Archiv für das Tag 'Weinsberg'

Die Freilichttheater-Saison ist in vollem Gange

17. Juli 2012

Ein lauer Sommerabend, die Dämmerung malt ein Farbenfeuerwerk, zunächst in orange und pink, später in grün und blau an den abendlichen Himmel, bevor dieser die Nacht willkommen heißt. Mitten in Mauern, die selbst Teil der Geschichte sind, erleben die Besucher Theater vom Feinsten: Mal lustig, mal traurig, doch immer unterhaltsam! An der Burgenstraße gibt es jeden Sommer einige Freilichtaufführungen, die die Zuschauer in ihren Bann ziehen.

Jedes Jahr im Mai, 2012 vom 1. Mai bis 31. August, beginnen die Sommerspiele der studiobühne bayreuth, die in der Stadt Richard Wagners und der Markgräfin Wilhelmine die Besucher mit ihren Aufführungen unterhalten. Die Spielstätten ließ einst Wilhelmine (1709 – 1758) errichten: Im Ruinentheater von 1744 in der Eremitage, dem prächtigen Park am nordöstlichen Stadtrand Bayreuths, werden seit 1981 von der studiobühne bayreuth Märchen, Komödien und Tragödien inszeniert.
Im Innenhof der tradtionsreichen Klavierfabrik Steingraeber & Söhne, dem 1754 erbauten Steingraeber-Palais, zeigt die studiobühne bayreuth seit 30 Jahren Wagner-Persiflagen während der Festspielzeit.

Die Große Treppe vor St. Michael während einer Aufführung (Foto: Freilichtspiele Schwäbisch Hall, Jürgen Weller)

Ein besonderes Erlebnis ist immer der Besuch der Freilichtspiele Schwäbisch Hall, dieses Jahr vom 9. Juni bis 1. September. Bereits seit 1925 dienen die Stufen der Freitreppe der Stadtkirche St. Michael als Bühne für zahlreiche Aufführungen, die den Schauspielern nahezu akrobatisches Können abverlangen. Neben der Kulisse von St. Michael und dem historischem Marktplatz ist seit 2000, dem Jahr des 75-jährigen Jubiläums der Freilichtspiele in Schwäbisch Hall, auch das Haller Globe Theater, dem berühmten Theater Shakespeares in London nachempfunden, einer der Hauptspielorte.

Das weltberühmte Heidelberger Schloss ist Schauplatz der über die Landesgrenzen hinaus bekannten Heidelberger Schlossfestspiele (17. Juni bis 28. Juli 2012). Das Festival bietet seinen Besuchern alljährlich ein vielfältiges Programm an Musik und Theater in dem unvergleichlichen Ambiente des Schlosshofs.

Ein kleines, aber feines Freilichttheater ist das der Burgbühne Dilsberg. Die Kulisse für die Aufführungen, 2012 vom 22. Juni bis 14. Juli, bilden die Mauern der Bergfeste Dilsberg, die in dem gleichnamigen Teilort Neckargemünds hoch über dem Neckar thront.

Die Faust-Festspiele in Kronach, 27. Juni bis 25. August 2012, gehören zwar zu den jüngeren Freilichtspielen, die erste Aufführung fand 1995 statt, dennoch haben sie sich bereits jetzt einen besonderen Ruf erworben. Das liegt zum einen an dem außergewöhnlichen Veranstaltungsort: Das Theater liegt auf der mächtigen Festung Rosenberg, von wo der Zuschauer einen beeindruckenden Blick auf die Landschaft des Frankenwaldes hat. Zum anderen wird nur in Kronach jedes Jahr “Faust I” gespielt, sowie ausschließlich die größten Klassiker der Weltliteratur. Und das immer in einer Inszenierung getreu dem Motto “Theater wie Kino”, das heißt in modernen Textfassungen, actionreich und unterhaltsam.

Szenenbild einer Vorstellung des Toppler-Theaters in Rothenburg ob der Tauber (Foto: diba)

Noch jünger als die Kronacher Faust-Festpiele ist das Toppler-Theater in Rothenburg ob der Tauber (29. Juni bis 25. August 2012). In Rothenburg war Bildende Kunst, Musik und Literatur immer reichlich im örtlichen Veranstaltungskalender vertreten, doch Schauspiel fehlte. 2006 fanden sich ein paar Theaterliebhaber zusammen, man plante, hatte Visionen – und das berühmte Quäntchen Glück! Denn plötzlich ging alles ganz schnell: Bereits 2008 feierte das neu gegründete Toppler-Theater Premiere. Benannt wurde es nach dem großen Rothenburger Bürgermeister Heinrich Toppler (1340 – 1408). Als Veranstaltungsort war schnell der Nordhof des Reichsstadtmuseums gefunden, dessen fällige Sanierung kurzerhand vorgezogen wurde. So kann nun auch der Besucher in stimmungsvoller Atmosphäre mitten in Rothenburgs Altstadt Theater genießen.

Die Ruine Weibertreu, benannt nach der über die Region hinaus bekannten Begebenheit der “treuen Weiber von Weinsberg”, wird jeden Sommer zur Kulisse für die Weibertreu-Festspiele (6. Juli bis 21. Juli 2012). Die aufgeführten Stücke werden von den Laiendarstellern des Theatervereins Weinsberg liebevoll eingeprobt und aufgeführt.

Die Rother Schlosshofspiele (14. Juli bis 12. August 2012) lassen bereits seit 1957 den Innenhof des Schlosses Ratibor, dem Wahrzeichen der Stadt Roth, zur Bühne werden. Die Theatergruppe der Rother Schlosshofspieler unterhält und begeistert die Zuschauer jedes Jahr aufs Neue, umgeben von den Mauern des in den 30er Jahren des 16. Jahrhunderts errichteten ehemaligen Jagdschlosses.

Weitere Informationen zu den aufgeführten Stücken und Terminen erhalten Sie bei den jeweiligen Tourist-Informationen oder im Veranstaltungskalender der Burgenstraße.

Wein, Kürbis & Co – Veranstaltungen im Herbst, Teil 2

19. September 2011

Im ersten Teil von “Wein, Kürbis & Co” hatten wir Ihnen die herbstlichen Veranstaltungen entlang der Burgenstraße im September vorgestellt. Nun naht der Oktober mit großen Schritten und es ist Zeit die Termine für diesen “goldenen” Monat vorzustellen. Wir sind sicher, auch diesmal ist etwas für Sie dabei!

Kürbismarkt in Mosbach

Der Veranstaltungsreigen im Oktober wird eingeleitet vom Kürbismarkt in Mosbach. Kürbisse, Früchte, bunte Farben, Lichter und Schönes für Behaglichkeit daheim – das alles gehört jetzt zur Jahreszeit und zum herbstlichen Erlebnismarkt am 1. Oktober.

Um zwischendurch wieder ein paar Pfunde purzeln zu lassen, bieten sich die Rothenburger Herbstwanderwochen “Wandern durch die bunten Herbstwälder” vom 8. bis 16. Oktober an. Um nur ein paar der geplanten Touren zu nennen: Mühlenwanderung, Waldwanderung, Kneipp-Wanderung, Weinbergwanderung “Stein und Wein” oder gar Nordic Walking – die Landschaft rund um Rothenburg ob der Tauber lässt Genießern das Herz höher schlagen.

Gutes Essen in historischem Ambiente, dazu noch ein traumhafter Ausblick auf das Neckartal – so lassen sich die Wildspezialitäten, die vom 8. bis 28. Oktober die Speisekarte im Hotel Restaurant Burg Hornberg erweitern, besonders gut schmecken.

Kulturelle Darbietungen, ein historischer Festumzug um 12 Uhr, das historische Pfalzgrafenpaar, Musikgruppen und Präsentationen verschiedener Handwerksberufe – das alles können Sie beim Besuch des Kurpfälzer Erntefestes im herrlichen Fachwerkambiente der Mosbacher Altstadt am 9. Oktober sehen.

Auf dem Sinsheimer Herbst

Ebenfalls am 9. Oktober findet ein paar Kilometer weiter der Sinsheimer Herbst statt. Über 85 mobile Händler aus ganz Europa, Weinhändler und Selbstvermarkter der Region sowie der Sinsheimer Einzelhandel laden mit dem Duft von Zwiebelkuchen und Wein in der Nase zum Einkaufsbummel entlang der Hauptstraße ein.

Beim Eberbacher Apfeltag dreht sich alles um der Deutschen wohl liebstes Obst. Das Apfeltag-Wochenende 8./9.  Oktober beginnt am Samstag mit dem Kinder-Nachmittag mit vielen Spielen, bei denen es immer um den Apfel geht. Am Sonntag gibt es neben vielen Informationen und Attraktionen rund um den Apfel auch die Frucht selbst in den verschiedensten Arten zur Verkostung: frischer Apfelmost, knackige Äpfel, leckerer Apfelkuchen. Wem läuft da nicht das Wasser im Munde zusammen?

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Die Jahreszeiten des Weins” in Weinsberg nimmt Sie Weinexperte Rudolf Fox bei den “Herbstfantasien” am 22. Oktober mit auf den Rundgang entlang des Wein- und Rosenrundwegs. Bei einer kleinen Traubenverkostung können Sie die Unterschiede der verschiedenen Sorten schmecken und Weinerlebnisführerin Margarete Drautz wird den Rundweg durch Herbstgedichte auflockern. Ab 17 Uhr gibt es in der Vinothek Neuen Wein und Zwiebelkuchen.

Am 23. Oktober wird es in Wolframs-Eschenbach musikalisch beim diesjährigen Herbstkonzert des Gesangvereins “Frohsinn 1860″ e.V., dem Jugendchor “Next Generation” sowie weiteren Gästen.

Bunt wie die Blätter im Herbst: So verspricht der traditionelle Kulmbacher Herbstmarkt am letzten Oktoberwochenende zu werden. Vom 28. bis 30. Oktober verwandelt sich der Zentralparkplatz in der historischen Innenstadt wieder in einen beliebten Treffpunkt für Jung und Alt, der viele Möglichkeiten zum einkaufen, schauen und “waafen” bietet.

Burg Guttenberg im Neckartal

Spannend wird es am 28. Oktober für Kinder ab 4 Jahren und Junggebliebene in der Sophienhöhle bei Burg Rabenstein in der Fränkischen Schweiz. Unter dem Titel “Von einem, der auszog das Fürchten zu lernen” erzählt “Pablo”, der von den Kindern geliebte Höhlenführer, Höhlenmärchen zu Halloween.

Auf der Burg Guttenberg sind am 29. Oktober die Hexen los. Beim Großen Hexenspektakel mit Hexen, Drachtentöchtern, Feuergnom und mittelalterlichen Musici geht es heiß her. Dazu gibt es ein Mahl, bei dem der Hexentrunk natürlich nicht fehlen wird.

Über eine Woche lang geht es in Rothenburg ob der Tauber ums bummeln, einkaufen, schlemmen und sich informieren. Die Rothenburger Herbstmesse mit Gewerbeschau und angeschlossenem Volksfest findet vom 29. Oktober bis 6. November statt.

Jedes Jahr am 31. Oktober kann man inzwischen überall auf kleine Hexen und Geister treffen. So auch in diesem Jahr auf Schloss Heidelberg, wo Kinder ab 8 Jahren bei “Schaurige Basteleien und Geisterstunde Halloween” gemeinsam Masken basteln und eine Geisterstunde im Schloss erleben.

Seit einigen Jahren steht das Fest Halloween am letzten Oktobertag im Vordergrund, doch an diesem Tag wird in Deutschland auch der Reformationstag gefeiert. Aus diesem Anlass führen am 31. Oktober Martin Luther und Katharina von Bora “höchstpersönlich” durch die Veste Coburg. Luther hatte dort während des Augsburger Reichstages 1530 ein gutes halbes Jahr gewohnt.

Tag des offenen Denkmals 2011

9. September 2011

Am kommenden Sonntag, dem 11. September findet bundesweit der Tag des offenen Denkmals statt. Historische Gebäude und Orte, die sonst nicht oder nur teilweise der Öffentlichkeit zugänglich sind, öffnen an diesem Tag ihre Türen und laden mit zahlreichen Aktionen dazu ein, unser kulturelles Erbe zu verstehen und zu bewahren.

Ein Rückblick in die Geschichte des Tags des offenen Denkmals

Die Veste Heldburg in Bad Colberg-Heldburg

1984 rief Jack Lang in Frankreich die “Journées Portes ouvertes monuments historiques” ins Leben. Wegen der guten Resonanz folgten bald auch andere Länder, 1991 griff dann der Europarat die Idee auf und rief offiziell die European Heritage Days aus. Der erste bundesweite Tag des offenen Denkmals, koordiniert von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, fand 1993 mit etwa 2 Millionen Besuchern statt. In 21 europäischen Ländern sind es damals insgesamt 10 Millionen Besucher. In den folgenden Jahren geht die Erfolgsgeschichte dieser Idee weiter – 2010 beteiligen sich alle 49 Länder der europäischen Kulturkonvention an den European Heritage Days. In Deutschland nehmen über 2.600 Kommunen mit mehr als 7.500 Denkmalen teil. Bundesweit sind rund 4,5 Millionen Besucher am 12. September zum Tag des offenen Denkmals unterwegs.

Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert

Seit 1999 stand der Denkmaltag erstmals unter einem Motto. Ziel der Schwerpunktthemen ist es, den regionalen und lokalen Veranstaltern immer wieder neue Impulse und Anregungen für den Tag des offenen Denkmals zu geben. Rund die Hälfte aller Veranstaltungen 2011 steht unter dem diesjährigen Motto “Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert”. Damit widmet sich der Denkmaltag einer der stilistisch vielseitigsten und an technischen Neuerungen reichsten Epoche der Bau- und Kunstgeschichte. Politisch wie gesellschaftlich war das 19. Jahrhundert von Umbrüchen geprägt: Durch die napoleonischen Kriege und den Rheinbund wurde das Heilige Römische Reich Deutscher Nation handlungsunfähig und erlosch. Napoleons Einfall, die Neuordnung Europas im Wiener Kongress 1815 und die Reichsgründung 1871 brachten weit reichende strukturelle Veränderungen mit sich. Wirtschaftliche Blüte, verbesserte Reisewege und Transportmittel machten das Reisen im 19. Jahrhundert vielen Künstlern und Wissenschaftlern möglich. Ideen und Stile wurden neu miteinander kombiniert und über die Landesgrenzen hinaus ausgetauscht. Die wissenschaftliche Beschäftigung mit der eigenen Geschichte sowie deren romantische Verklärung führten in Architektur und bildender Kunst zu einer Rückbesinnung auf die Formensprache der Vergangenheit: Von der Kunst der Antike bis zum Barock wurden die unterschiedlichen Elemente miteinander verbunden und quasi neue Stile entwickelt. Die Beschäftigung nicht nur mit der klassischen Antike, sondern insbesondere mit den regionalen archäologischen Hinterlassenschaften war gleichzeitig die Geburtsstunde der modernen Archäologie. Die Industrialisierung und die damit verbundene Landflucht verursachten tiefgreifende Veränderungen in der Baukultur der Städte.

Im Folgenden möchten wir Ihnen eine Auswahl der Veranstaltungen zum Tag des offenen Denkmals entlang der Burgenstraße vorstellen. Mehr

Informationen über den bundesweiten Tag des offenen Denkmals mit vielen Hintergründen und dem vollständigen Programm gibt es unter www.tag-des-offenen-denkmals.de.

"Das Schloss zu Schwetzingen" von Theodor Verhas

Schwetzingen:

In Schwetzingen gibt es gleich mehrere Aktionen an diesem Tag:
11 Uhr, Karl-Wörn-Haus, Vortrag über den romantischen Maler Theodor Verhas, der vor 200 Jahren in Schwetzingen geboren wurde
11 Uhr, Schloss-Ehrenhof, Führung durch den englischen Landschaftsgarten
14 Uhr, Schloss-Ehrenhof, Führung zum Merkurtempel
13 – 16 Uhr, Rothacker’sches Haus, Führungen und Informationen zum Haus und zu den Eiskellern der ehemals größten Schwetzinger Brauerei
14 – 17 Uhr, Jagdstern/Sternallee, Kurzvorträge im Rahmen des UNESCO-Weltkulturerbeantrags zum Jagdstern, zur Höfischen Jagd und zum Vanitas-Projekt von Bildhauer Günther Braun
16 Uhr, Einweihung der Tafel des historischen Pfads zur Sternallee, umrahmt vom Jagdhornbläserkreis Hubertus aus Heidelberg mit Kurzvorträgen zum Thema Wald, zur Sternallee und zum Vanitas-Projekt

 

Mosbach:

In Mosbach haben einige Denkmäler geöffnet und es werden Führungen angeboten:

16 Uhr, Gutleutanlage, Besichtigung und Führung der Anlage sowie des angrenzenden jüdischen Friedhofs
13 – 18 Uhr, Tempelhaus, Führungen zu jeder vollen Stunde
11 – 18 Uhr, evangelische Stiftskirche und katholische St. Juliana geöffnet, 13 Uhr Führung durch den katholischen Teil, 14 Uhr Führung durch den evangelischen Teil des Gebäudes
13 Uhr, Klostergarten, Führung durch den Klostergarten mit mehr als 200 Heilkräutern
ab 13.30 Uhr, Bismarckturm, Informationen zur Baugeschichte des Turmes und Besichtigung
9 – 12 Uhr, Villa Hübner, die heutige Kanzlei öffnet die Tür für Besucher

In der Altstadt Bad Wimpfens

Bad Wimpfen:

Auch die Stadt Bad Wimpfen beteiligt sich mit verschiedenen Angeboten:
11 – 17 Uhr, Rathaus-Foyer, historische Fotoausstellung “Wimpfen im Wandel der Zeit”
11.30/ 15.30 Uhr, Wormser Hof, “Nachtwächterposse – Eine Reise durch die Wimpfener Geschichte”
14.30 Uhr, Wormser Hof, Aufführung eines Renaissance-Tanzes durch die Gruppe Tanzschuh
20 Uhr, Lindenplatz, Nachtwächterführung durch die Talstadt

Heilbronn:

In diesem Jahr werden in Heilbronn von der unteren Denkmalbehörde und dem Stadtarchiv drei besondere Denkmäler vorgestellt.
1. Köpferbrunnenanlage von 1879
Carl Bartholomäus Bläß, erster Vorstand des Heilbronner Verschönerungsvereins, regte für das Köpfertal bereits 1863 den Bau einer Anlage um den älteren Brunnen an. Der wurde durch die Lithographie der Heilbronner Brüder Wolff um 1835 bekannt und damit zu einem Ausflugsziel im biedermeierlichen Heilbronn. Der Brunnen wurde architektonisch durch eine so genannte Eremitage betont. Die Anlage umfasst neben der neugotischen Quellstube auch einen offenen mehreckigen Pavillon von 1910 sowie die landschaftsgärtnerisch angelegte Parkanlage.
13 Uhr, Führung mit Treffpunkt am Köpferweg am südlichen Ende des Köpferstausees
2. Villa Mertz am Rosenberg von 1811
Der Kaufmann Georg Friedrich Rund begründete 1727 am östlichen Neckarufer am Fuße des Rosenbergs ein Handlungshaus, Heilbronns ältestes gewerbliches Unternehmen. Erben der Runds war die Familie Mertz. Der Kaufmann Christian Mertz (1772 – 1824) ließ sich 1811 hier ein klassizistisches Landhaus am Ufer des alten Neckar erstellen. Das Gebäude repräsentiert den typischen Villenstil des Klassizismus und ist eine der ältesten erhaltenen Wohngebäude der Stadt.
15 Uhr, Führung mit Treffpunkt am Rosenberg 1 in der Nähe des Götzenturms
3. Das Lapidarium im Alten Milchhof, Frankfurter Straße 75, ist eine spannende Sammlung von steinernen Zeitzeugen aus acht Jahrhunderten. Die Besucher erwartet eine Fülle von Grabdenkmälern, Brunnenfiguren, Mark- und Wappensteinen und Hausinschriften. Zum diesjährigen Motto des Tags des offenen Denkmals zeigt das Lapidarium besondere Stücke aus der Zeit des Jugendstils.
11 – 16 Uhr geöffnet, Führungen um 11.30, 13.30 und 15 Uhr

Mittelalter auf der Burgruine Weibertreu in Weinsberg

Weinsberg:

Zu dem “Tag unseres besonderen Kulturdenkmals” lädt die Stadt Weinsberg die Besucher auf die Burgruine Weibertreu und schickt sie damit auf

eine Reise zurück ins Spätmittelalter und die Frührenaissance: Die Interessengemeinschaft “Eisenbeißer und Schwartenhals” wird das Lager- und Alltagsleben der Landsknechte im süddeutschen Raum nachstellen und für die Besucher erlebbar machen.

Rothenburg ob der Tauber:

Auch in Rothenburg ob der Tauber werden an diesem Tag einige Aktionen angeboten:
So zeigt die Evangelische Kirchengemeinde im Dekanatshaus zwischen 14 und 17 Uhr das sonst nicht zugängliche Farbfresko “Der verlorene Sohn”. Das in einem Patrizierhaus gelegene Hotel Eisenhut lädt ein zu historischen Hausführungen. Der Markusturm mit Büttelhaus mit mehreren ehemaligen Gefängniszellen lässt sich an diesem Tag von innen erkunden (Führungen um 11 und 15 Uhr), und auch diverse Museen offerieren an diesem Tag Führungen für interessierte Gäste: Deutsches Weihnachtsmuseum um 11 und 15 Uhr, Reichsstadtmuseum Führung um 11 Uhr, das Puppen- und Spielzeugmuseum bietet stündliche Führungen an.

 


Ansbach:

Beringershof in Ansbach

In Ansbach kann man mit verschiedenen Führungen Einblicke in die Geschichte der Stadt erlangen:
9 Uhr, Joseph-Fruth-Platz, Führung über den Jüdischen Friedhof
10 Uhr, Schlossplatz, “Ansbacher Innenhöfe” – Führung durch historische Innenhöfe der Altstadt
10.30 Uhr, Schlossplatz, Barock-Führung durch die Innenstadt
11 Uhr, Anscavallo, “Ansbach zum Kennenlernen”, Stadtführung
11 Uhr, “Seht mal, Figuren aus Bronze! Damals und heute” – Führung zur Skulpturenmeile für Familien
11.30 Uhr, Schlossplatz, Kinder-Stadtführung
13 Uhr, Schlossplatz, “Mit Stadtsekretär Hettinger durch Ansbach” – Kostümführung
14 – 16 Uhr, St. Gumbertus, Markgrafen-Gruft – Führung alle 15 Minuten
14 – 16 Uhr, St. Gumbertus, Schwanenritterkapelle – Führung alle 15 Minuten
14 – 16 Uhr, Rosenbadstraße, Synagoge und Ritualbäder, Führungen alle 15 Minuten
14 – 16 Uhr, Karlsplatz, Kirchturm von St. Ludwig – Turmbesteigung
14 – 16 Uhr, Uzstraße 30, Herrieder Tor, Turmbesteigung
17 Uhr, Heilig-Kreuz-Kirche, Führung über den Stadtfriedhof
17 Uhr, Hofgarten-Eingang am Schlossplatz, Führung durch den Hofgarten
18 – 19 Uhr, Bischof-Meiser-Straße, Führung durch das Retty-Palais – kostenlose Zeitkarten im Amt für Kultur und Touristik solange der Vorrat reicht

Roth:

Das Museum Schloss Ratibor in Roth hat am Tag des offenen Denkmals von 13 bis 17 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Führungen zum Thema “Wohnkultur eines Industriebarons – Die historische Ausstattung im Schloss Ratibor” werden um 14 und 15 Uhr angeboten. Im Hause des Kommerzienrats: “Aus dem Photoalbum der Baronin Minna von Stieber” ist das Thema einer Multimediapräsentation.

Forchheim:

Die Stadt Forchheim nutzt den Tag des offenen Denkmals, renovierte und gut sanierte Baudenkmäler den interessierten Besuchern zu zeigen. Aktuelle und interessante Gebäudezustände können an drei Gebäuden, die sich alle in Privatbesitz befinden, in Forchheim besichtigt werden. Alle Häuser sind von 10 – 12 Uhr und 14 -16 Uhr geöffnet, Besucher werden während dieser Zeit von den Besitzern des Gebäudes oder von Mitarbeitern der Stadtverwaltung informiert.
1. Das Objekt in der Hornschuchallee 30 war schon vor zwei Jahren beim Tag des offenen Denkmals zur Besichtigung angemeldet. Damals war das Gebäude notdürftig statisch gesichert, der ursprüngliche Bauzustand war erkennbar. Die umfangreichen restauratorischen Arbeiten haben viel Zeit benötigt, so dass das Vorhaben auch jetzt noch nicht im endgültigen Zustand gezeigt werden kann.
2. Das Gebäude in unmittelbarer Nachbarschaft in der Badstraße 7 wurde in diesem Jahr nicht nur mit neuen Farben an der Fassade versehen, sondern mit hochwertigen Gestaltungen und Umbauten im Gebäudeinneren für die künftige Nutzung saniert. Dacherker beleben die Wohnebene im Dachgeschoss, das mittig vorhandene Treppenhaus wurde den Wohnnutzungen beziehungsweise der vorgesehenen Praxis im Erdgeschoss geschickt zugeordnet.
3. Ein drittes Gebäude in der Kapellenstraße 2 steht auch zur Einsicht zur Verfügung. Auch dieses Gebäude konnte schon in der Rohbauphase angesehen werden. In ihm ist das Fuchsen-Krippla untergebracht. Der Eigentümer kümmert sich nicht nur um den Bestand und Erhalt des Krippenraumes, sondern nutzt die aufwändig renovierten Räume in den oberen Geschossen für ein Fotostudio. Unterschiedliche Räume mit verschiedenen Motiven für abwechselnde Fotogelegenheiten wecken die Neugier für dieses Objekt.

Diebsturm in Ebern

Ebern:

Nach 10 Jahren wird der Diebsturm in Ebern, der sonst nicht für die Öffentlichkeit zugänglich ist, wieder geöffnet und kann von Besuchern von

innen besichtigt werden. Der Zugang erfolgt über ein Gerüst, um die Einstiegsluke in sechs Metern Höhe zu erreichen. Bis zum Jahre 1811 verbüßten schwere Verbrecher im Turm an der südöstlichen Ecke der Stadtmauer ausbruchsicher längere Haftstrafen. Am Sonntag ist der Turm von 10 – 16 Uhr offen, spezielle Führungen zum Thema finden um 10.30 und 14 Uhr statt.

Seßlach:

Anlässlich des Tags des offenen Denkmals findet in Seßlach im Kultursaal um 18 Uhr ein Duo-Abend mit Karlheinz Busch (Violoncello und Moderation) und Hans-Dieter Bauer (Klavier) statt. Motto des Abends ist “Die Französische Revolution und die Wirkung auf die Musik”. Es werden Werke von Ludwig van Beethoven (1770 – 1827), Felix Mendelssohn-Barholdy (1809 – 1847), Robert Schumann (1810 – 1856), Frederic Chopin (1810 – 1849) und Klement Slavicky (1910 – 1999) gespielt.

Bad Colberg-Heldburg:

Die Veste Heldburg in Bad Colberg-Heldburg beteiligt sich schon seit 1996 am Tag des offenen Denkmals – so auch in diesem Jahr:
Die Veste ist von 10 – 18 Uhr geöffnet. Ab 10 Uhr informieren historisch gekleidete Burgführer auf Rundgängen über die Geschichte der Burg. Als Beitrag zum diesjährigen Motto erleben die Besucher eine Plauderei mit Georg II. und der Freifrau von Heldburg im romantischen Ambiente des gotischen Zimmers (Freifrauenkemenate). Um 11 und 13 Uhr finden Baustellenführungen statt, in denen über die Sanierungsarbeiten am Heidenbau und am Französischen Bau informiert wird. In der Pfeilerhalle des Kommandantenbaues ist die Präsentation zur geplanten Einrichtung des Deutschen Burgenmuseums zu sehen. In der Amtsstube erwartet die Besucher eine reich gedeckte Kaffeetafel mit traditionellen Heldburger Kuchenspezialitäten.

"Röhl-Villa" in Kulmbach

Kulmbach:

Auch in Kulmbach war das 19. Jahrhundert geprägt von gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen, von zunehmender Industrialisierung und wirtschaftlichem Aufschwung. Auf dem Programm des Tages des offenen Denkmals stehen in Kulmbach die ehemalige “Röhl-Villa”, der Alte Friedhof, der Bahnhof und verschiedene Gründerzeit-Villen.
13 Uhr, Röhl-Villa, Eröffnung durch Oberbürgermeister Henry Schramm und Landrat Klaus-Peter Söllner
13.30 und 15 Uhr, Röhl-Villa, Präsentation über die Geschichte und die Sanierung der “Röhl-Villa”. Führungen nach Bedarf
14 Uhr, Eingang zum Alten Friedhof neben der Nikolaikirche, Führung über den Alten Friedhof
15 Uhr, Bahnhofsvorplatz, Führung “Der Bahnhof und die Kulmbacher Villen”

Bayreuth:

In Bayreuth werden zum Tag des offenen Denkmals unter anderem kostenlose Führungen und Museumsbesichtigungen angeboten:
11, 14 und 15 Uhr, Treffpunkt am Jean-Paul-Museum, Führungen entlang eines Teilstücks des Jean-Paul-Weges in der Innenstadt
10 und 14 Uhr, Treffpunkt Gaststätte Röhrensee, Führungen durch den Bürgerpark Röhrensee
13.30 und 15 Uhr, Treffpunkt Gaststätte Bürgerreuth, Führungen von der Bürgerreuth zum Siegesturm
10 – 17 Uhr, Kunstmuseum im Alten Rathaus, mit Führung um 11 Uhr durch das historische Gebäude, 12 und 14.30 Uhr Führungen durch die neue Ausstellung “Georg Meistermann”. 13.30 – 16.30 Uhr, Willi-Werkstatt des Museums für junge Besucher, Kinderprogramm “Wir bauen detailgetreu aus Pappe, Papier und Farbe unser Kunstmuseum”
14 – 17 Uhr, Besichtigungsmöglichkeit der neu restaurierte Jean-Paul-Dichterstube in der Rollwenzelei
13 – 16 Uhr, Archäologisches Museum
14 Uhr, Führung durch das Maisel’s Brauerei- und Büttnereimuseum
11, 13 und 15 Uhr, Führungen durch die Firmenräume der Klaviermanufaktur Steingraeber & Söhne

Wein, Kürbis & Co – Veranstaltungen im Herbst, Teil 1

8. September 2011

Die Nächte werden kühler, die ersten Blätter lassen schon etwas von dem baldigen bunten Kleid der Bäume erahnen und überall ist Erntezeit. Und damit beginnt auch die Zeit vieler herbstlicher Veranstaltungen, die nicht alle nur etwas für den Gaumen zu bieten haben. Entlang der Burgenstraße gibt es sicherlich für jeden Geschmack die richtige Veranstaltung.

Rund geht es bereits seit dem 26. August auf dem Nürnberger Herbstvolksfest, dem größten nordbayerischen Volksfest. Noch bis zum 11. September sorgen die vielen Fahrgeschäfte für Nervenkitzel und fränkische und internationale Spezialitäten sorgen für das leibliche Wohl.

Heilbronner Weindorf rund um das historische Rathaus

Köstlichen Genuss verspricht vom 9. bis 18. September das 41. Heilbronner Weindorf, das schon lange weit über die Landkreisgrenzen hinaus bekannt ist. Zwölf Genossenschaften sowie siebzehn Weingüter und Kellereien aus dem Heilbronner Land und aus Hohenlohe bieten insgesamt 298 Weine der Jahrgänge 1999 und 2005 bis 2010 an. Während der Weindorf-Wochenenden finden samstags geführte Weinwanderungen mit Abschluss auf dem Weindorf statt.

Ein weiterer Termin in Nürnberg ist der Herbstmarkt auf dem Hauptmarkt, der vom 15. September bis 2. Oktober stattfindet. Neben dem attraktiven Rahmenprogramm auf der Bühne und einem vielfältigen Angebot insbesondere von Haushaltswaren, ist für das leibliche Wohl gesorgt: Als kulinarische Spezialitäten gibt es fränkischen Federweißen und frisch gebackenen Zwiebelkuchen.

Eine Wandergruppe bei den Genusswanderungen in der Rothseeregion

Um den “Kürbis – Das Herbstgemüse” geht es bei dem September-Termin der Genusswanderungen in der Rothseeregion. Die geführte Wanderung am 17. September geht zu einem Kürbisacker nördlich des Rothsees, wo die Wanderer interessante Hintergründe zum Kürbisanbau direkt von der Expertin und Pächterin des Ackers erfahren können. Und bei der Einkehr im nächstgelegenen Gasthof können dann natürlich Kürbisgerichte genossen werden. Bei der Genusswanderung am 15. Oktober geht es übrigens um den Karpfen.

In Weinsberg steht dieses Jahr ein Jubiläum an: 40 Jahre Weibertreu-Herbst! vom 23. bis 26. September wird das gemütliche “Weindorf im Zelt” unterhalb der Burgruine Weibertreu wieder zum Treffpunkt für Genießer, Feiernde und Familien. Die Besucher werden mit hervorragendem Wein aus der Region und einer Vielfalt an kulinarischen Leckerbissen verwöhnt.

In den Gassen und Straßen Heidelbergs bietet das Altstadtfest Heidelberger Herbst am 24. September den Besuchern ein facettenreiches Programm: Historischer Markt, Kunsthandwerkermarkt, Flohmarkt und Stände mit regionalen Spezialitäten laden zum Bummeln und Probieren ein.

Am 24. September feiert Heilbronn das Weinlesefest mitten in den Weinbergen des Wartbergs, dass aufgrund der fortgeschrittenen Vegetation in diesem Jahr nicht als Weinleseauftakt gefeiert werden kann. Grund zum Feiern gibt es dennoch, vor allem weil in diesem Jahr der neue Bürgerwein seine Premiere haben wird.

Ebenfalls die Weinlese gefeiert wird in Karlstein auf dem tschechischen Abschnitt der Burgenstraße. Bereits Karl IV. förderte in dieser Region den Weinanbau. An dem Wochenende 24./25. September werden die Gemeinde und die Burg Schauplatz der größten touristischen Veranstaltung des Jahres, bei der Ritter und Handwerker Geschichte lebendig werden lassen.

Herbstmarkt in Wolframs-Eschenbach

In Wolframs-Eschenbach, der Heimat des Parzivaldichters Wolfram von Eschenbach, findet am 25. September der hiesige Herbstmarkt statt, bei dem es allerhand Selbstgemachtes, Produkte aus der Landwirtschaft und natürlich alles rund um den Kürbis zu bestaunen und genießen gibt.

Rund um den Kürbis dreht es sich zwei Wochen lang bei den Kürbiswochen in Hirschhorn am Neckar. Vom 25. September bis 9. Oktober kann man sich mit Kürbisspezialitäten und anderen Leckereien der Hirschhorner Gastronomie verwöhnen lassen. Am Tag der Eröffnung gibt es zum verkaufsoffenen Sonntag im gesamten Altstadtbereich Verkaufsstände mit allerlei leckeren und dekorativen Kürbisvariationen.

Ein umfangreiches Programm hat der Haller Herbst Ende September zu bieten. Ob ein Besuch des traditionellen Weindorfs im Hospitalhof mit abwechslungsreichem Musikprogramm, ein Einkaufsbummel am verkaufsoffenen Sonntag mit vielen Aktionen und Attraktionen, Anfeuern der Vereine und Betriebe beim Buttenlauf auf dem Grasbödele, das Eintauchen in die architektonische Vergangenheit beim “Tag der offenen Keller” oder das Stöbern auf dem Flohmarkt in der Gelbinger Gasse – vom 30. September bis 2. Oktober wird sicher jeder in Schwäbisch Hall das Richtige für sich finden.

 

Neuigkeiten im April (1)

7. April 2011

Coburg – Geburtstagsausstellung für Zar Ferdinand

Das Naturkunde-Museum im Coburger Hofgarten zeigt vom 26. Februar bis zum 21. August 2011 die Sonderausstellung “Der Zeit voraus – 150. Geburtstag von Ferdinand I., Zar von Bulgarien. Coburg ist nicht allein durch dessen Abstammung aus dem Hause Sachsen-Coburg und Gotha mit ihm verbunden, er lebte hier auch viele Jahre im Exil. Das Museum verdankt dem Monarchen unter anderem große Teile seiner umfangreichen Vogelsammlung.

Sonderausstellung im Naturkunde-Museum Coburg

Sonderausstellung im Naturkunde-Museum Coburg

Bamberg – Porzellanausstellung Von A│nsbach bis Z│ürich

Die Sammlung Ludwig im Alten Rathaus zeigt vom 5. Februar bis zum 6. November 2011 die ganze Bandbreite der Porzellankunst. Viele der ausgestellten Kostbarkeiten waren jahrelang nicht mehr öffentlich zu sehen und werden ganz neu präsentiert. Fränkische Manufakturen wie Ansbach und Würzburg sind vertreten, daneben äußerst rare Stücke aus Neapel und Venedig, aus Sèvres und Zürich. www.museum.bamberg.de

Weinsberg – neue Erlebnisführungen

In der Stadt der treuen Weiber wurde die Palette an Gästeführungen nochmals erweitert. Neu in diesem Jahr ist die Reihe „Jahreszeiten des Weines“, bei der jeweils ein geführter Spaziergang mit Weinsberger Weinexperten entlang des Wein- und Rosenrundwegs im Mittelpunklt steht, ergänzt durch eine Weinverkostung. Bei “König Konrads Kiste“ erleben Kinder eine Schatzsuche auf der Burgruine Weibertreu. Und schließlich ist eine Führung durch das Kernerhaus, in dem der Arzt und Dichter Justinus Kerner lebte und wirkte, ein Geheimtipp.

Weinerlebnis-Führung bei Weinsberg, Copyright: Markus Berroth

Weinerlebnis-Führung bei Weinsberg, Copyright: Markus Berroth

Burg Guttenberg – erstmals Veranstaltungsprospekt aufgelegt

Rechtzeitig zum Saisonstart ist erstmals ein Prospekt mit den Veranstaltungen und Angeboten der Burg Guttenberg im Neckartal erschienen. Er informiert über Rittermahle und Spektakel in der Burgschenke ebenso wie über Erlebnispakete für das Burgmuseum und die Deutsche Greifenwarte, die unter anderem Falknerstunden anbietet.