Archiv für das Tag 'Rothenburg'

Wein, Kürbis & Co – Veranstaltungen im Herbst, Teil 2

19. September 2011

Im ersten Teil von “Wein, Kürbis & Co” hatten wir Ihnen die herbstlichen Veranstaltungen entlang der Burgenstraße im September vorgestellt. Nun naht der Oktober mit großen Schritten und es ist Zeit die Termine für diesen “goldenen” Monat vorzustellen. Wir sind sicher, auch diesmal ist etwas für Sie dabei!

Kürbismarkt in Mosbach

Der Veranstaltungsreigen im Oktober wird eingeleitet vom Kürbismarkt in Mosbach. Kürbisse, Früchte, bunte Farben, Lichter und Schönes für Behaglichkeit daheim – das alles gehört jetzt zur Jahreszeit und zum herbstlichen Erlebnismarkt am 1. Oktober.

Um zwischendurch wieder ein paar Pfunde purzeln zu lassen, bieten sich die Rothenburger Herbstwanderwochen “Wandern durch die bunten Herbstwälder” vom 8. bis 16. Oktober an. Um nur ein paar der geplanten Touren zu nennen: Mühlenwanderung, Waldwanderung, Kneipp-Wanderung, Weinbergwanderung “Stein und Wein” oder gar Nordic Walking – die Landschaft rund um Rothenburg ob der Tauber lässt Genießern das Herz höher schlagen.

Gutes Essen in historischem Ambiente, dazu noch ein traumhafter Ausblick auf das Neckartal – so lassen sich die Wildspezialitäten, die vom 8. bis 28. Oktober die Speisekarte im Hotel Restaurant Burg Hornberg erweitern, besonders gut schmecken.

Kulturelle Darbietungen, ein historischer Festumzug um 12 Uhr, das historische Pfalzgrafenpaar, Musikgruppen und Präsentationen verschiedener Handwerksberufe – das alles können Sie beim Besuch des Kurpfälzer Erntefestes im herrlichen Fachwerkambiente der Mosbacher Altstadt am 9. Oktober sehen.

Auf dem Sinsheimer Herbst

Ebenfalls am 9. Oktober findet ein paar Kilometer weiter der Sinsheimer Herbst statt. Über 85 mobile Händler aus ganz Europa, Weinhändler und Selbstvermarkter der Region sowie der Sinsheimer Einzelhandel laden mit dem Duft von Zwiebelkuchen und Wein in der Nase zum Einkaufsbummel entlang der Hauptstraße ein.

Beim Eberbacher Apfeltag dreht sich alles um der Deutschen wohl liebstes Obst. Das Apfeltag-Wochenende 8./9.  Oktober beginnt am Samstag mit dem Kinder-Nachmittag mit vielen Spielen, bei denen es immer um den Apfel geht. Am Sonntag gibt es neben vielen Informationen und Attraktionen rund um den Apfel auch die Frucht selbst in den verschiedensten Arten zur Verkostung: frischer Apfelmost, knackige Äpfel, leckerer Apfelkuchen. Wem läuft da nicht das Wasser im Munde zusammen?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Die Jahreszeiten des Weins” in Weinsberg nimmt Sie Weinexperte Rudolf Fox bei den “Herbstfantasien” am 22. Oktober mit auf den Rundgang entlang des Wein- und Rosenrundwegs. Bei einer kleinen Traubenverkostung können Sie die Unterschiede der verschiedenen Sorten schmecken und Weinerlebnisführerin Margarete Drautz wird den Rundweg durch Herbstgedichte auflockern. Ab 17 Uhr gibt es in der Vinothek Neuen Wein und Zwiebelkuchen.

Am 23. Oktober wird es in Wolframs-Eschenbach musikalisch beim diesjährigen Herbstkonzert des Gesangvereins “Frohsinn 1860″ e.V., dem Jugendchor “Next Generation” sowie weiteren Gästen.

Bunt wie die Blätter im Herbst: So verspricht der traditionelle Kulmbacher Herbstmarkt am letzten Oktoberwochenende zu werden. Vom 28. bis 30. Oktober verwandelt sich der Zentralparkplatz in der historischen Innenstadt wieder in einen beliebten Treffpunkt für Jung und Alt, der viele Möglichkeiten zum einkaufen, schauen und “waafen” bietet.

Burg Guttenberg im Neckartal

Spannend wird es am 28. Oktober für Kinder ab 4 Jahren und Junggebliebene in der Sophienhöhle bei Burg Rabenstein in der Fränkischen Schweiz. Unter dem Titel “Von einem, der auszog das Fürchten zu lernen” erzählt “Pablo”, der von den Kindern geliebte Höhlenführer, Höhlenmärchen zu Halloween.

Auf der Burg Guttenberg sind am 29. Oktober die Hexen los. Beim Großen Hexenspektakel mit Hexen, Drachtentöchtern, Feuergnom und mittelalterlichen Musici geht es heiß her. Dazu gibt es ein Mahl, bei dem der Hexentrunk natürlich nicht fehlen wird.

Über eine Woche lang geht es in Rothenburg ob der Tauber ums bummeln, einkaufen, schlemmen und sich informieren. Die Rothenburger Herbstmesse mit Gewerbeschau und angeschlossenem Volksfest findet vom 29. Oktober bis 6. November statt.

Jedes Jahr am 31. Oktober kann man inzwischen überall auf kleine Hexen und Geister treffen. So auch in diesem Jahr auf Schloss Heidelberg, wo Kinder ab 8 Jahren bei “Schaurige Basteleien und Geisterstunde Halloween” gemeinsam Masken basteln und eine Geisterstunde im Schloss erleben.

Seit einigen Jahren steht das Fest Halloween am letzten Oktobertag im Vordergrund, doch an diesem Tag wird in Deutschland auch der Reformationstag gefeiert. Aus diesem Anlass führen am 31. Oktober Martin Luther und Katharina von Bora “höchstpersönlich” durch die Veste Coburg. Luther hatte dort während des Augsburger Reichstages 1530 ein gutes halbes Jahr gewohnt.

Tag des offenen Denkmals 2011

9. September 2011

Am kommenden Sonntag, dem 11. September findet bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt. Historische Gebäude und Orte, die sonst nicht oder nur teilweise der Öffentlichkeit zugänglich sind, öffnen an diesem Tag ihre Türen und laden mit zahlreichen Aktionen dazu ein, unser kulturelles Erbe zu verstehen und zu bewahren.

Ein Rückblick in die Geschichte des Tags des offenen Denkmals

Die Veste Heldburg in Bad Colberg-Heldburg

1984 rief Jack Lang in Frankreich die “Journées Portes ouvertes monuments historiques” ins Leben. Wegen der guten Resonanz folgten bald auch andere Länder, 1991 griff dann der Europarat die Idee auf und rief offiziell die European Heritage Days aus. Der erste bundesweite Tag des offenen Denkmals, koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, fand 1993 mit etwa 2 Millionen Besuchern statt. In 21 europäischen Ländern sind es damals insgesamt 10 Millionen Besucher. In den folgenden Jahren geht die Erfolgsgeschichte dieser Idee weiter – 2010 beteiligen sich alle 49 Länder der europäischen Kulturkonvention an den European Heritage Days. In Deutschland nehmen über 2.600 Kommunen mit mehr als 7.500 Denkmalen teil. Bundesweit sind rund 4,5 Millionen Besucher am 12. September zum Tag des offenen Denkmals unterwegs.

Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert

Seit 1999 stand der Denkmaltag erstmals unter einem Motto. Ziel der Schwerpunktthemen ist es, den regionalen und lokalen Veranstaltern immer wieder neue Impulse und Anregungen für den Tag des offenen Denkmals zu geben. Rund die Hälfte aller Veranstaltungen 2011 steht unter dem diesjährigen Motto “Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert”. Damit widmet sich der Denkmaltag einer der stilistisch vielseitigsten und an technischen Neuerungen reichsten Epoche der Bau- und Kunstgeschichte. Politisch wie gesellschaftlich war das 19. Jahrhundert von Umbrüchen geprägt: Durch die napoleonischen Kriege und den Rheinbund wurde das Heilige Römische Reich Deutscher Nation handlungsunfähig und erlosch. Napoleons Einfall, die Neuordnung Europas im Wiener Kongress 1815 und die Reichsgründung 1871 brachten weit reichende strukturelle Veränderungen mit sich. Wirtschaftliche Blüte, verbesserte Reisewege und Transportmittel machten das Reisen im 19. Jahrhundert vielen Künstlern und Wissenschaftlern möglich. Ideen und Stile wurden neu miteinander kombiniert und über die Landesgrenzen hinaus ausgetauscht. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit der eigenen Geschichte sowie deren romantische Verklärung führten in Architektur und bildender Kunst zu einer Rückbesinnung auf die Formensprache der Vergangenheit: Von der Kunst der Antike bis zum Barock wurden die unterschiedlichen Elemente miteinander verbunden und quasi neue Stile entwickelt. Die Beschäftigung nicht nur mit der klassischen Antike, sondern insbesondere mit den regionalen archäologischen Hinterlassenschaften war gleichzeitig die Geburtsstunde der modernen Archäologie. Die Industrialisierung und die damit verbundene Landflucht verursachten tiefgreifende Veränderungen in der Baukultur der Städte.

Im Folgenden möchten wir Ihnen eine Auswahl der Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals entlang der Burgenstraße vorstellen. Mehr

Informationen über den bundesweiten Tag des offenen Denkmals mit vielen Hintergründen und dem vollständigen Programm gibt es unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

"Das Schloss zu Schwetzingen" von Theodor Verhas

Schwetzingen:

In Schwetzingen gibt es gleich mehrere Aktionen an diesem Tag:
11 Uhr, Karl-Wörn-Haus, Vortrag über den romantischen Maler Theodor Verhas, der vor 200 Jahren in Schwetzingen geboren wurde
11 Uhr, Schloss-Ehrenhof, Führung durch den englischen Landschaftsgarten
14 Uhr, Schloss-Ehrenhof, Führung zum Merkurtempel
13 – 16 Uhr, Rothacker’sches Haus, Führungen und Informationen zum Haus und zu den Eiskellern der ehemals größten Schwetzinger Brauerei
14 – 17 Uhr, Jagdstern/Sternallee, Kurzvorträge im Rahmen des UNESCO-Weltkulturerbeantrags zum Jagdstern, zur Höfischen Jagd und zum Vanitas-Projekt von Bildhauer Günther Braun
16 Uhr, Einweihung der Tafel des historischen Pfads zur Sternallee, umrahmt vom Jagdhornbläserkreis Hubertus aus Heidelberg mit Kurzvorträgen zum Thema Wald, zur Sternallee und zum Vanitas-Projekt

 

Mosbach:

In Mosbach haben einige Denkmäler geöffnet und es werden Führungen angeboten:

16 Uhr, Gutleutanlage, Besichtigung und Führung der Anlage sowie des angrenzenden jüdischen Friedhofs
13 – 18 Uhr, Tempelhaus, Führungen zu jeder vollen Stunde
11 – 18 Uhr, evangelische Stiftskirche und katholische St. Juliana geöffnet, 13 Uhr Führung durch den katholischen Teil, 14 Uhr Führung durch den evangelischen Teil des Gebäudes
13 Uhr, Klostergarten, Führung durch den Klostergarten mit mehr als 200 Heilkräutern
ab 13.30 Uhr, Bismarckturm, Informationen zur Baugeschichte des Turmes und Besichtigung
9 – 12 Uhr, Villa Hübner, die heutige Kanzlei öffnet die Tür für Besucher

In der Altstadt Bad Wimpfens

Bad Wimpfen:

Auch die Stadt Bad Wimpfen beteiligt sich mit verschiedenen Angeboten:
11 – 17 Uhr, Rathaus-Foyer, historische Fotoausstellung “Wimpfen im Wandel der Zeit”
11.30/ 15.30 Uhr, Wormser Hof, “Nachtwächterposse – Eine Reise durch die Wimpfener Geschichte”
14.30 Uhr, Wormser Hof, Aufführung eines Renaissance-Tanzes durch die Gruppe Tanzschuh
20 Uhr, Lindenplatz, Nachtwächterführung durch die Talstadt

Heilbronn:

In diesem Jahr werden in Heilbronn von der unteren Denkmalbehörde und dem Stadtarchiv drei besondere Denkmäler vorgestellt.
1. Köpferbrunnenanlage von 1879
Carl Bartholomäus Bläß, erster Vorstand des Heilbronner Verschönerungsvereins, regte für das Köpfertal bereits 1863 den Bau einer Anlage um den älteren Brunnen an. Der wurde durch die Lithographie der Heilbronner Brüder Wolff um 1835 bekannt und damit zu einem Ausflugsziel im biedermeierlichen Heilbronn. Der Brunnen wurde architektonisch durch eine so genannte Eremitage betont. Die Anlage umfasst neben der neugotischen Quellstube auch einen offenen mehreckigen Pavillon von 1910 sowie die landschaftsgärtnerisch angelegte Parkanlage.
13 Uhr, Führung mit Treffpunkt am Köpferweg am südlichen Ende des Köpferstausees
2. Villa Mertz am Rosenberg von 1811
Der Kaufmann Georg Friedrich Rund begründete 1727 am östlichen Neckarufer am Fuße des Rosenbergs ein Handlungshaus, Heilbronns ältestes gewerbliches Unternehmen. Erben der Runds war die Familie Mertz. Der Kaufmann Christian Mertz (1772 – 1824) ließ sich 1811 hier ein klassizistisches Landhaus am Ufer des alten Neckar erstellen. Das Gebäude repräsentiert den typischen Villenstil des Klassizismus und ist eine der ältesten erhaltenen Wohngebäude der Stadt.
15 Uhr, Führung mit Treffpunkt am Rosenberg 1 in der Nähe des Götzenturms
3. Das Lapidarium im Alten Milchhof, Frankfurter Straße 75, ist eine spannende Sammlung von steinernen Zeitzeugen aus acht Jahrhunderten. Die Besucher erwartet eine Fülle von Grabdenkmälern, Brunnenfiguren, Mark- und Wappensteinen und Hausinschriften. Zum diesjährigen Motto des Tags des offenen Denkmals zeigt das Lapidarium besondere Stücke aus der Zeit des Jugendstils.
11 – 16 Uhr geöffnet, Führungen um 11.30, 13.30 und 15 Uhr

Mittelalter auf der Burgruine Weibertreu in Weinsberg

Weinsberg:

Zu dem “Tag unseres besonderen Kulturdenkmals” lädt die Stadt Weinsberg die Besucher auf die Burgruine Weibertreu und schickt sie damit auf

eine Reise zurück ins Spätmittelalter und die Frührenaissance: Die Interessengemeinschaft “Eisenbeißer und Schwartenhals” wird das Lager- und Alltagsleben der Landsknechte im süddeutschen Raum nachstellen und für die Besucher erlebbar machen.

Rothenburg ob der Tauber:

Auch in Rothenburg ob der Tauber werden an diesem Tag einige Aktionen angeboten:
So zeigt die Evangelische Kirchengemeinde im Dekanatshaus zwischen 14 und 17 Uhr das sonst nicht zugängliche Farbfresko “Der verlorene Sohn”. Das in einem Patrizierhaus gelegene Hotel Eisenhut lädt ein zu historischen Hausführungen. Der Markusturm mit Büttelhaus mit mehreren ehemaligen Gefängniszellen lässt sich an diesem Tag von innen erkunden (Führungen um 11 und 15 Uhr), und auch diverse Museen offerieren an diesem Tag Führungen für interessierte Gäste: Deutsches Weihnachtsmuseum um 11 und 15 Uhr, Reichsstadtmuseum Führung um 11 Uhr, das Puppen- und Spielzeugmuseum bietet stündliche Führungen an.

 


Ansbach:

Beringershof in Ansbach

In Ansbach kann man mit verschiedenen Führungen Einblicke in die Geschichte der Stadt erlangen:
9 Uhr, Joseph-Fruth-Platz, Führung über den Jüdischen Friedhof
10 Uhr, Schlossplatz, “Ansbacher Innenhöfe” – Führung durch historische Innenhöfe der Altstadt
10.30 Uhr, Schlossplatz, Barock-Führung durch die Innenstadt
11 Uhr, Anscavallo, “Ansbach zum Kennenlernen”, Stadtführung
11 Uhr, “Seht mal, Figuren aus Bronze! Damals und heute” – Führung zur Skulpturenmeile für Familien
11.30 Uhr, Schlossplatz, Kinder-Stadtführung
13 Uhr, Schlossplatz, “Mit Stadtsekretär Hettinger durch Ansbach” – Kostümführung
14 – 16 Uhr, St. Gumbertus, Markgrafen-Gruft – Führung alle 15 Minuten
14 – 16 Uhr, St. Gumbertus, Schwanenritterkapelle – Führung alle 15 Minuten
14 – 16 Uhr, Rosenbadstraße, Synagoge und Ritualbäder, Führungen alle 15 Minuten
14 – 16 Uhr, Karlsplatz, Kirchturm von St. Ludwig – Turmbesteigung
14 – 16 Uhr, Uzstraße 30, Herrieder Tor, Turmbesteigung
17 Uhr, Heilig-Kreuz-Kirche, Führung über den Stadtfriedhof
17 Uhr, Hofgarten-Eingang am Schlossplatz, Führung durch den Hofgarten
18 – 19 Uhr, Bischof-Meiser-Straße, Führung durch das Retty-Palais – kostenlose Zeitkarten im Amt für Kultur und Touristik solange der Vorrat reicht

Roth:

Das Museum Schloss Ratibor in Roth hat am Tag des offenen Denkmals von 13 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Führungen zum Thema “Wohnkultur eines Industriebarons – Die historische Ausstattung im Schloss Ratibor” werden um 14 und 15 Uhr angeboten. Im Hause des Kommerzienrats: “Aus dem Photoalbum der Baronin Minna von Stieber” ist das Thema einer Multimediapräsentation.

Forchheim:

Die Stadt Forchheim nutzt den Tag des offenen Denkmals, renovierte und gut sanierte Baudenkmäler den interessierten Besuchern zu zeigen. Aktuelle und interessante Gebäudezustände können an drei Gebäuden, die sich alle in Privatbesitz befinden, in Forchheim besichtigt werden. Alle Häuser sind von 10 – 12 Uhr und 14 -16 Uhr geöffnet, Besucher werden während dieser Zeit von den Besitzern des Gebäudes oder von Mitarbeitern der Stadtverwaltung informiert.
1. Das Objekt in der Hornschuchallee 30 war schon vor zwei Jahren beim Tag des offenen Denkmals zur Besichtigung angemeldet. Damals war das Gebäude notdürftig statisch gesichert, der ursprüngliche Bauzustand war erkennbar. Die umfangreichen restauratorischen Arbeiten haben viel Zeit benötigt, so dass das Vorhaben auch jetzt noch nicht im endgültigen Zustand gezeigt werden kann.
2. Das Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft in der Badstraße 7 wurde in diesem Jahr nicht nur mit neuen Farben an der Fassade versehen, sondern mit hochwertigen Gestaltungen und Umbauten im Gebäudeinneren für die künftige Nutzung saniert. Dacherker beleben die Wohnebene im Dachgeschoss, das mittig vorhandene Treppenhaus wurde den Wohnnutzungen beziehungsweise der vorgesehenen Praxis im Erdgeschoss geschickt zugeordnet.
3. Ein drittes Gebäude in der Kapellenstraße 2 steht auch zur Einsicht zur Verfügung. Auch dieses Gebäude konnte schon in der Rohbauphase angesehen werden. In ihm ist das Fuchsen-Krippla untergebracht. Der Eigentümer kümmert sich nicht nur um den Bestand und Erhalt des Krippenraumes, sondern nutzt die aufwändig renovierten Räume in den oberen Geschossen für ein Fotostudio. Unterschiedliche Räume mit verschiedenen Motiven für abwechselnde Fotogelegenheiten wecken die Neugier für dieses Objekt.

Diebsturm in Ebern

Ebern:

Nach 10 Jahren wird der Diebsturm in Ebern, der sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, wieder geöffnet und kann von Besuchern von

innen besichtigt werden. Der Zugang erfolgt über ein Gerüst, um die Einstiegsluke in sechs Metern Höhe zu erreichen. Bis zum Jahre 1811 verbüßten schwere Verbrecher im Turm an der südöstlichen Ecke der Stadtmauer ausbruchsicher längere Haftstrafen. Am Sonntag ist der Turm von 10 – 16 Uhr offen, spezielle Führungen zum Thema finden um 10.30 und 14 Uhr statt.

Seßlach:

Anlässlich des Tags des offenen Denkmals findet in Seßlach im Kultursaal um 18 Uhr ein Duo-Abend mit Karlheinz Busch (Violoncello und Moderation) und Hans-Dieter Bauer (Klavier) statt. Motto des Abends ist “Die Französische Revolution und die Wirkung auf die Musik”. Es werden Werke von Ludwig van Beethoven (1770 – 1827), Felix Mendelssohn-Barholdy (1809 – 1847), Robert Schumann (1810 – 1856), Frederic Chopin (1810 – 1849) und Klement Slavicky (1910 – 1999) gespielt.

Bad Colberg-Heldburg:

Die Veste Heldburg in Bad Colberg-Heldburg beteiligt sich schon seit 1996 am Tag des offenen Denkmals – so auch in diesem Jahr:
Die Veste ist von 10 – 18 Uhr geöffnet. Ab 10 Uhr informieren historisch gekleidete Burgführer auf Rundgängen über die Geschichte der Burg. Als Beitrag zum diesjährigen Motto erleben die Besucher eine Plauderei mit Georg II. und der Freifrau von Heldburg im romantischen Ambiente des gotischen Zimmers (Freifrauenkemenate). Um 11 und 13 Uhr finden Baustellenführungen statt, in denen über die Sanierungsarbeiten am Heidenbau und am Französischen Bau informiert wird. In der Pfeilerhalle des Kommandantenbaues ist die Präsentation zur geplanten Einrichtung des Deutschen Burgenmuseums zu sehen. In der Amtsstube erwartet die Besucher eine reich gedeckte Kaffeetafel mit traditionellen Heldburger Kuchenspezialitäten.

"Röhl-Villa" in Kulmbach

Kulmbach:

Auch in Kulmbach war das 19. Jahrhundert geprägt von gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen, von zunehmender Industrialisierung und wirtschaftlichem Aufschwung. Auf dem Programm des Tages des offenen Denkmals stehen in Kulmbach die ehemalige “Röhl-Villa”, der Alte Friedhof, der Bahnhof und verschiedene Gründerzeit-Villen.
13 Uhr, Röhl-Villa, Eröffnung durch Oberbürgermeister Henry Schramm und Landrat Klaus-Peter Söllner
13.30 und 15 Uhr, Röhl-Villa, Präsentation über die Geschichte und die Sanierung der “Röhl-Villa”. Führungen nach Bedarf
14 Uhr, Eingang zum Alten Friedhof neben der Nikolaikirche, Führung über den Alten Friedhof
15 Uhr, Bahnhofsvorplatz, Führung “Der Bahnhof und die Kulmbacher Villen”

Bayreuth:

In Bayreuth werden zum Tag des offenen Denkmals unter anderem kostenlose Führungen und Museumsbesichtigungen angeboten:
11, 14 und 15 Uhr, Treffpunkt am Jean-Paul-Museum, Führungen entlang eines Teilstücks des Jean-Paul-Weges in der Innenstadt
10 und 14 Uhr, Treffpunkt Gaststätte Röhrensee, Führungen durch den Bürgerpark Röhrensee
13.30 und 15 Uhr, Treffpunkt Gaststätte Bürgerreuth, Führungen von der Bürgerreuth zum Siegesturm
10 – 17 Uhr, Kunstmuseum im Alten Rathaus, mit Führung um 11 Uhr durch das historische Gebäude, 12 und 14.30 Uhr Führungen durch die neue Ausstellung “Georg Meistermann”. 13.30 – 16.30 Uhr, Willi-Werkstatt des Museums für junge Besucher, Kinderprogramm “Wir bauen detailgetreu aus Pappe, Papier und Farbe unser Kunstmuseum”
14 – 17 Uhr, Besichtigungsmöglichkeit der neu restaurierte Jean-Paul-Dichterstube in der Rollwenzelei
13 – 16 Uhr, Archäologisches Museum
14 Uhr, Führung durch das Maisel’s Brauerei- und Büttnereimuseum
11, 13 und 15 Uhr, Führungen durch die Firmenräume der Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne

Draußen spielt die Musik (und das Theater) – Klappe die Erste

7. Juli 2011

 

“Lass uns doch mal wieder ins Theater gehen” – “Ach nein, bei dem schönen Wetter möchte ich nicht drinnen sitzen.” – “Kein Problem, Theater gibt´s auch Open Air.”

 

Haben Sie auch schon einmal ähnlichen Dialog geführt? Dann ist dieser Beitrag genau das Richtige für Sie! Wir stellen Ihnen die Freilichtspiele an der Burgenstraße vor, die diesen Sommer auf sie warten. So müssen Sie nicht auf Theater verzichten und können voll und ganz das herrliche Wetter genießen.

 

 

Bayreuth (4. Juni bis 21. August)

 

Die Sommerspiele der Studiobühne locken schon seit vielen Jahren ihr Publikum an die historischen Spielstätten der Markgräfin Wilhelmine. Dieses Jahr im Programm stehen die Komödien “Verlorene Liebesmüh” (von W. Shakespeare), ein heiteres und farbenfrohes Schauspiel über Begehren, Intrigen und Freundschaft, sowie die berühmte Stück “Der Diener zweier Herren” in der Tradition der italienischen Commedia dell’arte, das mir der Flucht des angeblichen Mörders des Bruders seiner Geliebten beginnt und sich zu einem amüsanten Verwirrspiel entwickelt.

 

Szene aus dem Stück "Der Diener zweier Herrn" im Römischen Theater der Eremitage, Foto: Studiobühne Bayreuth

Szene aus dem Stück "Der Diener zweier Herrn" im Römischen Theater der Eremitage, Foto: Studiobühne Bayreuth

 

Musikalischer geht es bei dem Stück “Tannreuther, Meistersinger” zu, welches gekonnt die beiden Wagner-Werke Tannhäuser und Die Meistersinger verknüft.

Das Theaterstück  “Pettersson, Findus und der Hahn” soll mit Witz und viel Gesang das junge Publikum fürs Theater begeistern. An bestimmten Tagen können sich auch Kindergarten- und Schulgruppen anmelden.

Besonderheit in diesem Jahr ist die Theaterwerkstatt für Kinder und Jugendliche von 10 bis 16 Jahren. Es wird gemeinsam eine Inszenierungen erarbeitet, die dann vor Eltern und Freunden aufgeführt wird. Dabei sollen die Teilnehmer spielerisch die verschiedenen Ausdrucksmittel des Theaters kennen lernen.

Alle Termine mit ausführlicher Beschreibung der Programminhalte und weitere Infos zur Studiobühne Bayreuth erfahren Sie hier.

 

 

Schwäbisch Hall (3. Juni bis 26. August)

 

Die Freilichtspiele in Schwäbisch Hall haben für den Theaterfreund von allem Etwas in petto: ob Komödie, Tragikomödie oder Musikal. Sie haben die Wahl – acht verschiedene Stücke warten auf Sie.

Neben bekannten Stücken wie “My Fair Lady” und den “Bremer Stadtmusikanten” werden Ihnen weitere besuchenswerte Stücke geboten:

“Summer of Love” dreht sich um eine Liebesgeschichte, die im Vordergrung einer Ära großer Veränderungen spielt und mit bekannter 60-er Jahre Musik passend untermalt wird.

Amerikanische Geschichte und Politik bietet Ihnen das Stück “Boston Princes”, welches den Aufstieg von John F. Kennedy beschreibt und als Gewinnerstück des Autorenwettbewerbes “Schreiben wie Shakespeare”  (anläßlich des 10-jährigen Bestehens des Haller Globe Theaters im Jahr 2010) hervorging.

Nicht fehlen darf natürlich ein Werk von Heinrich von Kleist, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 200. Mal jährt. In der Inszenierung seiner Novelle “Kohlhaas” kämpft ein Pferdehändler mit allen Waffen gegen den Staat, um den Tod seiner Frau zu rächen.

 

Theatervorstellungen auf der Großen Treppe am Marktplatz

Theatervorstellungen auf der Großen Treppe am Marktplatz

 

Auf der Webseite der Freilichtspiele finden Sie weitere Informationen zum Programm und können direkt die Veranstaltung(en) Ihrer Wahl buchen.  Es besteht außerdem die Möglichkeit das zugehörige Faltblatt hier kostenlos zu bestellen.

Kommen Sie von außerhalb und möchten neben dem Besuch der Freilichspiele auch noch die Stadt kennenlernen? Für all diejenigen hat die Touristik und Marketing Schwäbsich Hall ein spezielles Pauschal-Arrangement zusammengestellt.

 

 

Rothenburg ob der Tauber (24. Juni bis zum 27. August)

 

Die Freilichtsaison in Rothenburg spielt sich im Hof eines ehemaligen Dominikanerinnenklosters ab. Das in dieser beeindruckenden Kulisse beheimatete Toppler-Theater ging im Jahr 2008 an den Start und bietet neben Theatervorstellungen zugleich auch Kleinkunst, Musik und andere kulturelle Veranstaltungen.

 

Ein Blick ins Toppler-Theater während einer Aufführung

 

Neben zwei Eigenproduktionen stehen Ihnen sieben weitere Veranstaltungen zur Auswahl. Kömodie und Tragödie in Einem bietet das Stück “Indien”, welches das Leben zweier spießiger Inspektoren porträtiert. Meistererzählungen von Anton Tschechows und welttberühmte Zigeunermusik, Tangos und Romanzen von Pjotr Leschenkos – teils in russischer Sprache und mit Violine, Akkordeon und Klavier begleitet – erklingen in “Der Schaden des Tabaks“. Mit dem Musical “Komm Casanova, küss’ mich!” gibt es Filmklassiker und Operettenhits auf die Ohren. Zudem werden Sie in der Vorstellung “Honey on Lips” von drei bezaubernden Damen mit Evergreens und Swing in die 30er Jahre zurückversetzt. Auch Schwänke des Nürnberger Schuhmacher-Poeten Hans-Sachs werden Ihnen im Topplker-Theater geboten.

Weiterführende Informationen zum Spielplan finden Sie auf der Website des Toppler-Theaters. Dort bekommen Sie außerdem durch Mitschnitte verschiedener Aufführungen einen Einblick in die Theaterstädte.

 

 

Kronach ( 29. Juni bis 27. August)

Die Faust-Festspiele auf der Festung Rosenberg gehören schon seit 1995 fest in den Kronacher Veranstaltungkalender. Neben Goethes weltberühmtem “Faust I” werden jedes Jahr andere Klassikern aufgeführt. In diesem Jahr zeigt Ihnen das Festspiel-Ensemble  “Das Käthchen von Heilbronn” und “Der Heiratsantrag und der Bär”.

Weitere Informationen und einen Online-Bestellservice bietet Ihnen die Website der Faust-Festspiele.

 

Faust unter freiem Himmel - das etwas andere Theatererlebnis

Faust unter freiem Himmel - das etwas andere Theatererlebnis

 

 

Auf einen Blick: Die Jubiläen an der Burgenstraße

21. April 2011

Bayreuth

200. Geburtstag des weltberühmten Musikers Franz Liszt

 

Coburg

150. Todestag von Prinz Albert

  • verschiedene Ausstellungen von September 2011 bis Anfang 2012
  • Sonderführungen
  • Musikabende

150. Geburtstag von Ferdinand von Sachsen-Coburg und Gotha sowie Zar von Bulgarien

150 Jahre Deutscher Schützenbund

20 Jahre Sambafestival vom 8. bis 10. Juli

 

Heidelberg

625 Jahre Universität Heidelberg

  • Sonderführung “Die Universität Heidelberg – Magister, Philister und Scholaren” der Heidelberg Marketing GmbH
  • Ausstellung “625 Jahre Forschung und Lehre an der Ruperto Carola” vom 20. April bis 4. Dezember
  • Festwoche 25. Juni bis 2. Juli

 

Mannheim

125 Jahre Automobil

  • Welturaufführung der “autosymphonic” am 10. September
  • Lesung: Angela Elis liest aus ihrem Buch über Bertha Benz „Mein Traum ist länger als die Nacht“ am 17. Mai
  • Ausstellung “Innovative Konzepte für die Zukunft”  im Mannheimer Mercedes Benz Werk am 21. Mai (10:00 Uhr)
  • Buch “Tatort” Mannheim – Wie das Automobil entstand

 

Rothenburg

100 Jahre Schäfertanz – Festwochenende am 2./3. Juli

700 Jahre St. Jakobs Kirche

 

Seßlach

650 Jahre Heilgersdorf – Jubiläumsveranstaltung am 5. Juni

Neuigkeiten im April (2)

21. April 2011

Abenberg – Neue Ausstellungen in den Museen auf der Burg

Das Klöppelmuseum zeigt seit dem 20. März 2011 in der Sonderausstellung “Schwedische Spitzenkunst – Klöppeln zwischen Tradition und Moderne” Einblicke in die Entwicklung des Klöppelns in dem skandinavischen Land. Ab dem 10. April 2011 spürt die Ausstellung “Heimat im Koffer – Heimat im Herzen – Heimat auf dem Teller” im Haus fränkischer Geschichte auf Burg Abenberg dem Heimatbegriff auf sehr persönliche Art nach. Weitere Informationen

Klöppelkunst aus Schweden, Foto: Abenberg

Klöppelkunst aus Schweden

Heidelberg – Deutschlands älteste Universität feiert Jubiläum

Vor 625 Jahren wurde die Ruperto Carola gegründet, die Heidelberg und seine Geschichte bis in die heutige Zeit wesentlich geprägt hat. Aus diesem Anlass gibt es von April bis Oktober immer samstags um 14.30 Uhr die neue Sonderführung „Die Universität Heidelberg – Magister, Philister und Scholaren“. Sie startet auf dem Universitätsplatz und führt unter anderem in die Alte Aula, den Studentenkarzer und die Peterskirche, wo seit mehr als 100 Jahren Universitätsgottesdienste abgehalten werden. Mehr Information

Außerdem zeigt die Universitätsbibliothek die Ausstellung “625 Jahre Forschung und Lehre an der Ruperto Carola”. Sie veranschaulicht am Beispiel ausgewählter Persönlichkeiten die seit Jahrhunderten bestehende herausragende Bedeutung und Vielfalt der Heidelberger Forschung. Mehr Information

Universitätsbibliothek in Heidelberg, Foto: Heidelberg Marketing GmbH

Universitätsbibliothek in Heidelberg

Heidelberg – Tourist Information in neuem Gewand

Mit einer neu gestalteten Tourist-information am Hauptbahnhof erwartet Heidelberg seit dem 1. April seine Gäste aus aller Welt. Durch den Umbau in den letzten Monaten ist ein modern gestalteter Innenraum entstanden und die Orientierung für Kunden wurde wesentlich verbessert. Zudem wurde ein barrierefreier Zugang mit Automatiktüren geschaffen. Die Tourist Information am Hauptbahnhof hat in der Saison (April bis Oktober) Montag – Samstag von 9 bis 19 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 18  Uhr geöffnet.

tDie neu gestaltete Tourist-Information in Heidelberg, Foto: Heidelberg Marketing GmbH

Die neu gestaltete Tourist-Information in Heidelberg

Burg Guttenberg – Zuwachs in der Deutschen Greifenwarte

In der Deutschen Greifenwarte hat sich die Flugbesatzung um zwei Sperbergeier erhöht. So sind in der Saison 2011 bei den täglichen Flugvorführungen um 11 und um 15 Uhr jetzt erstmals bis zu fünf Geierarten zu sehen. Außerdem erfreuen sich die vor zwei Jahren eingeführten Falknerstunden für Kinder und für Erwachsenen so großer Beliebtheit, dass dieses Angebot ausgebaut wurde. Falkner und Vögel können ab sofort auch für auswärtige Veranstaltungen gebucht werden. Mehr Information

Falknerstunden auf Burg Guttenberg, Foto: Burg Guttenberg

Falknerstunden auf Burg Guttenberg

Kirchberg an der Jagst – “300 Jahre Apotheken in Kirchberg”

Von 3. April bis 25. September 2011 ist im Sandel’schen Museum die Sonderausstellung “300 Jahre Apotheken in Kirchberg” zu sehen. 1711 wurde die erste Apotheke am Ort eröffnet. Auf dem Dachboden des historischen Apothekengebäudes von 1806 hat sich ein umfangreicher Fundus an alten Geräten, Gefäßen, Rezeptbüchern, Herbarien und anderem aus der Kirchberger Apothekengeschichte erhalten. Anhand dieser Objekte zeigt Martin Schimpf, der Vorgänger der heutigen Apothekeninhaberin, in der Ausstellung, wie sich die Arbeit des Apothekers im Laufe von 300 Jahren verändert hat. Weitere Informationen

Apothekengeschichte im Sandel´schen Museum, Foto: Stadt Kirchberg

Apothekengeschichte im Sandel´schen Museum

Rothenburg ob der Tauber – neuer Kletterwald

Ab dem 16. April 2011 gibt es in Rothenburg ob der Tauber eine neue sportliche Attraktion, den Rothenburger Kletterwald. Auf über 71 Kletterelementen in sechs Parcours mit unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden gibt es Spaß und Abenteuer für die ganze Familie: Schwingen am Tarzanseil, Balancieren über wackelige Brücken, Fliegen an Seilen mit bis zu 120 Metern Länge durch den Wald. Es geht immer von Baum zu Baum in einer Höhe von ein bis siebzehn Meter. Mehr Information

Kletterwald in Rothenburg ob der Tauber, Foto: Stadt Rothenburg o.d.T.

Kletterwald in Rothenburg ob der Tauber

Bamberg – neue Sehenswürdigkeit “Rucksack House”

Ab dem 10. April installiert der ehemalige Stipendiat des Internationalen Künstlerhauses Villa Concordia Stefan Eberstadt wird sein “Rucksack House”, eine begehbare Skulptur – angesiedelt zwischen Kunst und Architektur – in Bamberg. Das Objekt ist sozusagen ein schwebender, beleuchteter Raum, eine temporäre “Minimalskulptur”. Das “Rucksack House” wird mit Stahlbändern an ein Gebäude im Stadtzentrum Bambergs gehängt und dient als Raumerweiterung. Es wird voraussichtlich ein Jahr lang zu bestaunen sein. Mehr Information

"Rucksack House", Foto: Bamberg Tourismus & Kongress Service

"Rucksack House"

Fränkische Schweiz – Neue Sonderführungen auf Schloss Unteraufseß

Zum Saisonbeginn am 1. April werden auf Schloss Unteraufseß neue Sonderführungen für Gruppen angeboten. Dazu gehört auch die Führung “Hans von Aufseß – eine Familiengeschichte”, die sich dem bekanntesten Mitglied derer von Aufseß widmet. Der Gründer des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg hat auf diesem Schloss einen großen Teil seines Lebens verbracht und hier seine reichhaltige Kunstsammlung begonnen, die später einmal der Grundstock des Germanischen Nationalmuseums werden sollte. Weitere Informationen unter Telefon: 09198/ 998217

Schloss Unteraufseß, Foto: Stadt Aufseß

Schloss Unteraufseß