Archiv für das Tag 'Veranstaltungen'

Öhringen – seit Jahresbeginn neues Mitglied der Burgenstraße!

29. Januar 2012

Die Burgenstraße freut sich über ein neues Mitglied! Seit dem 1. Januar 2012  schließt Öhringen die Lücke zwischen Weinsberg und Neuenstein und bereichert die Burgenstraße um ein weiteres attraktives Ziel. Die Stadt liegt eingebettet in die schöne Landschaft Hohenlohes, deren Bezeichnung auf das Geschlecht derer von Hohenlohe zurück geht, die auch in Öhringen eine wichtige Rolle gespielt haben.
Anja Hettenbach, Mitarbeiterin in der Tourist-Information Öhringen: “Öhringen ist Teil der Burgenstraße, da die “heimliche Hauptstadt Hohenlohes” mit ihrem ehemaligen Residenzschloss und dem historischen Hofgarten ein schönes Eingangsportal ins Hohenloher Land, dem ´Land der Burgen und Schlösser´ bietet.”

Das Kornhaus am Öhringer Marktplatz


Die ältesten Ursprünge Öhringens reichen bis in die Steinzeit zurück. Geschichtlich bedeutsam wurde die Stadt erstmals unter den Römern, bei denen sie als “Vicus Aurelianus”, benannt nach dem damaligen Kaiser Marcus Aurelius, durch ihre Lage eine große wirtschaftliche und militärische Bedeutung erlangte. Der Limes, ein fünf Meter hoher Grenzwall, schützte die römische und einheimische Bevölkerung vor den von Osten andrängenden Germanen. Das heutige Weltkulturerbe kann noch heute nahe Öhringen auf knapp 300 Metern begangen werden. Als jedoch um 260 nach Christus die Alamannen in die Region eindrangen, zerfiel das römische Öhringen.
Erst 800 Jahre später taucht die Stadt als Oringowe wieder aus der Geschichte auf. 1037 entstand mit der Gründung eines Öhringer Chorherrenstifts ein erstes geistliches Zentrum. Dessen Gründungsurkunde ist die älteste, die bisher überhaupt über Öhringen gefunden wurde und wird noch heute im Hohenlohe Zentralarchive in Neuenstein, ebenfalls Mitglied der Burgenstraße, aufbewahrt.
Gute 200 Jahre später erregte ein Streit zwischen den Herren von Hohenlohe und Weinsberg über die Vogtei des Stifts große Aufmerksamkeit. In der Urkunde des “Öhringer Weistum” wurde 1253 der Schiedsspruch niedergeschrieben, in dem Öhringen als Stadt bezeichnet wird. Einen Beleg für die offizielle Erhebung Öhringens als Stadt gibt es nicht, jedoch wurden im “Öhringer Weistum” die geistlichen und weltlichen Rechte der Stadt neu geregelt. Die Urkunde gilt derzeit als eine der ältesten in deutscher Sprache.
Das Geschlecht derer von Hohenlohe übte vom 13. bis ins 19. Jahrhundert großen Einfluss auf die Entwicklung Öhringens aus.  Die spätere Fürstenfamilie erhob die Stadt im 17. Jahrhundert zur Residenz. Auch in baulicher Hinsicht wurden damals zahlreiche Marksteine gesetzt, die bis heute das Stadtbild prägen. 

Das Öhringer Schloss

Das Öhringer Schloss – Residenz der Familie von Hohenlohe
Öhringer Schloss wurde 1611 nach Plänen des gräflich hohenlohischen Baumeisters Georg Kern im Renaissance-Stil erbaut und diente ursprünglich als Witwensitz der Gräfin Magdalena von Hohenlohe. Im Laufe der Geschichte wurde es durch das Haus Hohenlohe zum Fürstensitz und zur Residenz erhoben.
Die historischen Repräsentationsräume Blauer und Weißer Saal, das von Hofmaler Schillinger gestaltete Landschaftszimmer und der riesige Gewölbekeller sind, trotz Umbau des Schlosses zum Sitz der Stadtverwaltung, erhalten geblieben und dienen heute als stimmungsvolle Räumlichkeiten für Konzerte und Veranstaltungen. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung sind während der Dienstzeiten gerne bereit, interessierten Besuchern einen kurzen Blick in die Säle des Schlosses zu gewähren, sofern diese nicht wegen einer Besprechung oder Tagung belegt sind. Besucher können sich einfach an der Information im Schloss melden.
Eine große Freitreppe führt vom Schlosshof in den malerischen Hofgarten, der mit seinem Jahrhunderte alten Baumbestand, Wasserlauf, Tiergehege und ehemaligem Hoftheater mit Orangerie eine wunderschöne grüne Oase mitten in der Stadt bildet. Wurde er einst als barocker Schlossgarten angelegt, so ist er heute eher ein Landschaftspark, der einen wunderschönen Rahmen für vielfältige Feste bietet. Bis ins Jahr 2016 wird der Hofgarten behutsam weiterentwickelt, um dann als Teil der Öhringer Landesgartenschau unter dem Motto „Der Limes blüht auf“ viele Besucher und Gäste anzulocken.

Das Schloss und die Stiftskirche von Öhringen

Noch mehr Sehenswürdigkeiten
Markant überragen die beiden Türme der spätgotischen Stiftskirche den mittelalterlichen Stadtkern, deren Bau auf das von Kaisermutter Adelheid im Jahr 1037 gegründete Chorherrenstift zurückgeht. In der Krypta der Kirche steht der Sarkophag der Stifterin.
Das Obere Tor wurde im Jahre 1792 unter Fürst Ludwig Friedrich Karl zu Hohenlohe-Neuenstein-Öhringen durch Johann Wilhelm Glenck und Johann Georg Glenck erbaut. Das im klassizistischen Stil gehaltene Tor wurde an jener Stelle errichtet, an welcher einst ein sogenannter Obertorturm aus der Stauferzeit gestanden hatte.
Erbaut wurde das Alte Rathaus im Jahre 1504 am Standort des abgebrannten früheren Rathauses, das Graf Kraft VI. von Hohenlohe im Jahre 1496 der Bürgerschaft übergeben hatte. Das stadtbildprägende Gebäude beherbergt seit dem Jahr 1994 die Stadtbücherei der Stadt Öhringen und ist ein kulturell bedeutsamer Anlaufpunkt für Gäste und Besucher aus der gesamten Region.

Die Öhringer Museen
Öhringen hat dem Besucher auch einige Museen anzubieten, die ganz unterschiedliche Themen näher beleuchten. Das Weygang-Museum geht auf den Öhringer Bürger August Weygang (1859 – 1946) zurück, der sein gesamtes Vermögen in Gestalt der “August-und-Thekla-Weygang-Stiftung” der Stadt vermachte, unter der Bedingung, dass in seinem Haus “für alle Zeiten” ein Museum eingerichtet würde. Heute werden dort eine bedeutende Zinn- und Fayencesammlung sowie die Römerfunde aus Öhringen präsentiert. August Weygang war Zinngießer, dessen Handwerksbetrieb zu einem der bedeutendsten der Branche wurde. Daher ist dem Museum eine Zinngießerwerkstatt angeschlossen, die unter anderem Platz für besondere Aktionen ist wie beispielsweise das traditionelle Hasengießen vor Ostern. Kinder können ihre eigene Figur gießen, bearbeiten und dann natürlich mit nach Hause nehmen.
Das Turm-Museum befindet sich auf dem Blasturm der Stiftskirche und war gleichzeitig städtischer Wachturm wie auch Kirchturm. Der Lebens- und Arbeitsplatz des Öhringer Türmers sowie die frühere Nutzung wird den Besuchern auf lebendige Weise dargestellt.
Die Werkstatt Pflaumer war früher eine Schlosserei und später Schleiferei und Messerschmiede. Drei Generationen pflegten die alten Überlieferungen und bewahrten alles nur denkbare Brauchbare auf, so dass der Besucher des Museums Werkstatt Pflaumer heute Einblicke in ein altes Handwerk mit seinen Traditionen und Veränderungen erhalten kann. Die Einrichtung der Werkstatt blieb über Generationen hinweg fast unverändert, was das Filmteam des ARD-Spielfilms “Carl und Bertha Benz” dazu veranlasste dort die Szenen der ersten Wirkungsstätte des Automobilerfinders zu drehen.
Das Auto- und Motorradmuseum und angeschlossene Museum für modernes Glas geht aus der Sammelleidenschaft des Gründers Paul Heyd hervor. Gezeigt werden hauptsächlich Autos und Motorräder der 50er und 60er Jahre. Daneben wird Glaskunst der Jahre 1950 bis 2000 ausgestellt.
Im Meeresmuseum werden die schönsten Muschel- und Schneckenarten aus allen Weltmeeren, darunter viele seltene Stücke wie Tiefwasserformen aus bis zu 4200 Metern Tiefe gezeigt. Die private Sammlung von Kurt Kreipl umfasst derzeit mehr als 36.000 Stücke, von denen ca. 1.800 im Museum zu sehen sind.

Das Öhringer Weindorf

Veranstaltungen im Jahresreigen
Jeweils am dritten Montag im Februar strömen jährlich Tausende von Besuchern auf den traditionellen Öhringer Pferdemarkt. Der Markt findet bereits seit 1823 regelmäßig statt und verbindet auf anschauliche Weise alte Traditionen mit zeitgemäßer und innovativer Landtechnik. Inmitten der malerischen Kulisse des Öhringer Marktplatzes und Schlosshofes kredenzen regionale Weingärtnergenossenschaften und private Weingüter während des Hohenloher Weindorfes ihre edlen Tropfen. Zudem locken in jedem Jahr ein attraktives musikalisches Rahmenprogramm sowie kulinarische Schmankerl viele Weinfreunde in die Stadt.
Einen Abend lang geht es in Öhringen um „die Bretter, die die Welt bedeuten“: Zur Langen Nacht der Kultur präsentieren Theatergruppen aus der Region Auszüge aus ihrem Programm. Zusammen mit Musik und Lichtilluminationen machen sie Öhringen für eine Nacht zu einer großen Theaterbühne. Vorhang auf! Ein bezauberndes Wintermärchen erleben die Besucher in der Vorweihnachtszeit in Öhringen. Vor der romantischen Kulisse von Schloss und Stiftskirche laden auf dem Marktplatz und in den verwinkelten Gassen Kunsthandwerker der Region zum Bummel über den Weihnachtsmarkt ein.


Öhringen mit Führungen entdecken

Besucher Öhringens erhalten in der Tourist-Information das kostenlose Faltblatt “historischer Stadtführer“. Damit kann man – ähnlich dem Weg einer Stadtführung – die wichtigsten Sehenswürdigkeiten in einem Rundgang besuchen. Es gibt auch an ein paar Terminen im Jahr öffentliche Stadtführungen – bitte fragen Sie dazu auch in der Tourist-Information nach.
Für Gruppen hat Öhringen einige Führungen anzubieten, bei denen die Besucher allerhand über die Große Kreisstadt erfahren können. Die allgemeine Stadtführung nimmt sie mit auf einen Rundgang durch den historischen Stadtkern Öhringens und zeigt neben den bekannten Sehenswürdigkeiten auch verborgene Winkel und Ecken. “Langeweile tschüss und ade!” heißt es bei den Spielstadtführungen durch Öhringen, die für Kinder zwischen 6 und 12 Jahren das Richtige sind. Die Umgebung Öhringens können Besucher beispielsweise bei den Führungen am UNESCO-Welterbe Limes oder, wer sich lieber von der hügeligen Weinlandschaft verzaubern lassen möchte, bei den Wein-Erlebnisführungen entdecken. Sowohl für Kinder als auch Erwachsene bieten sich auch die natur- und heimatkundlichen Führungen mit einer erfahrenen Naturparkführerin an. Wer lieber alleine unterwegs ist, für den ist die AudioTour durch den Schwäbischen Wald – “Abhören erlaubt!” – eine gute Wahl. Mit dem Handy können zahlreiche Audiodateien über Sehenswürdigkeiten angewählt werden.

Mehr Informationen über Öhringen erhalten Sie bei der Tourist-Information am Marktplatz 15, per Telefon 0 79 41/ 68-118, per Email unter tourist@oehringen.de oder im Internet unter www.oehringen.de. Natürlich findet sich Öhringen auch bereits auf der Internetseite der Burgenstraße und im Burgenstraßen-Katalog 2012!

Die Burgenstraße freut sich, dass Öhringen neues Mitglied unserer Ferienstraße ist

und lädt alle Besucher der Route ein, diese schöne Stadt in Hohenlohe näher kennenzulernen.

Wein, Kürbis & Co – Veranstaltungen im Herbst, Teil 2

19. September 2011

Im ersten Teil von “Wein, Kürbis & Co” hatten wir Ihnen die herbstlichen Veranstaltungen entlang der Burgenstraße im September vorgestellt. Nun naht der Oktober mit großen Schritten und es ist Zeit die Termine für diesen “goldenen” Monat vorzustellen. Wir sind sicher, auch diesmal ist etwas für Sie dabei!

Kürbismarkt in Mosbach

Der Veranstaltungsreigen im Oktober wird eingeleitet vom Kürbismarkt in Mosbach. Kürbisse, Früchte, bunte Farben, Lichter und Schönes für Behaglichkeit daheim – das alles gehört jetzt zur Jahreszeit und zum herbstlichen Erlebnismarkt am 1. Oktober.

Um zwischendurch wieder ein paar Pfunde purzeln zu lassen, bieten sich die Rothenburger Herbstwanderwochen “Wandern durch die bunten Herbstwälder” vom 8. bis 16. Oktober an. Um nur ein paar der geplanten Touren zu nennen: Mühlenwanderung, Waldwanderung, Kneipp-Wanderung, Weinbergwanderung “Stein und Wein” oder gar Nordic Walking – die Landschaft rund um Rothenburg ob der Tauber lässt Genießern das Herz höher schlagen.

Gutes Essen in historischem Ambiente, dazu noch ein traumhafter Ausblick auf das Neckartal – so lassen sich die Wildspezialitäten, die vom 8. bis 28. Oktober die Speisekarte im Hotel Restaurant Burg Hornberg erweitern, besonders gut schmecken.

Kulturelle Darbietungen, ein historischer Festumzug um 12 Uhr, das historische Pfalzgrafenpaar, Musikgruppen und Präsentationen verschiedener Handwerksberufe – das alles können Sie beim Besuch des Kurpfälzer Erntefestes im herrlichen Fachwerkambiente der Mosbacher Altstadt am 9. Oktober sehen.

Auf dem Sinsheimer Herbst

Ebenfalls am 9. Oktober findet ein paar Kilometer weiter der Sinsheimer Herbst statt. Über 85 mobile Händler aus ganz Europa, Weinhändler und Selbstvermarkter der Region sowie der Sinsheimer Einzelhandel laden mit dem Duft von Zwiebelkuchen und Wein in der Nase zum Einkaufsbummel entlang der Hauptstraße ein.

Beim Eberbacher Apfeltag dreht sich alles um der Deutschen wohl liebstes Obst. Das Apfeltag-Wochenende 8./9.  Oktober beginnt am Samstag mit dem Kinder-Nachmittag mit vielen Spielen, bei denen es immer um den Apfel geht. Am Sonntag gibt es neben vielen Informationen und Attraktionen rund um den Apfel auch die Frucht selbst in den verschiedensten Arten zur Verkostung: frischer Apfelmost, knackige Äpfel, leckerer Apfelkuchen. Wem läuft da nicht das Wasser im Munde zusammen?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Die Jahreszeiten des Weins” in Weinsberg nimmt Sie Weinexperte Rudolf Fox bei den “Herbstfantasien” am 22. Oktober mit auf den Rundgang entlang des Wein- und Rosenrundwegs. Bei einer kleinen Traubenverkostung können Sie die Unterschiede der verschiedenen Sorten schmecken und Weinerlebnisführerin Margarete Drautz wird den Rundweg durch Herbstgedichte auflockern. Ab 17 Uhr gibt es in der Vinothek Neuen Wein und Zwiebelkuchen.

Am 23. Oktober wird es in Wolframs-Eschenbach musikalisch beim diesjährigen Herbstkonzert des Gesangvereins “Frohsinn 1860″ e.V., dem Jugendchor “Next Generation” sowie weiteren Gästen.

Bunt wie die Blätter im Herbst: So verspricht der traditionelle Kulmbacher Herbstmarkt am letzten Oktoberwochenende zu werden. Vom 28. bis 30. Oktober verwandelt sich der Zentralparkplatz in der historischen Innenstadt wieder in einen beliebten Treffpunkt für Jung und Alt, der viele Möglichkeiten zum einkaufen, schauen und “waafen” bietet.

Burg Guttenberg im Neckartal

Spannend wird es am 28. Oktober für Kinder ab 4 Jahren und Junggebliebene in der Sophienhöhle bei Burg Rabenstein in der Fränkischen Schweiz. Unter dem Titel “Von einem, der auszog das Fürchten zu lernen” erzählt “Pablo”, der von den Kindern geliebte Höhlenführer, Höhlenmärchen zu Halloween.

Auf der Burg Guttenberg sind am 29. Oktober die Hexen los. Beim Großen Hexenspektakel mit Hexen, Drachtentöchtern, Feuergnom und mittelalterlichen Musici geht es heiß her. Dazu gibt es ein Mahl, bei dem der Hexentrunk natürlich nicht fehlen wird.

Über eine Woche lang geht es in Rothenburg ob der Tauber ums bummeln, einkaufen, schlemmen und sich informieren. Die Rothenburger Herbstmesse mit Gewerbeschau und angeschlossenem Volksfest findet vom 29. Oktober bis 6. November statt.

Jedes Jahr am 31. Oktober kann man inzwischen überall auf kleine Hexen und Geister treffen. So auch in diesem Jahr auf Schloss Heidelberg, wo Kinder ab 8 Jahren bei “Schaurige Basteleien und Geisterstunde Halloween” gemeinsam Masken basteln und eine Geisterstunde im Schloss erleben.

Seit einigen Jahren steht das Fest Halloween am letzten Oktobertag im Vordergrund, doch an diesem Tag wird in Deutschland auch der Reformationstag gefeiert. Aus diesem Anlass führen am 31. Oktober Martin Luther und Katharina von Bora “höchstpersönlich” durch die Veste Coburg. Luther hatte dort während des Augsburger Reichstages 1530 ein gutes halbes Jahr gewohnt.

Tag des offenen Denkmals 2011

9. September 2011

Am kommenden Sonntag, dem 11. September findet bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt. Historische Gebäude und Orte, die sonst nicht oder nur teilweise der Öffentlichkeit zugänglich sind, öffnen an diesem Tag ihre Türen und laden mit zahlreichen Aktionen dazu ein, unser kulturelles Erbe zu verstehen und zu bewahren.

Ein Rückblick in die Geschichte des Tags des offenen Denkmals

Die Veste Heldburg in Bad Colberg-Heldburg

1984 rief Jack Lang in Frankreich die “Journées Portes ouvertes monuments historiques” ins Leben. Wegen der guten Resonanz folgten bald auch andere Länder, 1991 griff dann der Europarat die Idee auf und rief offiziell die European Heritage Days aus. Der erste bundesweite Tag des offenen Denkmals, koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, fand 1993 mit etwa 2 Millionen Besuchern statt. In 21 europäischen Ländern sind es damals insgesamt 10 Millionen Besucher. In den folgenden Jahren geht die Erfolgsgeschichte dieser Idee weiter – 2010 beteiligen sich alle 49 Länder der europäischen Kulturkonvention an den European Heritage Days. In Deutschland nehmen über 2.600 Kommunen mit mehr als 7.500 Denkmalen teil. Bundesweit sind rund 4,5 Millionen Besucher am 12. September zum Tag des offenen Denkmals unterwegs.

Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert

Seit 1999 stand der Denkmaltag erstmals unter einem Motto. Ziel der Schwerpunktthemen ist es, den regionalen und lokalen Veranstaltern immer wieder neue Impulse und Anregungen für den Tag des offenen Denkmals zu geben. Rund die Hälfte aller Veranstaltungen 2011 steht unter dem diesjährigen Motto “Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert”. Damit widmet sich der Denkmaltag einer der stilistisch vielseitigsten und an technischen Neuerungen reichsten Epoche der Bau- und Kunstgeschichte. Politisch wie gesellschaftlich war das 19. Jahrhundert von Umbrüchen geprägt: Durch die napoleonischen Kriege und den Rheinbund wurde das Heilige Römische Reich Deutscher Nation handlungsunfähig und erlosch. Napoleons Einfall, die Neuordnung Europas im Wiener Kongress 1815 und die Reichsgründung 1871 brachten weit reichende strukturelle Veränderungen mit sich. Wirtschaftliche Blüte, verbesserte Reisewege und Transportmittel machten das Reisen im 19. Jahrhundert vielen Künstlern und Wissenschaftlern möglich. Ideen und Stile wurden neu miteinander kombiniert und über die Landesgrenzen hinaus ausgetauscht. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit der eigenen Geschichte sowie deren romantische Verklärung führten in Architektur und bildender Kunst zu einer Rückbesinnung auf die Formensprache der Vergangenheit: Von der Kunst der Antike bis zum Barock wurden die unterschiedlichen Elemente miteinander verbunden und quasi neue Stile entwickelt. Die Beschäftigung nicht nur mit der klassischen Antike, sondern insbesondere mit den regionalen archäologischen Hinterlassenschaften war gleichzeitig die Geburtsstunde der modernen Archäologie. Die Industrialisierung und die damit verbundene Landflucht verursachten tiefgreifende Veränderungen in der Baukultur der Städte.

Im Folgenden möchten wir Ihnen eine Auswahl der Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals entlang der Burgenstraße vorstellen. Mehr

Informationen über den bundesweiten Tag des offenen Denkmals mit vielen Hintergründen und dem vollständigen Programm gibt es unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

"Das Schloss zu Schwetzingen" von Theodor Verhas

Schwetzingen:

In Schwetzingen gibt es gleich mehrere Aktionen an diesem Tag:
11 Uhr, Karl-Wörn-Haus, Vortrag über den romantischen Maler Theodor Verhas, der vor 200 Jahren in Schwetzingen geboren wurde
11 Uhr, Schloss-Ehrenhof, Führung durch den englischen Landschaftsgarten
14 Uhr, Schloss-Ehrenhof, Führung zum Merkurtempel
13 – 16 Uhr, Rothacker’sches Haus, Führungen und Informationen zum Haus und zu den Eiskellern der ehemals größten Schwetzinger Brauerei
14 – 17 Uhr, Jagdstern/Sternallee, Kurzvorträge im Rahmen des UNESCO-Weltkulturerbeantrags zum Jagdstern, zur Höfischen Jagd und zum Vanitas-Projekt von Bildhauer Günther Braun
16 Uhr, Einweihung der Tafel des historischen Pfads zur Sternallee, umrahmt vom Jagdhornbläserkreis Hubertus aus Heidelberg mit Kurzvorträgen zum Thema Wald, zur Sternallee und zum Vanitas-Projekt

 

Mosbach:

In Mosbach haben einige Denkmäler geöffnet und es werden Führungen angeboten:

16 Uhr, Gutleutanlage, Besichtigung und Führung der Anlage sowie des angrenzenden jüdischen Friedhofs
13 – 18 Uhr, Tempelhaus, Führungen zu jeder vollen Stunde
11 – 18 Uhr, evangelische Stiftskirche und katholische St. Juliana geöffnet, 13 Uhr Führung durch den katholischen Teil, 14 Uhr Führung durch den evangelischen Teil des Gebäudes
13 Uhr, Klostergarten, Führung durch den Klostergarten mit mehr als 200 Heilkräutern
ab 13.30 Uhr, Bismarckturm, Informationen zur Baugeschichte des Turmes und Besichtigung
9 – 12 Uhr, Villa Hübner, die heutige Kanzlei öffnet die Tür für Besucher

In der Altstadt Bad Wimpfens

Bad Wimpfen:

Auch die Stadt Bad Wimpfen beteiligt sich mit verschiedenen Angeboten:
11 – 17 Uhr, Rathaus-Foyer, historische Fotoausstellung “Wimpfen im Wandel der Zeit”
11.30/ 15.30 Uhr, Wormser Hof, “Nachtwächterposse – Eine Reise durch die Wimpfener Geschichte”
14.30 Uhr, Wormser Hof, Aufführung eines Renaissance-Tanzes durch die Gruppe Tanzschuh
20 Uhr, Lindenplatz, Nachtwächterführung durch die Talstadt

Heilbronn:

In diesem Jahr werden in Heilbronn von der unteren Denkmalbehörde und dem Stadtarchiv drei besondere Denkmäler vorgestellt.
1. Köpferbrunnenanlage von 1879
Carl Bartholomäus Bläß, erster Vorstand des Heilbronner Verschönerungsvereins, regte für das Köpfertal bereits 1863 den Bau einer Anlage um den älteren Brunnen an. Der wurde durch die Lithographie der Heilbronner Brüder Wolff um 1835 bekannt und damit zu einem Ausflugsziel im biedermeierlichen Heilbronn. Der Brunnen wurde architektonisch durch eine so genannte Eremitage betont. Die Anlage umfasst neben der neugotischen Quellstube auch einen offenen mehreckigen Pavillon von 1910 sowie die landschaftsgärtnerisch angelegte Parkanlage.
13 Uhr, Führung mit Treffpunkt am Köpferweg am südlichen Ende des Köpferstausees
2. Villa Mertz am Rosenberg von 1811
Der Kaufmann Georg Friedrich Rund begründete 1727 am östlichen Neckarufer am Fuße des Rosenbergs ein Handlungshaus, Heilbronns ältestes gewerbliches Unternehmen. Erben der Runds war die Familie Mertz. Der Kaufmann Christian Mertz (1772 – 1824) ließ sich 1811 hier ein klassizistisches Landhaus am Ufer des alten Neckar erstellen. Das Gebäude repräsentiert den typischen Villenstil des Klassizismus und ist eine der ältesten erhaltenen Wohngebäude der Stadt.
15 Uhr, Führung mit Treffpunkt am Rosenberg 1 in der Nähe des Götzenturms
3. Das Lapidarium im Alten Milchhof, Frankfurter Straße 75, ist eine spannende Sammlung von steinernen Zeitzeugen aus acht Jahrhunderten. Die Besucher erwartet eine Fülle von Grabdenkmälern, Brunnenfiguren, Mark- und Wappensteinen und Hausinschriften. Zum diesjährigen Motto des Tags des offenen Denkmals zeigt das Lapidarium besondere Stücke aus der Zeit des Jugendstils.
11 – 16 Uhr geöffnet, Führungen um 11.30, 13.30 und 15 Uhr

Mittelalter auf der Burgruine Weibertreu in Weinsberg

Weinsberg:

Zu dem “Tag unseres besonderen Kulturdenkmals” lädt die Stadt Weinsberg die Besucher auf die Burgruine Weibertreu und schickt sie damit auf

eine Reise zurück ins Spätmittelalter und die Frührenaissance: Die Interessengemeinschaft “Eisenbeißer und Schwartenhals” wird das Lager- und Alltagsleben der Landsknechte im süddeutschen Raum nachstellen und für die Besucher erlebbar machen.

Rothenburg ob der Tauber:

Auch in Rothenburg ob der Tauber werden an diesem Tag einige Aktionen angeboten:
So zeigt die Evangelische Kirchengemeinde im Dekanatshaus zwischen 14 und 17 Uhr das sonst nicht zugängliche Farbfresko “Der verlorene Sohn”. Das in einem Patrizierhaus gelegene Hotel Eisenhut lädt ein zu historischen Hausführungen. Der Markusturm mit Büttelhaus mit mehreren ehemaligen Gefängniszellen lässt sich an diesem Tag von innen erkunden (Führungen um 11 und 15 Uhr), und auch diverse Museen offerieren an diesem Tag Führungen für interessierte Gäste: Deutsches Weihnachtsmuseum um 11 und 15 Uhr, Reichsstadtmuseum Führung um 11 Uhr, das Puppen- und Spielzeugmuseum bietet stündliche Führungen an.

 


Ansbach:

Beringershof in Ansbach

In Ansbach kann man mit verschiedenen Führungen Einblicke in die Geschichte der Stadt erlangen:
9 Uhr, Joseph-Fruth-Platz, Führung über den Jüdischen Friedhof
10 Uhr, Schlossplatz, “Ansbacher Innenhöfe” – Führung durch historische Innenhöfe der Altstadt
10.30 Uhr, Schlossplatz, Barock-Führung durch die Innenstadt
11 Uhr, Anscavallo, “Ansbach zum Kennenlernen”, Stadtführung
11 Uhr, “Seht mal, Figuren aus Bronze! Damals und heute” – Führung zur Skulpturenmeile für Familien
11.30 Uhr, Schlossplatz, Kinder-Stadtführung
13 Uhr, Schlossplatz, “Mit Stadtsekretär Hettinger durch Ansbach” – Kostümführung
14 – 16 Uhr, St. Gumbertus, Markgrafen-Gruft – Führung alle 15 Minuten
14 – 16 Uhr, St. Gumbertus, Schwanenritterkapelle – Führung alle 15 Minuten
14 – 16 Uhr, Rosenbadstraße, Synagoge und Ritualbäder, Führungen alle 15 Minuten
14 – 16 Uhr, Karlsplatz, Kirchturm von St. Ludwig – Turmbesteigung
14 – 16 Uhr, Uzstraße 30, Herrieder Tor, Turmbesteigung
17 Uhr, Heilig-Kreuz-Kirche, Führung über den Stadtfriedhof
17 Uhr, Hofgarten-Eingang am Schlossplatz, Führung durch den Hofgarten
18 – 19 Uhr, Bischof-Meiser-Straße, Führung durch das Retty-Palais – kostenlose Zeitkarten im Amt für Kultur und Touristik solange der Vorrat reicht

Roth:

Das Museum Schloss Ratibor in Roth hat am Tag des offenen Denkmals von 13 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Führungen zum Thema “Wohnkultur eines Industriebarons – Die historische Ausstattung im Schloss Ratibor” werden um 14 und 15 Uhr angeboten. Im Hause des Kommerzienrats: “Aus dem Photoalbum der Baronin Minna von Stieber” ist das Thema einer Multimediapräsentation.

Forchheim:

Die Stadt Forchheim nutzt den Tag des offenen Denkmals, renovierte und gut sanierte Baudenkmäler den interessierten Besuchern zu zeigen. Aktuelle und interessante Gebäudezustände können an drei Gebäuden, die sich alle in Privatbesitz befinden, in Forchheim besichtigt werden. Alle Häuser sind von 10 – 12 Uhr und 14 -16 Uhr geöffnet, Besucher werden während dieser Zeit von den Besitzern des Gebäudes oder von Mitarbeitern der Stadtverwaltung informiert.
1. Das Objekt in der Hornschuchallee 30 war schon vor zwei Jahren beim Tag des offenen Denkmals zur Besichtigung angemeldet. Damals war das Gebäude notdürftig statisch gesichert, der ursprüngliche Bauzustand war erkennbar. Die umfangreichen restauratorischen Arbeiten haben viel Zeit benötigt, so dass das Vorhaben auch jetzt noch nicht im endgültigen Zustand gezeigt werden kann.
2. Das Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft in der Badstraße 7 wurde in diesem Jahr nicht nur mit neuen Farben an der Fassade versehen, sondern mit hochwertigen Gestaltungen und Umbauten im Gebäudeinneren für die künftige Nutzung saniert. Dacherker beleben die Wohnebene im Dachgeschoss, das mittig vorhandene Treppenhaus wurde den Wohnnutzungen beziehungsweise der vorgesehenen Praxis im Erdgeschoss geschickt zugeordnet.
3. Ein drittes Gebäude in der Kapellenstraße 2 steht auch zur Einsicht zur Verfügung. Auch dieses Gebäude konnte schon in der Rohbauphase angesehen werden. In ihm ist das Fuchsen-Krippla untergebracht. Der Eigentümer kümmert sich nicht nur um den Bestand und Erhalt des Krippenraumes, sondern nutzt die aufwändig renovierten Räume in den oberen Geschossen für ein Fotostudio. Unterschiedliche Räume mit verschiedenen Motiven für abwechselnde Fotogelegenheiten wecken die Neugier für dieses Objekt.

Diebsturm in Ebern

Ebern:

Nach 10 Jahren wird der Diebsturm in Ebern, der sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, wieder geöffnet und kann von Besuchern von

innen besichtigt werden. Der Zugang erfolgt über ein Gerüst, um die Einstiegsluke in sechs Metern Höhe zu erreichen. Bis zum Jahre 1811 verbüßten schwere Verbrecher im Turm an der südöstlichen Ecke der Stadtmauer ausbruchsicher längere Haftstrafen. Am Sonntag ist der Turm von 10 – 16 Uhr offen, spezielle Führungen zum Thema finden um 10.30 und 14 Uhr statt.

Seßlach:

Anlässlich des Tags des offenen Denkmals findet in Seßlach im Kultursaal um 18 Uhr ein Duo-Abend mit Karlheinz Busch (Violoncello und Moderation) und Hans-Dieter Bauer (Klavier) statt. Motto des Abends ist “Die Französische Revolution und die Wirkung auf die Musik”. Es werden Werke von Ludwig van Beethoven (1770 – 1827), Felix Mendelssohn-Barholdy (1809 – 1847), Robert Schumann (1810 – 1856), Frederic Chopin (1810 – 1849) und Klement Slavicky (1910 – 1999) gespielt.

Bad Colberg-Heldburg:

Die Veste Heldburg in Bad Colberg-Heldburg beteiligt sich schon seit 1996 am Tag des offenen Denkmals – so auch in diesem Jahr:
Die Veste ist von 10 – 18 Uhr geöffnet. Ab 10 Uhr informieren historisch gekleidete Burgführer auf Rundgängen über die Geschichte der Burg. Als Beitrag zum diesjährigen Motto erleben die Besucher eine Plauderei mit Georg II. und der Freifrau von Heldburg im romantischen Ambiente des gotischen Zimmers (Freifrauenkemenate). Um 11 und 13 Uhr finden Baustellenführungen statt, in denen über die Sanierungsarbeiten am Heidenbau und am Französischen Bau informiert wird. In der Pfeilerhalle des Kommandantenbaues ist die Präsentation zur geplanten Einrichtung des Deutschen Burgenmuseums zu sehen. In der Amtsstube erwartet die Besucher eine reich gedeckte Kaffeetafel mit traditionellen Heldburger Kuchenspezialitäten.

"Röhl-Villa" in Kulmbach

Kulmbach:

Auch in Kulmbach war das 19. Jahrhundert geprägt von gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen, von zunehmender Industrialisierung und wirtschaftlichem Aufschwung. Auf dem Programm des Tages des offenen Denkmals stehen in Kulmbach die ehemalige “Röhl-Villa”, der Alte Friedhof, der Bahnhof und verschiedene Gründerzeit-Villen.
13 Uhr, Röhl-Villa, Eröffnung durch Oberbürgermeister Henry Schramm und Landrat Klaus-Peter Söllner
13.30 und 15 Uhr, Röhl-Villa, Präsentation über die Geschichte und die Sanierung der “Röhl-Villa”. Führungen nach Bedarf
14 Uhr, Eingang zum Alten Friedhof neben der Nikolaikirche, Führung über den Alten Friedhof
15 Uhr, Bahnhofsvorplatz, Führung “Der Bahnhof und die Kulmbacher Villen”

Bayreuth:

In Bayreuth werden zum Tag des offenen Denkmals unter anderem kostenlose Führungen und Museumsbesichtigungen angeboten:
11, 14 und 15 Uhr, Treffpunkt am Jean-Paul-Museum, Führungen entlang eines Teilstücks des Jean-Paul-Weges in der Innenstadt
10 und 14 Uhr, Treffpunkt Gaststätte Röhrensee, Führungen durch den Bürgerpark Röhrensee
13.30 und 15 Uhr, Treffpunkt Gaststätte Bürgerreuth, Führungen von der Bürgerreuth zum Siegesturm
10 – 17 Uhr, Kunstmuseum im Alten Rathaus, mit Führung um 11 Uhr durch das historische Gebäude, 12 und 14.30 Uhr Führungen durch die neue Ausstellung “Georg Meistermann”. 13.30 – 16.30 Uhr, Willi-Werkstatt des Museums für junge Besucher, Kinderprogramm “Wir bauen detailgetreu aus Pappe, Papier und Farbe unser Kunstmuseum”
14 – 17 Uhr, Besichtigungsmöglichkeit der neu restaurierte Jean-Paul-Dichterstube in der Rollwenzelei
13 – 16 Uhr, Archäologisches Museum
14 Uhr, Führung durch das Maisel’s Brauerei- und Büttnereimuseum
11, 13 und 15 Uhr, Führungen durch die Firmenräume der Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne

Wein, Kürbis & Co – Veranstaltungen im Herbst, Teil 1

8. September 2011

Die Nächte werden kühler, die ersten Blätter lassen schon etwas von dem baldigen bunten Kleid der Bäume erahnen und überall ist Erntezeit. Und damit beginnt auch die Zeit vieler herbstlicher Veranstaltungen, die nicht alle nur etwas für den Gaumen zu bieten haben. Entlang der Burgenstraße gibt es sicherlich für jeden Geschmack die richtige Veranstaltung.

Rund geht es bereits seit dem 26. August auf dem Nürnberger Herbstvolksfest, dem größten nordbayerischen Volksfest. Noch bis zum 11. September sorgen die vielen Fahrgeschäfte für Nervenkitzel und fränkische und internationale Spezialitäten sorgen für das leibliche Wohl.

Heilbronner Weindorf rund um das historische Rathaus

Köstlichen Genuss verspricht vom 9. bis 18. September das 41. Heilbronner Weindorf, das schon lange weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt ist. Zwölf Genossenschaften sowie siebzehn Weingüter und Kellereien aus dem Heilbronner Land und aus Hohenlohe bieten insgesamt 298 Weine der Jahrgänge 1999 und 2005 bis 2010 an. Während der Weindorf-Wochenenden finden samstags geführte Weinwanderungen mit Abschluss auf dem Weindorf statt.

Ein weiterer Termin in Nürnberg ist der Herbstmarkt auf dem Hauptmarkt, der vom 15. September bis 2. Oktober stattfindet. Neben dem attraktiven Rahmenprogramm auf der Bühne und einem vielfältigen Angebot insbesondere von Haushaltswaren, ist für das leibliche Wohl gesorgt: Als kulinarische Spezialitäten gibt es fränkischen Federweißen und frisch gebackenen Zwiebelkuchen.

Eine Wandergruppe bei den Genusswanderungen in der Rothseeregion

Um den “Kürbis – Das Herbstgemüse” geht es bei dem September-Termin der Genusswanderungen in der Rothseeregion. Die geführte Wanderung am 17. September geht zu einem Kürbisacker nördlich des Rothsees, wo die Wanderer interessante Hintergründe zum Kürbisanbau direkt von der Expertin und Pächterin des Ackers erfahren können. Und bei der Einkehr im nächstgelegenen Gasthof können dann natürlich Kürbisgerichte genossen werden. Bei der Genusswanderung am 15. Oktober geht es übrigens um den Karpfen.

In Weinsberg steht dieses Jahr ein Jubiläum an: 40 Jahre Weibertreu-Herbst! vom 23. bis 26. September wird das gemütliche “Weindorf im Zelt” unterhalb der Burgruine Weibertreu wieder zum Treffpunkt für Genießer, Feiernde und Familien. Die Besucher werden mit hervorragendem Wein aus der Region und einer Vielfalt an kulinarischen Leckerbissen verwöhnt.

In den Gassen und Straßen Heidelbergs bietet das Altstadtfest Heidelberger Herbst am 24. September den Besuchern ein facettenreiches Programm: Historischer Markt, Kunsthandwerkermarkt, Flohmarkt und Stände mit regionalen Spezialitäten laden zum Bummeln und Probieren ein.

Am 24. September feiert Heilbronn das Weinlesefest mitten in den Weinbergen des Wartbergs, dass aufgrund der fortgeschrittenen Vegetation in diesem Jahr nicht als Weinleseauftakt gefeiert werden kann. Grund zum Feiern gibt es dennoch, vor allem weil in diesem Jahr der neue Bürgerwein seine Premiere haben wird.

Ebenfalls die Weinlese gefeiert wird in Karlstein auf dem tschechischen Abschnitt der Burgenstraße. Bereits Karl IV. förderte in dieser Region den Weinanbau. An dem Wochenende 24./25. September werden die Gemeinde und die Burg Schauplatz der größten touristischen Veranstaltung des Jahres, bei der Ritter und Handwerker Geschichte lebendig werden lassen.

Herbstmarkt in Wolframs-Eschenbach

In Wolframs-Eschenbach, der Heimat des Parzivaldichters Wolfram von Eschenbach, findet am 25. September der hiesige Herbstmarkt statt, bei dem es allerhand Selbstgemachtes, Produkte aus der Landwirtschaft und natürlich alles rund um den Kürbis zu bestaunen und genießen gibt.

Rund um den Kürbis dreht es sich zwei Wochen lang bei den Kürbiswochen in Hirschhorn am Neckar. Vom 25. September bis 9. Oktober kann man sich mit Kürbisspezialitäten und anderen Leckereien der Hirschhorner Gastronomie verwöhnen lassen. Am Tag der Eröffnung gibt es zum verkaufsoffenen Sonntag im gesamten Altstadtbereich Verkaufsstände mit allerlei leckeren und dekorativen Kürbisvariationen.

Ein umfangreiches Programm hat der Haller Herbst Ende September zu bieten. Ob ein Besuch des traditionellen Weindorfs im Hospitalhof mit abwechslungsreichem Musikprogramm, ein Einkaufsbummel am verkaufsoffenen Sonntag mit vielen Aktionen und Attraktionen, Anfeuern der Vereine und Betriebe beim Buttenlauf auf dem Grasbödele, das Eintauchen in die architektonische Vergangenheit beim “Tag der offenen Keller” oder das Stöbern auf dem Flohmarkt in der Gelbinger Gasse – vom 30. September bis 2. Oktober wird sicher jeder in Schwäbisch Hall das Richtige für sich finden.

 

Es werde Licht – Lichterfeste und Illuminationen

18. Juli 2011

 

Mystisch, romantisch und magisch – das sind wohl die Worte, die Einem einfallen, wenn sich eine ganze Stadt oder sogar eine massive Burganlage durch Tausende von Fackeln,  Kerzen und Lasern in ein Lichter- und Farbenmeer verwandelt. Auch an der Burgenstraße spielen sich solche Schauspiele mehrfach im Jahr ab. Damit Sie genau Bescheid wissen, wo und wann Sie Zeuge dieser beeindruckenden Ereignisse werden können und was Sie dabei sonst noch so erwartet, stellen wir Ihnen hier die Highlights vor.

 

Kronach (15. bis 24. Juli)

 

Mit dem Event “KRONACH leuchtet” hat der Förderverein des Landkreises KRONACH Creativ ein beeindruckendes Event ins Leben gerufen. Durch Lichtinszenierungen erstrahlt die Stadt täglich ab 21.30 Uhr in einem hellen Glanz und und zeigt sich aus einer anderen Perspektive. Zum Thema passend werden dem Besucher Lichtkunstausstellungen präsentiert. Untermalt wird dieses Ereignis mit einem anspruchsvollen Rahmenprogramm und Erlebnisgastronomie.

Unser Tipp: Besuchen Sie Kronach am 23. Juli zur langen Museumsnacht auf der Festung Rosenberg und lassen Sie sich verzaubern von der besonderen Atmosphäre, die sich Ihnen dann in dieser hervorragend erhaltenen Burganlage bietet.

 

Mit Hilfe von Lichtinszenierungen präsentiert sich die Festung Rosenberg in einem ganz anderen Licht.

Mit Hilfe von Lichtinszenierungen präsentiert sich die Festung Rosenberg in einem ganz anderen Licht.

 

Als Erinnerung an diesen Event oder zum Verschenken, wird ein Jahreskalender für 2012 unter dem Titel “KRONACH leuchtet – das Bürgerfest” angefertigt. Das Tolle daran ist, Sie können Ihre eigenen Fotos einsenden. Damit Sie genügend Zeit haben und Motive bei verschiedener Lichtentinsität festhalten können, bleibt die Stadt in der Nacht vom 23. auf den 24. Juli bis es hell wird ununterbrochen beleuchtet.

Einen Einblick davon, was Sie bei biesem Event erwartet, bekommen Sie durch die Eindrücke aus den vergangenen Jahren. Das komplette Programm für dieses Jahr mit allen Informationen zu den Stationen, den Lichtinstallationen, dem Rahmenprogramm und seinen Künstlern und Musiker gibt es als PDF zum Download.

 

 

Schwetzingen (30. Juli)

 

Während der alljährlichen Illumination des Schlossgartens verwandelt sich die romantische Anlage in ein zauberhaftes Open-Air-Ambiente, bei dem Sie in ein Meer aus Licht und Farben tauchen. Dies ermöglichen über 2000 Fackeln und Kerzen sowie erstmalig hunderte von LED-Strahlern. Für eine ausgelassene Stimmung sorgen Live-Musik und Showeinlagen auf mehreren Bühnen  – von klassischen Darbietungen und professionellen Balletteinlagen über Feuertanz bis Comedy. Ein umfangreiches Kinderprogramm ist ebenso Bestandteil wie das krönende Abschluss-Höhenfeuerwerk am “Großen Weiher“. Außerdem dürfen Sie auf die interessanten Angebote der Gastronomie gespannt sein.

Ausführliche Informationen und die Möglichkeit zur Online-Bestellung Ihrer Eintrittskarte finden Sie hier.

 

 

Heidelberg (3. September)

 

Mit der Schlossbeleuchtung gedenken die Heidelberger dreimal im Sommer (ab ca. 22:15 Uhr) einem dramatischen Ereignis – der Zerstörung des Schlosses im Jahre 1693 durch die Franzosen. Generell hat das Feuer für die Stadt eine besondere Bedeutung: Mehrfach ist die Stadt schon abgebrannt. Daher flackern malerisch und gespenstisch die bengalischen Feuer an den Mauern der Ruine. Die Beleuchtung der schönen Fassade des Schlosses wird ergänzt durch ein festliches Brillant-Feuerwerk, das die ganze Altstadt in beeindruckenden Glanz taucht. Ein besonderes Erlebnis wird die Schlossbeleuchtung auf einem der Schiffe der Rhein-Neckar-Fahrgastschiffahrt. Zur Einstimmung findet vor jeder Schlossbeleuchtung  um 18.15 Uhr in der Heiliggeistkirche am Marktplatz ein festliches Konzert statt. Speziell für Besucher der Stadt bietet die Heidelberg Marketing GmbH eine Pauschale zur Schlossbeleuchtung an.

 

Die Beleuchtung des Heidelberger Schlosses bewundern jedes Jahr Tausende von Schaulustigen.

Die Beleuchtung des Heidelberger Schlosses bewundern jedes Jahr Tausende von Schaulustigen.

 

Mit einem grandiosen Feuerwerk wird dieses Ereignis besonders in Szene gesetzt.

Mit einem grandiosen Feuerwerk wird dieses Ereignis besonders in Szene gesetzt.

 

 

Fränkische Schweiz (26. und 31. Dezember, Januar)

 

Mit der Ewigen Anbetung und der Lichterprozession verbindet die Fränkische Schweiz eine lange Tradition. Hintergrund bildet das von Papst Klemens VIII. im Jahre 1592 eingeführte „vierzigstündige Gebet“. Daraus entwickelte sich das, was wir heute als „ewige Anbetung“ bezeichnen. Denn der 59. Bamberger Fürstbischof, Adam Friedrich von Seinsheim sorgte im 18. Jahrhundert dafür, dass im Bistum Bamberg jeden Tag in einer der Kirchengemeinden des Bistums ein Tag des Gebetes abgehalten wurde, sodass „auf ewig“ jeden Tag vor dem Allerheiligsten Altarsakrament gebetet wird.

Heute vollziehen drei Gemeinden an der Burgenstraße diesen Brauch:

In Gößweinstein bildet das historische Ereignis seit 2005 einen ganz besonderen Höhepunkt im Weihnachtskalender. Jährlich am 26. Dezember findet 16 Uhr die Ewige Anbetung in der Basilika Gößweinstein statt. Im Anschluss ( ca. 17 Uhr) bewegt sich die Lichterprozession durch die Straßen des Ortes. Zudem wird die Stadt an diesem Abend von Holzfeuern und bengalischen Feuern hell erleuchtet.

 

Bengalische Feuer erhellen die Burg Gößweinstein.

Bengalische Feuer erhellen die Burg Gößweinstein.

 

Im Ortsteil Nankendorf Waischenfelds erwacht diese Tradition immer am Silversternachmittag.  Eine anheimelnde Atmosphäre wird durch die rund 5000 Lichter gesorgt, die rund um die Hänge sowie am Wiesentufer brennen und sich im Fluss widerspiegeln.  Damit neben Holzfeuern, bengalischen und elektrischen Lichtern auch 3000 Wachslichter für Erleuchtung sorgen, sammeln die Bewohner das ganze Jahr über fleißig Wachreste. Denn um diese Anzahl an Lichtern herzustellen, werden etwa 20 Zentner Kerzenwachs benötigt. Einige Tage vor Silvester treffen sich dazu Feuerwehrleute und Kinder, die die Blechbüchsen und Friedhofsschalen mit Wachs zu füllen und sie mit einem Docht aus alten Teppichresten oder Putzlappen zu versehen. Das Wachs wird zunächst in einem riesigen Kessel am Flussufer der Wiesent über einem großem Lagerfeuer geschmolzen.

 

Jedes Jahr am Dreikönigstag (6.Januar) feiert die Kirchengemeinde Pottenstein ihren traditionellen Beschluss der Ewigen Anbetung. Der Lichterzauber, der durch ca. 1.000 Feuer auf den Felsen rings um den Ort entsteht, zieht Besucher aus nah und fern in seinen Bann und vermittelt ein heimeliges Gefühl von Stille und Faszination. Nach der letzen Betstunde schlängelt sich bei Einbruch der Dunkelheit um ca. 17.00 Uhr die Abschlussprozession durch die Altstadt, deren Straßen festlich geschmückt sind. Der Brauch des “Lichterfestes” mit Abbrennen der Bergfeuer lässt sich in Pottenstein historisch gesichert bis ins Jahr 1905 zurückdatieren. Ursprünglich dauerte diese “große” Anbetung fünf Tage lang, denn in dieser Zeit war der Ort noch Ziel zahlreicher Wallfahrten.

 

Während des Lichterfestes verwandelt sich Pottenstein zu einem magischem Ort.

Während des Lichterfestes verwandelt sich Pottenstein zu einem magischem Ort.

 

 

 

Draußen spielt die Musik (und das Theater) – Klappe die Erste

7. Juli 2011

 

“Lass uns doch mal wieder ins Theater gehen” – “Ach nein, bei dem schönen Wetter möchte ich nicht drinnen sitzen.” – “Kein Problem, Theater gibt´s auch Open Air.”

 

Haben Sie auch schon einmal ähnlichen Dialog geführt? Dann ist dieser Beitrag genau das Richtige für Sie! Wir stellen Ihnen die Freilichtspiele an der Burgenstraße vor, die diesen Sommer auf sie warten. So müssen Sie nicht auf Theater verzichten und können voll und ganz das herrliche Wetter genießen.

 

 

Bayreuth (4. Juni bis 21. August)

 

Die Sommerspiele der Studiobühne locken schon seit vielen Jahren ihr Publikum an die historischen Spielstätten der Markgräfin Wilhelmine. Dieses Jahr im Programm stehen die Komödien “Verlorene Liebesmüh” (von W. Shakespeare), ein heiteres und farbenfrohes Schauspiel über Begehren, Intrigen und Freundschaft, sowie die berühmte Stück “Der Diener zweier Herren” in der Tradition der italienischen Commedia dell’arte, das mir der Flucht des angeblichen Mörders des Bruders seiner Geliebten beginnt und sich zu einem amüsanten Verwirrspiel entwickelt.

 

Szene aus dem Stück "Der Diener zweier Herrn" im Römischen Theater der Eremitage, Foto: Studiobühne Bayreuth

Szene aus dem Stück "Der Diener zweier Herrn" im Römischen Theater der Eremitage, Foto: Studiobühne Bayreuth

 

Musikalischer geht es bei dem Stück “Tannreuther, Meistersinger” zu, welches gekonnt die beiden Wagner-Werke Tannhäuser und Die Meistersinger verknüft.

Das Theaterstück  “Pettersson, Findus und der Hahn” soll mit Witz und viel Gesang das junge Publikum fürs Theater begeistern. An bestimmten Tagen können sich auch Kindergarten- und Schulgruppen anmelden.

Besonderheit in diesem Jahr ist die Theaterwerkstatt für Kinder und Jugendliche von 10 bis 16 Jahren. Es wird gemeinsam eine Inszenierungen erarbeitet, die dann vor Eltern und Freunden aufgeführt wird. Dabei sollen die Teilnehmer spielerisch die verschiedenen Ausdrucksmittel des Theaters kennen lernen.

Alle Termine mit ausführlicher Beschreibung der Programminhalte und weitere Infos zur Studiobühne Bayreuth erfahren Sie hier.

 

 

Schwäbisch Hall (3. Juni bis 26. August)

 

Die Freilichtspiele in Schwäbisch Hall haben für den Theaterfreund von allem Etwas in petto: ob Komödie, Tragikomödie oder Musikal. Sie haben die Wahl – acht verschiedene Stücke warten auf Sie.

Neben bekannten Stücken wie “My Fair Lady” und den “Bremer Stadtmusikanten” werden Ihnen weitere besuchenswerte Stücke geboten:

“Summer of Love” dreht sich um eine Liebesgeschichte, die im Vordergrung einer Ära großer Veränderungen spielt und mit bekannter 60-er Jahre Musik passend untermalt wird.

Amerikanische Geschichte und Politik bietet Ihnen das Stück “Boston Princes”, welches den Aufstieg von John F. Kennedy beschreibt und als Gewinnerstück des Autorenwettbewerbes “Schreiben wie Shakespeare”  (anläßlich des 10-jährigen Bestehens des Haller Globe Theaters im Jahr 2010) hervorging.

Nicht fehlen darf natürlich ein Werk von Heinrich von Kleist, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 200. Mal jährt. In der Inszenierung seiner Novelle “Kohlhaas” kämpft ein Pferdehändler mit allen Waffen gegen den Staat, um den Tod seiner Frau zu rächen.

 

Theatervorstellungen auf der Großen Treppe am Marktplatz

Theatervorstellungen auf der Großen Treppe am Marktplatz

 

Auf der Webseite der Freilichtspiele finden Sie weitere Informationen zum Programm und können direkt die Veranstaltung(en) Ihrer Wahl buchen.  Es besteht außerdem die Möglichkeit das zugehörige Faltblatt hier kostenlos zu bestellen.

Kommen Sie von außerhalb und möchten neben dem Besuch der Freilichspiele auch noch die Stadt kennenlernen? Für all diejenigen hat die Touristik und Marketing Schwäbsich Hall ein spezielles Pauschal-Arrangement zusammengestellt.

 

 

Rothenburg ob der Tauber (24. Juni bis zum 27. August)

 

Die Freilichtsaison in Rothenburg spielt sich im Hof eines ehemaligen Dominikanerinnenklosters ab. Das in dieser beeindruckenden Kulisse beheimatete Toppler-Theater ging im Jahr 2008 an den Start und bietet neben Theatervorstellungen zugleich auch Kleinkunst, Musik und andere kulturelle Veranstaltungen.

 

Ein Blick ins Toppler-Theater während einer Aufführung

 

Neben zwei Eigenproduktionen stehen Ihnen sieben weitere Veranstaltungen zur Auswahl. Kömodie und Tragödie in Einem bietet das Stück “Indien”, welches das Leben zweier spießiger Inspektoren porträtiert. Meistererzählungen von Anton Tschechows und welttberühmte Zigeunermusik, Tangos und Romanzen von Pjotr Leschenkos – teils in russischer Sprache und mit Violine, Akkordeon und Klavier begleitet – erklingen in “Der Schaden des Tabaks“. Mit dem Musical “Komm Casanova, küss’ mich!” gibt es Filmklassiker und Operettenhits auf die Ohren. Zudem werden Sie in der Vorstellung “Honey on Lips” von drei bezaubernden Damen mit Evergreens und Swing in die 30er Jahre zurückversetzt. Auch Schwänke des Nürnberger Schuhmacher-Poeten Hans-Sachs werden Ihnen im Topplker-Theater geboten.

Weiterführende Informationen zum Spielplan finden Sie auf der Website des Toppler-Theaters. Dort bekommen Sie außerdem durch Mitschnitte verschiedener Aufführungen einen Einblick in die Theaterstädte.

 

 

Kronach ( 29. Juni bis 27. August)

Die Faust-Festspiele auf der Festung Rosenberg gehören schon seit 1995 fest in den Kronacher Veranstaltungkalender. Neben Goethes weltberühmtem “Faust I” werden jedes Jahr andere Klassikern aufgeführt. In diesem Jahr zeigt Ihnen das Festspiel-Ensemble  “Das Käthchen von Heilbronn” und “Der Heiratsantrag und der Bär”.

Weitere Informationen und einen Online-Bestellservice bietet Ihnen die Website der Faust-Festspiele.

 

Faust unter freiem Himmel - das etwas andere Theatererlebnis

Faust unter freiem Himmel - das etwas andere Theatererlebnis

 

 

Neuigkeiten im April (1)

7. April 2011

Coburg – Geburtstagsausstellung für Zar Ferdinand

Das Naturkunde-Museum im Coburger Hofgarten zeigt vom 26. Februar bis zum 21. August 2011 die Sonderausstellung “Der Zeit voraus – 150. Geburtstag von Ferdinand I., Zar von Bulgarien. Coburg ist nicht allein durch dessen Abstammung aus dem Hause Sachsen-Coburg und Gotha mit ihm verbunden, er lebte hier auch viele Jahre im Exil. Das Museum verdankt dem Monarchen unter anderem große Teile seiner umfangreichen Vogelsammlung.

Sonderausstellung im Naturkunde-Museum Coburg

Sonderausstellung im Naturkunde-Museum Coburg

Bamberg – Porzellanausstellung Von A│nsbach bis Z│ürich

Die Sammlung Ludwig im Alten Rathaus zeigt vom 5. Februar bis zum 6. November 2011 die ganze Bandbreite der Porzellankunst. Viele der ausgestellten Kostbarkeiten waren jahrelang nicht mehr öffentlich zu sehen und werden ganz neu präsentiert. Fränkische Manufakturen wie Ansbach und Würzburg sind vertreten, daneben äußerst rare Stücke aus Neapel und Venedig, aus Sèvres und Zürich. www.museum.bamberg.de

Weinsberg – neue Erlebnisführungen

In der Stadt der treuen Weiber wurde die Palette an Gästeführungen nochmals erweitert. Neu in diesem Jahr ist die Reihe „Jahreszeiten des Weines“, bei der jeweils ein geführter Spaziergang mit Weinsberger Weinexperten entlang des Wein- und Rosenrundwegs im Mittelpunklt steht, ergänzt durch eine Weinverkostung. Bei “König Konrads Kiste“ erleben Kinder eine Schatzsuche auf der Burgruine Weibertreu. Und schließlich ist eine Führung durch das Kernerhaus, in dem der Arzt und Dichter Justinus Kerner lebte und wirkte, ein Geheimtipp.

Weinerlebnis-Führung bei Weinsberg, Copyright: Markus Berroth

Weinerlebnis-Führung bei Weinsberg, Copyright: Markus Berroth

Burg Guttenberg – erstmals Veranstaltungsprospekt aufgelegt

Rechtzeitig zum Saisonstart ist erstmals ein Prospekt mit den Veranstaltungen und Angeboten der Burg Guttenberg im Neckartal erschienen. Er informiert über Rittermahle und Spektakel in der Burgschenke ebenso wie über Erlebnispakete für das Burgmuseum und die Deutsche Greifenwarte, die unter anderem Falknerstunden anbietet.