Freilichtaufführungen, die die Zuschauer in ihren Bann ziehen.

Jedes Jahr im Mai, 2012 vom 1. Mai bis 31. August, beginnen die Sommerspiele der studiobühne bayreuth, die in der Stadt Richard Wagners und der Markgräfin Wilhelmine die Besucher mit ihren Aufführungen unterhalten. Die Spielstätten ließ einst Wilhelmine (1709 – 1758) errichten: Im Ruinentheater von 1744 in der Eremitage, dem prächtigen Park am nordöstlichen Stadtrand Bayreuths, werden seit 1981 von der studiobühne bayreuth Märchen, Komödien und Tragödien inszeniert.
Im Innenhof der tradtionsreichen Klavierfabrik Steingraeber & Söhne, dem 1754 erbauten Steingraeber-Palais, zeigt die studiobühne bayreuth seit 30 Jahren Wagner-Persiflagen während der Festspielzeit.

Die Große Treppe vor St. Michael während einer Aufführung (Foto: Freilichtspiele Schwäbisch Hall, Jürgen Weller)

Ein besonderes Erlebnis ist immer der Besuch der Freilichtspiele Schwäbisch Hall, dieses Jahr vom 9. Juni bis 1. September. Bereits seit 1925 dienen die Stufen der Freitreppe der Stadtkirche St. Michael als Bühne für zahlreiche Aufführungen, die den Schauspielern nahezu akrobatisches Können abverlangen. Neben der Kulisse von St. Michael und dem historischem Marktplatz ist seit 2000, dem Jahr des 75-jährigen Jubiläums der Freilichtspiele in Schwäbisch Hall, auch das Haller Globe Theater, dem berühmten Theater Shakespeares in London nachempfunden, einer der Hauptspielorte.

Das weltberühmte Heidelberger Schloss ist Schauplatz der über die Landesgrenzen hinaus bekannten Heidelberger Schlossfestspiele (17. Juni bis 28. Juli 2012). Das Festival bietet seinen Besuchern alljährlich ein vielfältiges Programm an Musik und Theater in dem unvergleichlichen Ambiente des Schlosshofs.

Ein kleines, aber feines Freilichttheater ist das der Burgbühne Dilsberg. Die Kulisse für die Aufführungen, 2012 vom 22. Juni bis 14. Juli, bilden die Mauern der Bergfeste Dilsberg, die in dem gleichnamigen Teilort Neckargemünds hoch über dem Neckar thront.

Die Faust-Festspiele in Kronach, 27. Juni bis 25. August 2012, gehören zwar zu den jüngeren Freilichtspielen, die erste Aufführung fand 1995 statt, dennoch haben sie sich bereits jetzt einen besonderen Ruf erworben. Das liegt zum einen an dem außergewöhnlichen Veranstaltungsort: Das Theater liegt auf der mächtigen Festung Rosenberg, von wo der Zuschauer einen beeindruckenden Blick auf die Landschaft des Frankenwaldes hat. Zum anderen wird nur in Kronach jedes Jahr “Faust I” gespielt, sowie ausschließlich die größten Klassiker der Weltliteratur. Und das immer in einer Inszenierung getreu dem Motto “Theater wie Kino”, das heißt in modernen Textfassungen, actionreich und unterhaltsam.

Szenenbild einer Vorstellung des Toppler-Theaters in Rothenburg ob der Tauber (Foto: diba)

Noch jünger als die Kronacher Faust-Festpiele ist das Toppler-Theater in Rothenburg ob der Tauber (29. Juni bis 25. August 2012). In Rothenburg war Bildende Kunst, Musik und Literatur immer reichlich im örtlichen Veranstaltungskalender vertreten, doch Schauspiel fehlte. 2006 fanden sich ein paar Theaterliebhaber zusammen, man plante, hatte Visionen – und das berühmte Quäntchen Glück! Denn plötzlich ging alles ganz schnell: Bereits 2008 feierte das neu gegründete Toppler-Theater Premiere. Benannt wurde es nach dem großen Rothenburger Bürgermeister Heinrich Toppler (1340 – 1408). Als Veranstaltungsort war schnell der Nordhof des Reichsstadtmuseums gefunden, dessen fällige Sanierung kurzerhand vorgezogen wurde. So kann nun auch der Besucher in stimmungsvoller Atmosphäre mitten in Rothenburgs Altstadt Theater genießen.

Die Ruine Weibertreu, benannt nach der über die Region hinaus bekannten Begebenheit der “treuen Weiber von Weinsberg”, wird jeden Sommer zur Kulisse für die Weibertreu-Festspiele (6. Juli bis 21. Juli 2012). Die aufgeführten Stücke werden von den Laiendarstellern des Theatervereins Weinsberg liebevoll eingeprobt und aufgeführt.

Die Rother Schlosshofspiele (14. Juli bis 12. August 2012) lassen bereits seit 1957 den Innenhof des Schlosses Ratibor, dem Wahrzeichen der Stadt Roth, zur Bühne werden. Die Theatergruppe der Rother Schlosshofspieler unterhält und begeistert die Zuschauer jedes Jahr aufs Neue, umgeben von den Mauern des in den 30er Jahren des 16. Jahrhunderts errichteten ehemaligen Jagdschlosses.

Weitere Informationen zu den aufgeführten Stücken und Terminen erhalten Sie bei den jeweiligen Tourist-Informationen oder im Veranstaltungskalender der Burgenstraße.

Lichterfeste als Zeugnis der Volksfrömmigkeit

2. Januar 2012

 

Bergfeuer in Pottenstein

Bergfeuer in Pottenstein (Foto: Stadt Pottenstein)

Die Fränkische Schweiz hat sommers wie winters seinen Gästen viel zu bieten: eine wunderschöne Landschaft, vielfältige Sehenswürdigkeiten und nicht zuletzt schmackhafte kulinarische Köstlichkeiten.  Im wahrsten Sinne des Wortes “Highlights” im jährlichen Veranstaltungskalender in dieser Ferienregion sind die Lichterfeste, die immer um den Jahreswechsel herum alte Traditionen wieder aufleben lassen.

 

Die Prozessionsfeiern zum Ende der Ewigen Anbetung finden mit dem Abbrennen von Bergfeuern ihren religiösen Höhepunkt. In kleinen Orten unten im Tal, umgeben von 150 bis 200 Meter hohen, felsigen Hängen, werden Hunderte kleiner Holzfeuer entzündet, wenn nach Einbruch der Dunkelheit die kirchliche Prozession durch den Ort beginnt. Am bekanntesten ist sicherlich die Prozession in Pottenstein am 6. Dezember (ab 17 Uhr), die seit Jahren Tausende von Besuchern aus Nah und Fern anlockt, die sich von den circa 1000 Feuern auf den Hängen rund um die Stadt verzaubern lassen möchten. Wer es noch früher in die Fränkische Schweiz schafft, der sollte am 3. Januar ab 17 Uhr in Obertrubach sein. Unmengen von kleinen Lichtern, Lichterketten, Holzfeuern, bengalischen Feuern und Silvesterraketen begleiteten die Gläubigen auf einem einstündigen Rundkurs durch den Ort.

Mehr Informationen zu den Lichterfesten in der Fränkischen Schweiz finden Sie auf der Internetseite der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz.

Lebkuchen und Zuckerguss

25. November 2011

Der Schnee knirscht unter den Füßen, es duftet nach Lebkuchen und Bienenwachskerzen und eine Tasse Glühwein oder Punsch wärmt die Hände. Wenn man dazu noch die atemberaubende Kulisse einer Burg, eines Schlosses oder einer romantischen Altstadt als Rahmen hat, weiß man, dass man sich auf einem der vielen Weihnachtsmärkte an der Burgenstraße befindet.

Neben den vielen Weihnachtsmärkten mit ihren Ständen oder den inzwischen häufigen Eisbahnen, die in weihnachtlichem Ambiente zum Eislaufen einladen, gibt es auch viele besondere Veranstaltungen, die einen Besuch besonders lohnenswert machen. Einige davon möchten wir Ihnen hier vorstellen.

Einer der größten Weihnachtsmärkte Deutschlands - der Mannheimer Weihnachtsmarkt

Vom 23. November bis 23. Dezember 2011 laden gleich zwei Weihnachtsmärkte in Mannheim zum Besuch ein. Der Mannheimer Weihnachtsmarkt rund um das Wahrzeichen der Stadt, den Wasserturm, ist einer der größten Weihnachtsmärkte Deutschlands. Wer dort nicht das passende Weihnachtsgeschenk für die Lieben entdeckt hat, wird mit Sicherheit auf Mannheims zweitem Weihnachtsmarkt fündig. Dieser einzigartige Markt befindet sich auf den Kapuzinerplanken inmitten der Mannheimer Einkaufsstraßen und hat sich auf Kunsthandwerk sowohl aus Deutschland als auch aus den Nachbarländern spezialisiert. Eine Besonderheit ist bei diesem Markt sicherlich, dass viele Aussteller wöchentlich wechseln, so dass der Besuch keine einmalige Sache bleiben muss, um Neues zu entdecken.

Erstmalig findet in diesem Jahr in Schwetzingen der “Kurfürstliche Weihnachtsmarkt” mit Kunsthandwerkermarkt statt. Im Ehrenhof des Schlosses werden die Besucher am 2.,3. und 4. Adventswochenende inmitten 30 stimmungsvoll beleuchteter Zelte flanieren, in denen Hobbykünstler und Kunsthandwerker ihre Schätze anbieten. Ganz neu ist in diesem Jahr auch auf dem nördlichen Schlossplatz ein beheiztes, gemütliches Kaffeezelt. Genau der richtige Ort, um sich während des Besuchs richtig aufzuwärmen.

Die Heidelberger Schlossweihnacht mit beeindruckendem Blick auf die Heidelberger Altstadt (Foto: Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg)

Ein besonderes Erlebnis ist sicherlich die “Heidelberger Schlossweihnacht“, die vom 1. bis 6. Dezember 2011 zum Besuch eines Kunsthandwerkermarktes im Schlossgarten einlädt. Umrahmt wird der Markt von einem bunten Programm mit Musik, Bastelaktionen, weihnachtlichen Inszenierungen und magischen Momenten. Aber auch in der Altstadt von Heidelberg herrscht weihnachtliche Stimmung. In diesem Jahr ist das Rahmenprogramm des Weihnachtsmarktes umfangreicher denn je. Besonders zu erwähnen ist das große Programm des Theaters der Stadt Heidelberg, weiterer kultureller Institutionen und der Kirchen. Auf dem Weihnachtsmarkt selbst wird an jedem Sonntag Live-Musik geboten, an jedem Samstag spezielle Weihnachtsmarktführungen, außerdem Eislauf-Workshops, kostenloses Eislaufen für Schulklassen und Kindergartengruppen oder die Show der Magier “TOPAS UND ROXANNE” am 21.12.2011.

In Hirschhorn gibt es in diesem Jahr zum ersten Mal die Adventsfenster. Vier Kinder- bzw. Jugendgruppen aus Hirschhorn werden an den vier Adventssamstagen ein Adventsfenster rund um den „Freien Platz“ vor dem Rathaus gestalten. Diese Fenster bleiben bis zum 6. Januar beleuchtet und laden zum Betrachten und Innehalten ein. Vom 02. Dezember 2011 bis 08. Januar 2012 sorgt eine mobile Eisbahn auf dem Parkplatz am Museum in Hirschhorn mit 360m² für riesigen Spaß auf spiegelglatter Fläche.

Auch in diesem Jahr lockt das romantische Fachwerkstädtchen Mosbach wieder mit seinem Weihnachtsmarkt vom 2. bis 21. Dezember. Das diesjährige Motto “Sternenzauber” findet sich in der Sternenaktion auf dem Marktplatz am 26. November wieder. Ausgestanzte Sternenflocken, die die Wochen zuvor und an diesem Tag für 3 Euro verkauft wurden, werden in den festlich erleuchteten Weihnachtsbaum gehängt. Alle Erlöse gehen an das ambulante Kinderhospiz Neckar-Odenwald-Kreis e.V. Ein Erlebnis der besonderen Art ist sicher das Winterkino auf dem Marktplatz am 26. November. Gezeigt wird der Film “Die Feuerzangenbowle” mit Heinz Rühmann und dem entsprechenden Getränk. Am 3. Dezember wird der längste Butterstollen der Metropolregion Rhein-Neckar-Odenwald von der Bäckerinnung Mosbach verkauft. Alle Erlöse gehen zugunsten des Jugendrotkreuz.

Bad Wimpfen mit seiner romantischen Altstadt ist an den ersten drei Adventswochenenden immer einen Besuch wert. Die Besonderheit auf dem hiesigen Weihnachtsmarkt ist sicherlich das Skandinavische Weihnachtsdorf im Wormser Hof, wo skandinavische Spezialitäten und Geschenkideen einen Einblick in eine andere europäische Weihnachtskultur vermitteln. Für die Kleinen ist die lebende Krippe mit Esel, Ziegen und Schafen ein besonderer Höhepunkt.

Das Besondere an dem Weihnachtsmarkt in Bad Friedrichshall ist seine Atmosphäre zwischen dem alten Gemäuer der Sebastianskirche und dem restaurierten Greckenschloss. Allein dieses Flair ist schon ein real existierendes Weihnachtsmärchen.Kenner behaupten, er zählt zu den gemütlichsten in der Region, klein und fein, und nur ortsansässige Vereine, Gastronomen und Privatpersonen sorgen vom 25. bis 27. November dafür, dass es den Besuchern an nichts mangelt. Wie in jedem Jahr ist der Weihnachtsmarkt besonders für Kinder ein Fest der Sinne mit Märchenzelten, viel Kinderprogramm und einer Wünschehütte. Am Samstag und Sonntag ziehen Märchenerzähler und Geschichtenspieler die Kleinen in zwei Märchenzelten ganz in ihren Bann. Abwechseln wird erzählt, gespielt, gestaunt und gelacht.

Der Coca-Cola Weihnachtstruck mit Santa Claus besucht den Heilbronner Weihnachtsmarkt

Der Heilbronner Weihnachtsmarkt, der in diesem Jahr vom 24. November bis 22. Dezember seine Pforten für die Besucher geöffnet hat, hat in diesem Jahr zwei Besonderheiten zu bieten. Eine mobile Modelleisenbahnausstellung auf dem Marktplatz bringt sicher nicht nur Kinderaugen zum Leuchten. Am 1. Dezember kommt der Coca-Cola Santa Claus mit seinem Weihnachtstruck in die Stadt und bietet für Groß und Klein ein abwechslungsreiches Programm. Jährliche Besucher des Heilbronner Weihnachtsmarktes kennen sie bereits, die Skihütte auf dem Marktplatz. Dort fühlt man sich bei zünftigen Speisen und Getränken in urigem Ambiente gleich wie nach einem Skitag in den Bergen.

Der Öhringer Weihnachtsmarkt auf dem Marktplatz (Foto: Susanne Drößler)

Öhringen verwandelt sich für alle vier Adventswochenenden wieder in ein “Wintermärchen“. Besondere Höhepunkte sind in diesem Jahr der Auftritt der “Feuerspinner” am 26. November und 17. Dezember sein, sowie das Eisskulpturenschnitzen am 10. Dezember. Am 3. Dezember wird es zudem ein Candlelight-Shopping geben mit Feuerkünstlern, Walkacts in der Innenstadt und romantischem Lichtermeer im Hofgarten.

Eine große Veränderung gibt es dieses Jahr in Schwäbisch Hall. Vom 1. bis 18. Dezember ist der Hauptweihnachtsmarkt auf dem Marktplatz zu finden und lockt dort mit seinen Ständen. Wie jedes Jahr gibt es in Schwäbisch Hall noch weitere Weihnachtsmärkte und viele Aktionen. Ein Blick ins Programm lohnt daher auf jeden Fall!

Der Reiterlesmarkt in Rothenburg ob der Tauber (Foto: Rothenburg Tourismus Service)

Der Reiterlesmarkt von Rothenburg ob der Tauber kann inzwischen auf eine über 500 Jahre alte Tradition zurückblicken. Bereits seit dem 15. Jahrhundert wird die festliche Adventszeit durch einen wundervollen Weihnachtsmarkt begleitet. In manchen Jahren ist auch das Nürnberger Christkind zu Gast in Rothenburg. So auch dieses Jahr, wenn es am 28. November gegen 17 Uhr auf dem Rothenburger Marktplatz spricht.

Eine Besonderheit gibt es in diesem Jahr in Colmberg - einen riesigen Adventskalender über das ganze Dorf verteilt. Vom 1. bis 24. Dezember findest sich irgendwo in Colmberg ein besonders schön geschmücktes “Weihnachtsfenster”, jeweils mit der Zahl des entsprechenden Tages gekennzeichnet. Die Häuser, an denen die Kalenderfenster zu finden sind, sind Teil eines Rätsels, das durch die ganze Adventszeit führt. Außerdem gibt es natürlich am 27. November den Colmberger Advents-Bauernmarkt mit fränkischen Spezialitäten und Erzeugnissen von den örtlichen Direktvermarktern.

Der Wolframs-Eschenbacher Sternlesmarkt findet in diesem Jahr am 10. und 11. Dezember statt. Für die Kinder gibt es dieses Jahr am Samstagnachmittag erstmals eine “Lebende Krippe” mit der Heiligen Familie und ein paar Tieren. Sie wird im Gewölbe unter dem Museum zu sehen sein. Eine weitere Besonderheit dieses Jahr ist die Ausstellung auf der Galerie des Bürgersaals, in der Peter Dreyling aus seiner privaten Sammlung verschiedene Parzifal-Werke unter dem Titel “Parzival-LESEHum” zeigen wird.

Das weihnachtliche Abenberg

Die Kulisse des Abenberger Weihnachtsmarktes ist einmalig. Hier abends die illuminierte, bunt mit Fahnen geschmückte Burg, auf der kleinen Anhöhe gegenüber die mit Scheinwerfern angestrahlte Stadtpfarrkirche. Der Weg und die Treppen dazwischen ausgeleuchtet mit Windlichtern. Und überall auf den Plätzen verteilt, brennende Holzstämme und Feuer mit Sitzgelegenheiten zum Verweilen. Dazu der Besuch des Nürnberger Christkinds am Sonntag Nach-mittag. Alles zusammen bietet eine einzigartige Kulisse und ein unnachahmliches Flair.

Vom 26. November bis 4. Dezember findet in Roth der Christkindlesmarkt statt. In diesem Jahr gibt es an verschiedenen Terminen weitere Weihnachtsmärkte mit den Gewerbetreibenden, die noch mehr Geschenkideen für das große Fest bereit halten. Außerdem finden sich vom 25. November bis 6. Januar in den Geschäften rund um den Kugelbühlplatz beim Rother Krippenweg die unterschiedlichsten Krippen. Die Krippe im Rother Rathaus steht zur Versteigerung oder Verkauf für einen sozialen Zweck bereit.

Auf dem Nürnberger Hauptmarkt, im Herzen der Stadt, öffnet in jedem Jahr Deutschlands berühmtester Weihnachtsmarkt, der Nürnberger Christkindlesmarkt, seine Buden für Besucher aus der ganzen Welt. Immer am Freitag vor dem ersten Advent eröffnet das Nürnberger Christkind um 17.30 Uhr von der Empore der Frauenkirche aus mit dem feierlichen Prolog seinen Markt. Bis zum Heiligen Abend besuchen jährlich mehr als zwei Millionen Menschen aus aller Welt den Christkindlesmarkt.

Der Forchheimer Weihnachtsmarkt in der Fränkischen Schweiz

Romantisch geht es in der Adventszeit auch vor der spätmittelalterlichen Fachwerkfassade des Forchheimer Rathauses zu. Drei echte Weihnachtsengel verkünden hier täglich im “schönsten Adventskalender der Welt” die frohe Botschaft. Die Erwartung der Besucher gilt vom 1. bis 24. Dezember der Verlosung, denn mit dem “Fensterchen” geht es jeden Abend ab 18.30 Uhr um einen attraktiven Preis. Adventsstimmung herrscht auch im Pfalzmuseum Forchheim. In der weihnachtlich geschmückten Kaiserpfalz machen die Sonderausstellung “Spielzeug aus 100 Jahren”, die Eisenbahn-Ausstellung, die im Pfalzgraben untergebrachte lebende Krippe und ein mittelalterliches Krippenspiel den Besuch zu einem Erlebnis.

In besonderem Ambiente findet am 27. November der Aufseßer Weihnachtsmarkt statt. Im Schlosshof des Schlosses Unteraufseß werden allerlei Leckereien und Geschenkideen angeboten.

Die Kulmbacher Plassenburg thront über der winterlich verschneiten Stadt

Sie gehören zum Schönsten – und auch zum Greifbarsten –, was die Weihnachtszeit ausmacht: Krippen. Das gilt für Bamberg ganz besonders, denn Bamberg ist Krippenstadt. Beim besinnlichen Krippenwandern entdeckt man an knapp 40 Stationen nahezu 400 Krippen: im Dom und in kleinen Kapellen, in Museen und öffentlichen Gebäuden in der gesamten Bamberger Altstadt.

Der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt in Coburg mit seiner kleinen Budenstadt auf dem malerischen Marktplatz, eingebettet zwischen historischem Rathaus und der alten herzoglichen Kanzlei, lockt vom 25. November bis 23. Dezember nach Franken. Zum ersten Mal in seiner Geschichte bietet Coburg täglich ein Rahmenprogramm, wobei der besonderste Termin wohl der Auftritt von 200 Coburger Kindern am 18. Dezember sein wird, die unter dem Motto “So ist Coburg” von vier Seiten auf dem Coburger Weihnachtsmarkt singen werden. Auch die Handwerker in der Aktionsbude haben Zuwachs bekommen: in diesem Jahr führen auch ein Drechsler und eine Malerin ihr Können vor.

In Kulmbach präsentiert die Sonderausstellung “Advent – Zeit der Verheißung” vom 26. November bis 8. Januar im Historischen Badhaus in Kulmbach Kunstwerke, die einen besonderen Bezug zum Weihnachtsgeschehen haben. Konzentriert auf das erste Adventswochenende vom 25. bis 27. November finden unter dem Titel „Kulmbach im Advent“ der Adventsmarkt und ein Kunsthandwerkermarkt statt.

Alle Weihnachtsmarkttermine entlang der Burgenstraße finden Sie auf unserer Homepage. Suchen Sie sich aus, ob Sie Lust auf einen Besuch der großen, bekannten Weihnachtsmärkte haben oder lieber einen Markt in den kleinen, gemütlichen Orten der Burgenstraße für sich entdecken wollen. Überall gibt es auch ein Rahmenprogramm, das von musikalischen Veranstaltungen, über Handwerkervorführungen oder speziellen Weihnachtsführungen über die Märkte und durch die Orte reicht. Lassen Sie sich von der weihnachtlichen Stimmung verzaubern! Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Wein, Kürbis & Co – Veranstaltungen im Herbst, Teil 2

19. September 2011

Im ersten Teil von “Wein, Kürbis & Co” hatten wir Ihnen die herbstlichen Veranstaltungen entlang der Burgenstraße im September vorgestellt. Nun naht der Oktober mit großen Schritten und es ist Zeit die Termine für diesen “goldenen” Monat vorzustellen. Wir sind sicher, auch diesmal ist etwas für Sie dabei!

Kürbismarkt in Mosbach

Der Veranstaltungsreigen im Oktober wird eingeleitet vom Kürbismarkt in Mosbach. Kürbisse, Früchte, bunte Farben, Lichter und Schönes für Behaglichkeit daheim – das alles gehört jetzt zur Jahreszeit und zum herbstlichen Erlebnismarkt am 1. Oktober.

Um zwischendurch wieder ein paar Pfunde purzeln zu lassen, bieten sich die Rothenburger Herbstwanderwochen “Wandern durch die bunten Herbstwälder” vom 8. bis 16. Oktober an. Um nur ein paar der geplanten Touren zu nennen: Mühlenwanderung, Waldwanderung, Kneipp-Wanderung, Weinbergwanderung “Stein und Wein” oder gar Nordic Walking – die Landschaft rund um Rothenburg ob der Tauber lässt Genießern das Herz höher schlagen.

Gutes Essen in historischem Ambiente, dazu noch ein traumhafter Ausblick auf das Neckartal – so lassen sich die Wildspezialitäten, die vom 8. bis 28. Oktober die Speisekarte im Hotel Restaurant Burg Hornberg erweitern, besonders gut schmecken.

Kulturelle Darbietungen, ein historischer Festumzug um 12 Uhr, das historische Pfalzgrafenpaar, Musikgruppen und Präsentationen verschiedener Handwerksberufe – das alles können Sie beim Besuch des Kurpfälzer Erntefestes im herrlichen Fachwerkambiente der Mosbacher Altstadt am 9. Oktober sehen.

Auf dem Sinsheimer Herbst

Ebenfalls am 9. Oktober findet ein paar Kilometer weiter der Sinsheimer Herbst statt. Über 85 mobile Händler aus ganz Europa, Weinhändler und Selbstvermarkter der Region sowie der Sinsheimer Einzelhandel laden mit dem Duft von Zwiebelkuchen und Wein in der Nase zum Einkaufsbummel entlang der Hauptstraße ein.

Beim Eberbacher Apfeltag dreht sich alles um der Deutschen wohl liebstes Obst. Das Apfeltag-Wochenende 8./9.  Oktober beginnt am Samstag mit dem Kinder-Nachmittag mit vielen Spielen, bei denen es immer um den Apfel geht. Am Sonntag gibt es neben vielen Informationen und Attraktionen rund um den Apfel auch die Frucht selbst in den verschiedensten Arten zur Verkostung: frischer Apfelmost, knackige Äpfel, leckerer Apfelkuchen. Wem läuft da nicht das Wasser im Munde zusammen?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Die Jahreszeiten des Weins” in Weinsberg nimmt Sie Weinexperte Rudolf Fox bei den “Herbstfantasien” am 22. Oktober mit auf den Rundgang entlang des Wein- und Rosenrundwegs. Bei einer kleinen Traubenverkostung können Sie die Unterschiede der verschiedenen Sorten schmecken und Weinerlebnisführerin Margarete Drautz wird den Rundweg durch Herbstgedichte auflockern. Ab 17 Uhr gibt es in der Vinothek Neuen Wein und Zwiebelkuchen.

Am 23. Oktober wird es in Wolframs-Eschenbach musikalisch beim diesjährigen Herbstkonzert des Gesangvereins “Frohsinn 1860″ e.V., dem Jugendchor “Next Generation” sowie weiteren Gästen.

Bunt wie die Blätter im Herbst: So verspricht der traditionelle Kulmbacher Herbstmarkt am letzten Oktoberwochenende zu werden. Vom 28. bis 30. Oktober verwandelt sich der Zentralparkplatz in der historischen Innenstadt wieder in einen beliebten Treffpunkt für Jung und Alt, der viele Möglichkeiten zum einkaufen, schauen und “waafen” bietet.

Burg Guttenberg im Neckartal

Spannend wird es am 28. Oktober für Kinder ab 4 Jahren und Junggebliebene in der Sophienhöhle bei Burg Rabenstein in der Fränkischen Schweiz. Unter dem Titel “Von einem, der auszog das Fürchten zu lernen” erzählt “Pablo”, der von den Kindern geliebte Höhlenführer, Höhlenmärchen zu Halloween.

Auf der Burg Guttenberg sind am 29. Oktober die Hexen los. Beim Großen Hexenspektakel mit Hexen, Drachtentöchtern, Feuergnom und mittelalterlichen Musici geht es heiß her. Dazu gibt es ein Mahl, bei dem der Hexentrunk natürlich nicht fehlen wird.

Über eine Woche lang geht es in Rothenburg ob der Tauber ums bummeln, einkaufen, schlemmen und sich informieren. Die Rothenburger Herbstmesse mit Gewerbeschau und angeschlossenem Volksfest findet vom 29. Oktober bis 6. November statt.

Jedes Jahr am 31. Oktober kann man inzwischen überall auf kleine Hexen und Geister treffen. So auch in diesem Jahr auf Schloss Heidelberg, wo Kinder ab 8 Jahren bei “Schaurige Basteleien und Geisterstunde Halloween” gemeinsam Masken basteln und eine Geisterstunde im Schloss erleben.

Seit einigen Jahren steht das Fest Halloween am letzten Oktobertag im Vordergrund, doch an diesem Tag wird in Deutschland auch der Reformationstag gefeiert. Aus diesem Anlass führen am 31. Oktober Martin Luther und Katharina von Bora “höchstpersönlich” durch die Veste Coburg. Luther hatte dort während des Augsburger Reichstages 1530 ein gutes halbes Jahr gewohnt.

Tag des offenen Denkmals 2011

9. September 2011

Am kommenden Sonntag, dem 11. September findet bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt. Historische Gebäude und Orte, die sonst nicht oder nur teilweise der Öffentlichkeit zugänglich sind, öffnen an diesem Tag ihre Türen und laden mit zahlreichen Aktionen dazu ein, unser kulturelles Erbe zu verstehen und zu bewahren.

Ein Rückblick in die Geschichte des Tags des offenen Denkmals

Die Veste Heldburg in Bad Colberg-Heldburg

1984 rief Jack Lang in Frankreich die “Journées Portes ouvertes monuments historiques” ins Leben. Wegen der guten Resonanz folgten bald auch andere Länder, 1991 griff dann der Europarat die Idee auf und rief offiziell die European Heritage Days aus. Der erste bundesweite Tag des offenen Denkmals, koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, fand 1993 mit etwa 2 Millionen Besuchern statt. In 21 europäischen Ländern sind es damals insgesamt 10 Millionen Besucher. In den folgenden Jahren geht die Erfolgsgeschichte dieser Idee weiter – 2010 beteiligen sich alle 49 Länder der europäischen Kulturkonvention an den European Heritage Days. In Deutschland nehmen über 2.600 Kommunen mit mehr als 7.500 Denkmalen teil. Bundesweit sind rund 4,5 Millionen Besucher am 12. September zum Tag des offenen Denkmals unterwegs.

Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert

Seit 1999 stand der Denkmaltag erstmals unter einem Motto. Ziel der Schwerpunktthemen ist es, den regionalen und lokalen Veranstaltern immer wieder neue Impulse und Anregungen für den Tag des offenen Denkmals zu geben. Rund die Hälfte aller Veranstaltungen 2011 steht unter dem diesjährigen Motto “Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert”. Damit widmet sich der Denkmaltag einer der stilistisch vielseitigsten und an technischen Neuerungen reichsten Epoche der Bau- und Kunstgeschichte. Politisch wie gesellschaftlich war das 19. Jahrhundert von Umbrüchen geprägt: Durch die napoleonischen Kriege und den Rheinbund wurde das Heilige Römische Reich Deutscher Nation handlungsunfähig und erlosch. Napoleons Einfall, die Neuordnung Europas im Wiener Kongress 1815 und die Reichsgründung 1871 brachten weit reichende strukturelle Veränderungen mit sich. Wirtschaftliche Blüte, verbesserte Reisewege und Transportmittel machten das Reisen im 19. Jahrhundert vielen Künstlern und Wissenschaftlern möglich. Ideen und Stile wurden neu miteinander kombiniert und über die Landesgrenzen hinaus ausgetauscht. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit der eigenen Geschichte sowie deren romantische Verklärung führten in Architektur und bildender Kunst zu einer Rückbesinnung auf die Formensprache der Vergangenheit: Von der Kunst der Antike bis zum Barock wurden die unterschiedlichen Elemente miteinander verbunden und quasi neue Stile entwickelt. Die Beschäftigung nicht nur mit der klassischen Antike, sondern insbesondere mit den regionalen archäologischen Hinterlassenschaften war gleichzeitig die Geburtsstunde der modernen Archäologie. Die Industrialisierung und die damit verbundene Landflucht verursachten tiefgreifende Veränderungen in der Baukultur der Städte.

Im Folgenden möchten wir Ihnen eine Auswahl der Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals entlang der Burgenstraße vorstellen. Mehr

Informationen über den bundesweiten Tag des offenen Denkmals mit vielen Hintergründen und dem vollständigen Programm gibt es unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

"Das Schloss zu Schwetzingen" von Theodor Verhas

Schwetzingen:

In Schwetzingen gibt es gleich mehrere Aktionen an diesem Tag:
11 Uhr, Karl-Wörn-Haus, Vortrag über den romantischen Maler Theodor Verhas, der vor 200 Jahren in Schwetzingen geboren wurde
11 Uhr, Schloss-Ehrenhof, Führung durch den englischen Landschaftsgarten
14 Uhr, Schloss-Ehrenhof, Führung zum Merkurtempel
13 – 16 Uhr, Rothacker’sches Haus, Führungen und Informationen zum Haus und zu den Eiskellern der ehemals größten Schwetzinger Brauerei
14 – 17 Uhr, Jagdstern/Sternallee, Kurzvorträge im Rahmen des UNESCO-Weltkulturerbeantrags zum Jagdstern, zur Höfischen Jagd und zum Vanitas-Projekt von Bildhauer Günther Braun
16 Uhr, Einweihung der Tafel des historischen Pfads zur Sternallee, umrahmt vom Jagdhornbläserkreis Hubertus aus Heidelberg mit Kurzvorträgen zum Thema Wald, zur Sternallee und zum Vanitas-Projekt

 

Mosbach:

In Mosbach haben einige Denkmäler geöffnet und es werden Führungen angeboten:

16 Uhr, Gutleutanlage, Besichtigung und Führung der Anlage sowie des angrenzenden jüdischen Friedhofs
13 – 18 Uhr, Tempelhaus, Führungen zu jeder vollen Stunde
11 – 18 Uhr, evangelische Stiftskirche und katholische St. Juliana geöffnet, 13 Uhr Führung durch den katholischen Teil, 14 Uhr Führung durch den evangelischen Teil des Gebäudes
13 Uhr, Klostergarten, Führung durch den Klostergarten mit mehr als 200 Heilkräutern
ab 13.30 Uhr, Bismarckturm, Informationen zur Baugeschichte des Turmes und Besichtigung
9 – 12 Uhr, Villa Hübner, die heutige Kanzlei öffnet die Tür für Besucher

In der Altstadt Bad Wimpfens

Bad Wimpfen:

Auch die Stadt Bad Wimpfen beteiligt sich mit verschiedenen Angeboten:
11 – 17 Uhr, Rathaus-Foyer, historische Fotoausstellung “Wimpfen im Wandel der Zeit”
11.30/ 15.30 Uhr, Wormser Hof, “Nachtwächterposse – Eine Reise durch die Wimpfener Geschichte”
14.30 Uhr, Wormser Hof, Aufführung eines Renaissance-Tanzes durch die Gruppe Tanzschuh
20 Uhr, Lindenplatz, Nachtwächterführung durch die Talstadt

Heilbronn:

In diesem Jahr werden in Heilbronn von der unteren Denkmalbehörde und dem Stadtarchiv drei besondere Denkmäler vorgestellt.
1. Köpferbrunnenanlage von 1879
Carl Bartholomäus Bläß, erster Vorstand des Heilbronner Verschönerungsvereins, regte für das Köpfertal bereits 1863 den Bau einer Anlage um den älteren Brunnen an. Der wurde durch die Lithographie der Heilbronner Brüder Wolff um 1835 bekannt und damit zu einem Ausflugsziel im biedermeierlichen Heilbronn. Der Brunnen wurde architektonisch durch eine so genannte Eremitage betont. Die Anlage umfasst neben der neugotischen Quellstube auch einen offenen mehreckigen Pavillon von 1910 sowie die landschaftsgärtnerisch angelegte Parkanlage.
13 Uhr, Führung mit Treffpunkt am Köpferweg am südlichen Ende des Köpferstausees
2. Villa Mertz am Rosenberg von 1811
Der Kaufmann Georg Friedrich Rund begründete 1727 am östlichen Neckarufer am Fuße des Rosenbergs ein Handlungshaus, Heilbronns ältestes gewerbliches Unternehmen. Erben der Runds war die Familie Mertz. Der Kaufmann Christian Mertz (1772 – 1824) ließ sich 1811 hier ein klassizistisches Landhaus am Ufer des alten Neckar erstellen. Das Gebäude repräsentiert den typischen Villenstil des Klassizismus und ist eine der ältesten erhaltenen Wohngebäude der Stadt.
15 Uhr, Führung mit Treffpunkt am Rosenberg 1 in der Nähe des Götzenturms
3. Das Lapidarium im Alten Milchhof, Frankfurter Straße 75, ist eine spannende Sammlung von steinernen Zeitzeugen aus acht Jahrhunderten. Die Besucher erwartet eine Fülle von Grabdenkmälern, Brunnenfiguren, Mark- und Wappensteinen und Hausinschriften. Zum diesjährigen Motto des Tags des offenen Denkmals zeigt das Lapidarium besondere Stücke aus der Zeit des Jugendstils.
11 – 16 Uhr geöffnet, Führungen um 11.30, 13.30 und 15 Uhr

Mittelalter auf der Burgruine Weibertreu in Weinsberg

Weinsberg:

Zu dem “Tag unseres besonderen Kulturdenkmals” lädt die Stadt Weinsberg die Besucher auf die Burgruine Weibertreu und schickt sie damit auf

eine Reise zurück ins Spätmittelalter und die Frührenaissance: Die Interessengemeinschaft “Eisenbeißer und Schwartenhals” wird das Lager- und Alltagsleben der Landsknechte im süddeutschen Raum nachstellen und für die Besucher erlebbar machen.

Rothenburg ob der Tauber:

Auch in Rothenburg ob der Tauber werden an diesem Tag einige Aktionen angeboten:
So zeigt die Evangelische Kirchengemeinde im Dekanatshaus zwischen 14 und 17 Uhr das sonst nicht zugängliche Farbfresko “Der verlorene Sohn”. Das in einem Patrizierhaus gelegene Hotel Eisenhut lädt ein zu historischen Hausführungen. Der Markusturm mit Büttelhaus mit mehreren ehemaligen Gefängniszellen lässt sich an diesem Tag von innen erkunden (Führungen um 11 und 15 Uhr), und auch diverse Museen offerieren an diesem Tag Führungen für interessierte Gäste: Deutsches Weihnachtsmuseum um 11 und 15 Uhr, Reichsstadtmuseum Führung um 11 Uhr, das Puppen- und Spielzeugmuseum bietet stündliche Führungen an.

 


Ansbach:

Beringershof in Ansbach

In Ansbach kann man mit verschiedenen Führungen Einblicke in die Geschichte der Stadt erlangen:
9 Uhr, Joseph-Fruth-Platz, Führung über den Jüdischen Friedhof
10 Uhr, Schlossplatz, “Ansbacher Innenhöfe” – Führung durch historische Innenhöfe der Altstadt
10.30 Uhr, Schlossplatz, Barock-Führung durch die Innenstadt
11 Uhr, Anscavallo, “Ansbach zum Kennenlernen”, Stadtführung
11 Uhr, “Seht mal, Figuren aus Bronze! Damals und heute” – Führung zur Skulpturenmeile für Familien
11.30 Uhr, Schlossplatz, Kinder-Stadtführung
13 Uhr, Schlossplatz, “Mit Stadtsekretär Hettinger durch Ansbach” – Kostümführung
14 – 16 Uhr, St. Gumbertus, Markgrafen-Gruft – Führung alle 15 Minuten
14 – 16 Uhr, St. Gumbertus, Schwanenritterkapelle – Führung alle 15 Minuten
14 – 16 Uhr, Rosenbadstraße, Synagoge und Ritualbäder, Führungen alle 15 Minuten
14 – 16 Uhr, Karlsplatz, Kirchturm von St. Ludwig – Turmbesteigung
14 – 16 Uhr, Uzstraße 30, Herrieder Tor, Turmbesteigung
17 Uhr, Heilig-Kreuz-Kirche, Führung über den Stadtfriedhof
17 Uhr, Hofgarten-Eingang am Schlossplatz, Führung durch den Hofgarten
18 – 19 Uhr, Bischof-Meiser-Straße, Führung durch das Retty-Palais – kostenlose Zeitkarten im Amt für Kultur und Touristik solange der Vorrat reicht

Roth:

Das Museum Schloss Ratibor in Roth hat am Tag des offenen Denkmals von 13 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Führungen zum Thema “Wohnkultur eines Industriebarons – Die historische Ausstattung im Schloss Ratibor” werden um 14 und 15 Uhr angeboten. Im Hause des Kommerzienrats: “Aus dem Photoalbum der Baronin Minna von Stieber” ist das Thema einer Multimediapräsentation.

Forchheim:

Die Stadt Forchheim nutzt den Tag des offenen Denkmals, renovierte und gut sanierte Baudenkmäler den interessierten Besuchern zu zeigen. Aktuelle und interessante Gebäudezustände können an drei Gebäuden, die sich alle in Privatbesitz befinden, in Forchheim besichtigt werden. Alle Häuser sind von 10 – 12 Uhr und 14 -16 Uhr geöffnet, Besucher werden während dieser Zeit von den Besitzern des Gebäudes oder von Mitarbeitern der Stadtverwaltung informiert.
1. Das Objekt in der Hornschuchallee 30 war schon vor zwei Jahren beim Tag des offenen Denkmals zur Besichtigung angemeldet. Damals war das Gebäude notdürftig statisch gesichert, der ursprüngliche Bauzustand war erkennbar. Die umfangreichen restauratorischen Arbeiten haben viel Zeit benötigt, so dass das Vorhaben auch jetzt noch nicht im endgültigen Zustand gezeigt werden kann.
2. Das Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft in der Badstraße 7 wurde in diesem Jahr nicht nur mit neuen Farben an der Fassade versehen, sondern mit hochwertigen Gestaltungen und Umbauten im Gebäudeinneren für die künftige Nutzung saniert. Dacherker beleben die Wohnebene im Dachgeschoss, das mittig vorhandene Treppenhaus wurde den Wohnnutzungen beziehungsweise der vorgesehenen Praxis im Erdgeschoss geschickt zugeordnet.
3. Ein drittes Gebäude in der Kapellenstraße 2 steht auch zur Einsicht zur Verfügung. Auch dieses Gebäude konnte schon in der Rohbauphase angesehen werden. In ihm ist das Fuchsen-Krippla untergebracht. Der Eigentümer kümmert sich nicht nur um den Bestand und Erhalt des Krippenraumes, sondern nutzt die aufwändig renovierten Räume in den oberen Geschossen für ein Fotostudio. Unterschiedliche Räume mit verschiedenen Motiven für abwechselnde Fotogelegenheiten wecken die Neugier für dieses Objekt.

Diebsturm in Ebern

Ebern:

Nach 10 Jahren wird der Diebsturm in Ebern, der sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, wieder geöffnet und kann von Besuchern von

innen besichtigt werden. Der Zugang erfolgt über ein Gerüst, um die Einstiegsluke in sechs Metern Höhe zu erreichen. Bis zum Jahre 1811 verbüßten schwere Verbrecher im Turm an der südöstlichen Ecke der Stadtmauer ausbruchsicher längere Haftstrafen. Am Sonntag ist der Turm von 10 – 16 Uhr offen, spezielle Führungen zum Thema finden um 10.30 und 14 Uhr statt.

Seßlach:

Anlässlich des Tags des offenen Denkmals findet in Seßlach im Kultursaal um 18 Uhr ein Duo-Abend mit Karlheinz Busch (Violoncello und Moderation) und Hans-Dieter Bauer (Klavier) statt. Motto des Abends ist “Die Französische Revolution und die Wirkung auf die Musik”. Es werden Werke von Ludwig van Beethoven (1770 – 1827), Felix Mendelssohn-Barholdy (1809 – 1847), Robert Schumann (1810 – 1856), Frederic Chopin (1810 – 1849) und Klement Slavicky (1910 – 1999) gespielt.

Bad Colberg-Heldburg:

Die Veste Heldburg in Bad Colberg-Heldburg beteiligt sich schon seit 1996 am Tag des offenen Denkmals – so auch in diesem Jahr:
Die Veste ist von 10 – 18 Uhr geöffnet. Ab 10 Uhr informieren historisch gekleidete Burgführer auf Rundgängen über die Geschichte der Burg. Als Beitrag zum diesjährigen Motto erleben die Besucher eine Plauderei mit Georg II. und der Freifrau von Heldburg im romantischen Ambiente des gotischen Zimmers (Freifrauenkemenate). Um 11 und 13 Uhr finden Baustellenführungen statt, in denen über die Sanierungsarbeiten am Heidenbau und am Französischen Bau informiert wird. In der Pfeilerhalle des Kommandantenbaues ist die Präsentation zur geplanten Einrichtung des Deutschen Burgenmuseums zu sehen. In der Amtsstube erwartet die Besucher eine reich gedeckte Kaffeetafel mit traditionellen Heldburger Kuchenspezialitäten.

"Röhl-Villa" in Kulmbach

Kulmbach:

Auch in Kulmbach war das 19. Jahrhundert geprägt von gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen, von zunehmender Industrialisierung und wirtschaftlichem Aufschwung. Auf dem Programm des Tages des offenen Denkmals stehen in Kulmbach die ehemalige “Röhl-Villa”, der Alte Friedhof, der Bahnhof und verschiedene Gründerzeit-Villen.
13 Uhr, Röhl-Villa, Eröffnung durch Oberbürgermeister Henry Schramm und Landrat Klaus-Peter Söllner
13.30 und 15 Uhr, Röhl-Villa, Präsentation über die Geschichte und die Sanierung der “Röhl-Villa”. Führungen nach Bedarf
14 Uhr, Eingang zum Alten Friedhof neben der Nikolaikirche, Führung über den Alten Friedhof
15 Uhr, Bahnhofsvorplatz, Führung “Der Bahnhof und die Kulmbacher Villen”

Bayreuth:

In Bayreuth werden zum Tag des offenen Denkmals unter anderem kostenlose Führungen und Museumsbesichtigungen angeboten:
11, 14 und 15 Uhr, Treffpunkt am Jean-Paul-Museum, Führungen entlang eines Teilstücks des Jean-Paul-Weges in der Innenstadt
10 und 14 Uhr, Treffpunkt Gaststätte Röhrensee, Führungen durch den Bürgerpark Röhrensee
13.30 und 15 Uhr, Treffpunkt Gaststätte Bürgerreuth, Führungen von der Bürgerreuth zum Siegesturm
10 – 17 Uhr, Kunstmuseum im Alten Rathaus, mit Führung um 11 Uhr durch das historische Gebäude, 12 und 14.30 Uhr Führungen durch die neue Ausstellung “Georg Meistermann”. 13.30 – 16.30 Uhr, Willi-Werkstatt des Museums für junge Besucher, Kinderprogramm “Wir bauen detailgetreu aus Pappe, Papier und Farbe unser Kunstmuseum”
14 – 17 Uhr, Besichtigungsmöglichkeit der neu restaurierte Jean-Paul-Dichterstube in der Rollwenzelei
13 – 16 Uhr, Archäologisches Museum
14 Uhr, Führung durch das Maisel’s Brauerei- und Büttnereimuseum
11, 13 und 15 Uhr, Führungen durch die Firmenräume der Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne

Wein, Kürbis & Co – Veranstaltungen im Herbst, Teil 1

8. September 2011

Die Nächte werden kühler, die ersten Blätter lassen schon etwas von dem baldigen bunten Kleid der Bäume erahnen und überall ist Erntezeit. Und damit beginnt auch die Zeit vieler herbstlicher Veranstaltungen, die nicht alle nur etwas für den Gaumen zu bieten haben. Entlang der Burgenstraße gibt es sicherlich für jeden Geschmack die richtige Veranstaltung.

Rund geht es bereits seit dem 26. August auf dem Nürnberger Herbstvolksfest, dem größten nordbayerischen Volksfest. Noch bis zum 11. September sorgen die vielen Fahrgeschäfte für Nervenkitzel und fränkische und internationale Spezialitäten sorgen für das leibliche Wohl.

Heilbronner Weindorf rund um das historische Rathaus

Köstlichen Genuss verspricht vom 9. bis 18. September das 41. Heilbronner Weindorf, das schon lange weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt ist. Zwölf Genossenschaften sowie siebzehn Weingüter und Kellereien aus dem Heilbronner Land und aus Hohenlohe bieten insgesamt 298 Weine der Jahrgänge 1999 und 2005 bis 2010 an. Während der Weindorf-Wochenenden finden samstags geführte Weinwanderungen mit Abschluss auf dem Weindorf statt.

Ein weiterer Termin in Nürnberg ist der Herbstmarkt auf dem Hauptmarkt, der vom 15. September bis 2. Oktober stattfindet. Neben dem attraktiven Rahmenprogramm auf der Bühne und einem vielfältigen Angebot insbesondere von Haushaltswaren, ist für das leibliche Wohl gesorgt: Als kulinarische Spezialitäten gibt es fränkischen Federweißen und frisch gebackenen Zwiebelkuchen.

Eine Wandergruppe bei den Genusswanderungen in der Rothseeregion

Um den “Kürbis – Das Herbstgemüse” geht es bei dem September-Termin der Genusswanderungen in der Rothseeregion. Die geführte Wanderung am 17. September geht zu einem Kürbisacker nördlich des Rothsees, wo die Wanderer interessante Hintergründe zum Kürbisanbau direkt von der Expertin und Pächterin des Ackers erfahren können. Und bei der Einkehr im nächstgelegenen Gasthof können dann natürlich Kürbisgerichte genossen werden. Bei der Genusswanderung am 15. Oktober geht es übrigens um den Karpfen.

In Weinsberg steht dieses Jahr ein Jubiläum an: 40 Jahre Weibertreu-Herbst! vom 23. bis 26. September wird das gemütliche “Weindorf im Zelt” unterhalb der Burgruine Weibertreu wieder zum Treffpunkt für Genießer, Feiernde und Familien. Die Besucher werden mit hervorragendem Wein aus der Region und einer Vielfalt an kulinarischen Leckerbissen verwöhnt.

In den Gassen und Straßen Heidelbergs bietet das Altstadtfest Heidelberger Herbst am 24. September den Besuchern ein facettenreiches Programm: Historischer Markt, Kunsthandwerkermarkt, Flohmarkt und Stände mit regionalen Spezialitäten laden zum Bummeln und Probieren ein.

Am 24. September feiert Heilbronn das Weinlesefest mitten in den Weinbergen des Wartbergs, dass aufgrund der fortgeschrittenen Vegetation in diesem Jahr nicht als Weinleseauftakt gefeiert werden kann. Grund zum Feiern gibt es dennoch, vor allem weil in diesem Jahr der neue Bürgerwein seine Premiere haben wird.

Ebenfalls die Weinlese gefeiert wird in Karlstein auf dem tschechischen Abschnitt der Burgenstraße. Bereits Karl IV. förderte in dieser Region den Weinanbau. An dem Wochenende 24./25. September werden die Gemeinde und die Burg Schauplatz der größten touristischen Veranstaltung des Jahres, bei der Ritter und Handwerker Geschichte lebendig werden lassen.

Herbstmarkt in Wolframs-Eschenbach

In Wolframs-Eschenbach, der Heimat des Parzivaldichters Wolfram von Eschenbach, findet am 25. September der hiesige Herbstmarkt statt, bei dem es allerhand Selbstgemachtes, Produkte aus der Landwirtschaft und natürlich alles rund um den Kürbis zu bestaunen und genießen gibt.

Rund um den Kürbis dreht es sich zwei Wochen lang bei den Kürbiswochen in Hirschhorn am Neckar. Vom 25. September bis 9. Oktober kann man sich mit Kürbisspezialitäten und anderen Leckereien der Hirschhorner Gastronomie verwöhnen lassen. Am Tag der Eröffnung gibt es zum verkaufsoffenen Sonntag im gesamten Altstadtbereich Verkaufsstände mit allerlei leckeren und dekorativen Kürbisvariationen.

Ein umfangreiches Programm hat der Haller Herbst Ende September zu bieten. Ob ein Besuch des traditionellen Weindorfs im Hospitalhof mit abwechslungsreichem Musikprogramm, ein Einkaufsbummel am verkaufsoffenen Sonntag mit vielen Aktionen und Attraktionen, Anfeuern der Vereine und Betriebe beim Buttenlauf auf dem Grasbödele, das Eintauchen in die architektonische Vergangenheit beim “Tag der offenen Keller” oder das Stöbern auf dem Flohmarkt in der Gelbinger Gasse – vom 30. September bis 2. Oktober wird sicher jeder in Schwäbisch Hall das Richtige für sich finden.

 

TV-/Radio-Tipps im August

3. August 2011

 

TV

 

7. bis 14. August im SWR1 Radio (zwischen 13 und 17 Uhr) sowie abends im Fernsehen in der SWR Landesschau
Mercedes-Benz Classic: SWR auf den Spuren von Bertha Benz – SWR1 Moderatorin Barbara Scherrer unterwegs mit dem ersten Auto der Welt

 

Dokumentationsreihe “Der Heilige Krieg” im ARD (19:30 – 20:15 Uhr)

16.August: Teil 1 – Das Schwert des Propheten

21. August: Teil 2 - Kreuzzug nach Jerusalem

 

 

Radio

 

9. August, 18.05 Uhr auf BR Klassik
Richard Wagners Oper “Parsifal” aufgeführt vom Chor und Orchester der Bayreuther Festspiele
Aufnahme vom 28. Juli von den Bayreuther Festspielen

 

9. August, 20-22:30 Uhr, Kultursender der ARD bis auf BR-klassik
Johann Sebastian Bach: „Geist und Seele verwirret“, „Vergnügte Ruh, beliebte Seelenlust“
Aufnahme vom 2. August 2011 von der Bachwoche Ansbach

 

11. August, 20.03 Uhr auf BR-Klassik
Radio-Sinfonieorchester Stuttgart
Aufnahme vom 26. Mai 2011 von den Schwetzinger Festspielen

 

7. bis 14. August im SWR1 Radio (zwischen 13 und 17 Uhr) sowie abends im Fernsehen in der SWR Landesschau
Mercedes-Benz Classic: SWR auf den Spuren von Bertha Benz – SWR1 Moderatorin Barbara Scherrer unterwegs mit dem ersten Auto der Welt

 

14. August auf Arte ab 17.15
Live-Übertragung der romantischen Oper „Lohengrin“ von den Bayreuther Festspielen (kann auch online verfolgt werden)

 

14. August, 18.05 Uhr auf BR Klassik
Nürnberger Symphoniker und Philharmoniker mit Werken von Tschaikowsky, Strawinsky, Rachmaninow, Grieg, Rossini u. a.
Ausschnitte aus den Konzerten vom 24. Juli und 6. August vom Klassik Open Air Nürnberg

 

22. August, 18.05 Uhr auf BR Klassik
Johann Sebastian Bach: „Musikalisches Opfer“
Aufnahme vom 4. August von der Bachwoche Ansbach

 

23. August, 18.05 Uhr auf BR Klassik
Klavierkonzert mit Werken von Franz Schubert und Franz Liszt
Aufnahme vom 10. April vom Heidelberger Frühling

 

29. August, 20.03 Uhr auf BR Klassik
Johann Sebastian Bach: Französische Ouvertüre, Brandenburgisches Konzert Nr. 5
Jean-Philippe Rameau: „Suite de danses“ aus „Les Fêtes d’Hébé“
Jean-Joseph Cassenéa de Mondonville: 4ème Sonate à trois parties
Aufnahme vom 29. Juli von der Bachwoche Ansbach

 

Das vollständige Programm zum Musiksommer auf BR-Klassik erhalten Sie hier als PDF.

Es werde Licht – Lichterfeste und Illuminationen

18. Juli 2011

 

Mystisch, romantisch und magisch – das sind wohl die Worte, die Einem einfallen, wenn sich eine ganze Stadt oder sogar eine massive Burganlage durch Tausende von Fackeln,  Kerzen und Lasern in ein Lichter- und Farbenmeer verwandelt. Auch an der Burgenstraße spielen sich solche Schauspiele mehrfach im Jahr ab. Damit Sie genau Bescheid wissen, wo und wann Sie Zeuge dieser beeindruckenden Ereignisse werden können und was Sie dabei sonst noch so erwartet, stellen wir Ihnen hier die Highlights vor.

 

Kronach (15. bis 24. Juli)

 

Mit dem Event “KRONACH leuchtet” hat der Förderverein des Landkreises KRONACH Creativ ein beeindruckendes Event ins Leben gerufen. Durch Lichtinszenierungen erstrahlt die Stadt täglich ab 21.30 Uhr in einem hellen Glanz und und zeigt sich aus einer anderen Perspektive. Zum Thema passend werden dem Besucher Lichtkunstausstellungen präsentiert. Untermalt wird dieses Ereignis mit einem anspruchsvollen Rahmenprogramm und Erlebnisgastronomie.

Unser Tipp: Besuchen Sie Kronach am 23. Juli zur langen Museumsnacht auf der Festung Rosenberg und lassen Sie sich verzaubern von der besonderen Atmosphäre, die sich Ihnen dann in dieser hervorragend erhaltenen Burganlage bietet.

 

Mit Hilfe von Lichtinszenierungen präsentiert sich die Festung Rosenberg in einem ganz anderen Licht.

Mit Hilfe von Lichtinszenierungen präsentiert sich die Festung Rosenberg in einem ganz anderen Licht.

 

Als Erinnerung an diesen Event oder zum Verschenken, wird ein Jahreskalender für 2012 unter dem Titel “KRONACH leuchtet – das Bürgerfest” angefertigt. Das Tolle daran ist, Sie können Ihre eigenen Fotos einsenden. Damit Sie genügend Zeit haben und Motive bei verschiedener Lichtentinsität festhalten können, bleibt die Stadt in der Nacht vom 23. auf den 24. Juli bis es hell wird ununterbrochen beleuchtet.

Einen Einblick davon, was Sie bei biesem Event erwartet, bekommen Sie durch die Eindrücke aus den vergangenen Jahren. Das komplette Programm für dieses Jahr mit allen Informationen zu den Stationen, den Lichtinstallationen, dem Rahmenprogramm und seinen Künstlern und Musiker gibt es als PDF zum Download.

 

 

Schwetzingen (30. Juli)

 

Während der alljährlichen Illumination des Schlossgartens verwandelt sich die romantische Anlage in ein zauberhaftes Open-Air-Ambiente, bei dem Sie in ein Meer aus Licht und Farben tauchen. Dies ermöglichen über 2000 Fackeln und Kerzen sowie erstmalig hunderte von LED-Strahlern. Für eine ausgelassene Stimmung sorgen Live-Musik und Showeinlagen auf mehreren Bühnen  – von klassischen Darbietungen und professionellen Balletteinlagen über Feuertanz bis Comedy. Ein umfangreiches Kinderprogramm ist ebenso Bestandteil wie das krönende Abschluss-Höhenfeuerwerk am “Großen Weiher“. Außerdem dürfen Sie auf die interessanten Angebote der Gastronomie gespannt sein.

Ausführliche Informationen und die Möglichkeit zur Online-Bestellung Ihrer Eintrittskarte finden Sie hier.

 

 

Heidelberg (3. September)

 

Mit der Schlossbeleuchtung gedenken die Heidelberger dreimal im Sommer (ab ca. 22:15 Uhr) einem dramatischen Ereignis – der Zerstörung des Schlosses im Jahre 1693 durch die Franzosen. Generell hat das Feuer für die Stadt eine besondere Bedeutung: Mehrfach ist die Stadt schon abgebrannt. Daher flackern malerisch und gespenstisch die bengalischen Feuer an den Mauern der Ruine. Die Beleuchtung der schönen Fassade des Schlosses wird ergänzt durch ein festliches Brillant-Feuerwerk, das die ganze Altstadt in beeindruckenden Glanz taucht. Ein besonderes Erlebnis wird die Schlossbeleuchtung auf einem der Schiffe der Rhein-Neckar-Fahrgastschiffahrt. Zur Einstimmung findet vor jeder Schlossbeleuchtung  um 18.15 Uhr in der Heiliggeistkirche am Marktplatz ein festliches Konzert statt. Speziell für Besucher der Stadt bietet die Heidelberg Marketing GmbH eine Pauschale zur Schlossbeleuchtung an.

 

Die Beleuchtung des Heidelberger Schlosses bewundern jedes Jahr Tausende von Schaulustigen.

Die Beleuchtung des Heidelberger Schlosses bewundern jedes Jahr Tausende von Schaulustigen.

 

Mit einem grandiosen Feuerwerk wird dieses Ereignis besonders in Szene gesetzt.

Mit einem grandiosen Feuerwerk wird dieses Ereignis besonders in Szene gesetzt.

 

 

Fränkische Schweiz (26. und 31. Dezember, Januar)

 

Mit der Ewigen Anbetung und der Lichterprozession verbindet die Fränkische Schweiz eine lange Tradition. Hintergrund bildet das von Papst Klemens VIII. im Jahre 1592 eingeführte „vierzigstündige Gebet“. Daraus entwickelte sich das, was wir heute als „ewige Anbetung“ bezeichnen. Denn der 59. Bamberger Fürstbischof, Adam Friedrich von Seinsheim sorgte im 18. Jahrhundert dafür, dass im Bistum Bamberg jeden Tag in einer der Kirchengemeinden des Bistums ein Tag des Gebetes abgehalten wurde, sodass „auf ewig“ jeden Tag vor dem Allerheiligsten Altarsakrament gebetet wird.

Heute vollziehen drei Gemeinden an der Burgenstraße diesen Brauch:

In Gößweinstein bildet das historische Ereignis seit 2005 einen ganz besonderen Höhepunkt im Weihnachtskalender. Jährlich am 26. Dezember findet 16 Uhr die Ewige Anbetung in der Basilika Gößweinstein statt. Im Anschluss ( ca. 17 Uhr) bewegt sich die Lichterprozession durch die Straßen des Ortes. Zudem wird die Stadt an diesem Abend von Holzfeuern und bengalischen Feuern hell erleuchtet.

 

Bengalische Feuer erhellen die Burg Gößweinstein.

Bengalische Feuer erhellen die Burg Gößweinstein.

 

Im Ortsteil Nankendorf Waischenfelds erwacht diese Tradition immer am Silversternachmittag.  Eine anheimelnde Atmosphäre wird durch die rund 5000 Lichter gesorgt, die rund um die Hänge sowie am Wiesentufer brennen und sich im Fluss widerspiegeln.  Damit neben Holzfeuern, bengalischen und elektrischen Lichtern auch 3000 Wachslichter für Erleuchtung sorgen, sammeln die Bewohner das ganze Jahr über fleißig Wachreste. Denn um diese Anzahl an Lichtern herzustellen, werden etwa 20 Zentner Kerzenwachs benötigt. Einige Tage vor Silvester treffen sich dazu Feuerwehrleute und Kinder, die die Blechbüchsen und Friedhofsschalen mit Wachs zu füllen und sie mit einem Docht aus alten Teppichresten oder Putzlappen zu versehen. Das Wachs wird zunächst in einem riesigen Kessel am Flussufer der Wiesent über einem großem Lagerfeuer geschmolzen.

 

Jedes Jahr am Dreikönigstag (6.Januar) feiert die Kirchengemeinde Pottenstein ihren traditionellen Beschluss der Ewigen Anbetung. Der Lichterzauber, der durch ca. 1.000 Feuer auf den Felsen rings um den Ort entsteht, zieht Besucher aus nah und fern in seinen Bann und vermittelt ein heimeliges Gefühl von Stille und Faszination. Nach der letzen Betstunde schlängelt sich bei Einbruch der Dunkelheit um ca. 17.00 Uhr die Abschlussprozession durch die Altstadt, deren Straßen festlich geschmückt sind. Der Brauch des “Lichterfestes” mit Abbrennen der Bergfeuer lässt sich in Pottenstein historisch gesichert bis ins Jahr 1905 zurückdatieren. Ursprünglich dauerte diese “große” Anbetung fünf Tage lang, denn in dieser Zeit war der Ort noch Ziel zahlreicher Wallfahrten.

 

Während des Lichterfestes verwandelt sich Pottenstein zu einem magischem Ort.

Während des Lichterfestes verwandelt sich Pottenstein zu einem magischem Ort.

 

 

 

Draußen spielt die Musik (und das Theater) – Klappe die Zweite

10. Juli 2011

 

Nachdem wir im ersten Beitrag zum Thema Freilichtaufführungen schon einige Orte und Veranstaltungen vorgestellt haben, wollen wir Ihnen die Folgenden nicht vorenthalten:

 

 

Neckargemünd (15. und 16.Juli)

Die Freilichtspiele auf der Bergfeste Dilsberg zeugen von einer 100-jährige Tradition und gehören mittlerweile jedes Jahr ins Veranstaltungsprogramm. Für das Fortbestehen dieses Brauchtums setzt sich der Verein “Burgbühne Dilsberg e.V. ein. Am nächsten Wochenende haben Sie die Möglichkeit sich bei dem Schauspiel “Fast Faust” – eine humorvolle und originelle Version des bekannten Klassiker von Goethe – erheitern zu lassen.

 

Eine Besonderheit der vor über 800 Jahren erbauten Burgfeste Dilsberg ist der unterirdische begehbare Stollen.

Eine Besonderheit der vor über 800 Jahren erbauten Burgfeste Dilsberg ist der unterirdische begehbare Stollen.

 

 

Wolframs-Eschenbach im Romantisches Franken (23./24./29./30. und 31. Juli)


Die Theatergruppe Kolpingfamilie aus Wolframs-Eschenbach präsentiert Ihnen auf dem Wolfram-von-Eschenbach-Platz und dem örtlichen Kirchhof die amüsante und spannende Krimalgeschichte “Neues vom Räuber Hotzenplotz” – ein Open-Air-Erlebnis für die ganze Familie.

Nähere Informationen unter www.wolframs-eschenbach.de

 

Die Theatergruppe Wolframs-Eschenbachs in Aktion

Die Theatergruppe Wolframs-Eschenbachs in Aktion

 

 

Bamberg (12.-17., 19.-23. Juli)

 

Die im 15. Jahrhundert erbaute Hofhaltung – ein Gebäudekomplex aus ehemaligen Wohn- und Wirtschaftsgebäuden der bischöflichen Hofhaltung – wird alljährlich zum Spielort für die Calderón-Spiele. Diese wurden anlässlich der 1000-Jahr-Feier der Stadt Bamberg 1973 vom E.T.A.-Hoffmann-Theater ins Leben gerufen. Hintergrund für die Namensgebung war die Verehrung Hoffmanns für den  großen spanischen Dichter Pedro Calderón de la Barca (1600-1681).

Dieses Jahr steht das Stück “Der Glöckner von Notre Dame” auf dem Spielplan.

Auf der Homepage es E.T.A.-Hoffmann-Theaters Bamberg können Sie Ihre Karten für diese und andere Veranstaltungen aus dem vielfältigen Theaterprogramm des Ensembles reservieren.

 

Der Bamberger Dom wird zur beeindruckenden Kulisse von Theatervorführungen, Foto: Archiv des Bamberg Tourismus & Kongress Service

Der Bamberger Dom wird zur beeindruckenden Kulisse von Theatervorführungen

 

Szene aus dem Theaterstück "Der Glöckner von Notre Dame", Foto: Ingrid Ros

Szene aus dem Theaterstück "Der Glöckner von Notre Dame"

 

 

Schlossfestspiele Heidelberg (24. Juni bis 31.Juli)

 

Das Heidelberger Schloss zieht Touristen aus allen Teilen der Welt an und auch die Anwohner lieben Ihr prachtvolles Schloss. Um diese eindrucksvolle Stätte mit Leben zu füllen, finden hier im Laufe eines Jahres eine Vielzahl von Veranstaltungen statt. Die Schlossfestspiele haben sich in den vergangenen Jahren zu einem der Highlights entwickelt und begeistern das Publikum fortwährend mit hochkarätigen Konzerten, Operetten, Liederabenden, Schauspiel und Kindertheater.

Letztmalig wird die romantisch-tragische Operette “Der Studentenprinz” aufgeführt. Fühlen Sie mit, wie der Thronfolger Karl-Franz den Zwängen und der Kälte seines Vaters entflieht um ein gewöhnliches Leben in Heidelberg zu führen und dabei die Liebe seines Lebens in der Wirtstochter Kathie findet. Sein Glück endet jedoch abrupt als sein Vater stirbt und er an den Hof zurückkehren muss, um die Regierungsgeschäfte zu übernehmen. Zudem muss er bei seiner Rückkehr nach Heidelberg feststellen, dass jetzt, da er nun König ist, nichts mehr so ist wie vorher…

Neben einer breiten Parlette weltberühmter Komponisten vergangener Zeitepochen wie Bartholdy, Tschaikowsky, Schubert, Debussy bekommen Sie auch neuzeitliche Klänge auf die Ohren, denn zwei Schauspiele widmen sich den Musiklegenden Bob Dylan bzw. John Lennon.

Beginnen Sie Ihren Abend mit einem kulinarischen Geschmackserlebnis in historischem Ambiente und genießen Sie dabei den herrlichen Blick über die Heidelberger Altstadt. Extra für diesen Anlass hat das Mövenpick drei verschiedene Festspielmenüs kreiert. Um Ihren Aufenthalt so komfortabel wie möglich zu machen und Ihnen dabei Heidelberg ein Stückchen näher zu bringen, buchen Sie doch eines der Pauschalarrangement (für Einzelpersonen und Gruppen).

Alle Informationen erhalten Sie auf der Webseite des Theaters Heidelberg.

 

Lassen sie sich in dieser romantischen Kulisse von den Klängen der Italienischen Operngala verzaubern.

Lassen sie sich in dieser romantischen Kulisse von den Klängen der Italienischen Operngala verzaubern.

 

 

Schlosshofspiele Roth (16. Juli bis 14. August)

 

Das Schloss Ratibor dient seit 1957 als Kulisse für die Rother Schlosshofspiele. In diesem Jahr erleben Sie mit der Posse “Pension Schöller” ein heiteres Schauspiel, indem der wohlhabende Frühpensionär  Philipp Klapproth plant seinen Urlaub in einer Anstalt für Geisteskranke zu verbringen. Sein Bruder und dessen Freund bringen ihn jedoch in einer “ganz normalen” Pension unter, was sie Philipp aber verschweigen, und so glaubt er wirklich, es mit Verrückten zu tun zu haben…

 

Genießen Sie entspannte Unterhaltung im Schlosshof.

Genießen Sie entspannte Unterhaltung im Schlosshof.

 

 

Bei einer Führung können Sie einen Blick hinter die Fassaden der Bürgerhäuser zu Beginn des letzten Jahrhunderts werfen. Eine umfangreiche Kollektion fränkischer Hafnerkeramik des 19. Jahrhunderts zeigt typische Gebrauchsgegenstände und für Kinder könnte gerade die Spielzeugsammlung von Interesse sein. Im Moment findet zudem die Sonderaussstellung “Der Hesselberg  – ein “heiliger Ort” der Täter” statt.

Weitere Informationen zum Schloss und dem Führungsangebot finden Sie hier.

 

Verbinden Sie Ihren Besuch der Schlosshofspiele mit einer Besichtigung des Schlosses. Beeindruckend ist vor allem der prachtvolle Prunksaal.

Verbinden Sie Ihren Besuch der Schlosshofspiele mit einer Besichtigung des Schlosses. Beeindruckend ist vor allem der prachtvolle Prunksaal.

 

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